Windheimat GmbH unterstützt Gemeindeprojekt
Ein Gemeindetaxi – schnell wie der Wind
- Amtsleiter Arno Russ mit Bgm. Dieter Schabereiter und Windheimat-Geschäftsführer Michael Hainzl.
- Foto: Sophie Pirker-Pichler
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Die Gemeinde Stanz hat sich ein neues "Wind-Mobil" angeschafft: kostengünstige Mobilität für die Gemeindebürgerinnen und -bürger der Stanz durch das Gemeindetaxi.
STANZ/MÜRZTAL. Bereits im Jahr 2018 wurde das erste E-Auto als Gemeindetaxi für die Stanzer Bevölkerung angeschafft. Seitdem ist es den Stanzerinnen und Stanzern möglich, mit geringem finanziellem Aufwand unkompliziert und CO₂-neutral von A nach B zu kommen – sei es zum Einkaufen, zum Arzt oder für sonstige dringende Erledigungen. Als "Taxifahrer" fungieren stets freiwillige Lenkerinnen und Lenker aus der Gemeinde. "In den vergangenen sieben Jahren hat sich in der E-Mobilität freilich viel getan. Die Stanz geht natürlich mit der Zeit und hat auch dieses Projekt weiterentwickelt", erklärt Bürgermeister Dieter Schabereiter von der Bürgerinitiative Stanz.
- Die ehrenamtlichen "Taxilenker" freuen sich über ihren neuen fahrbaren Untersatz, der auch bergtauglich ist.
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Seit dem Jahreswechsel ist nun das brandneue Wind-Mobil (vormals E-Mobil) in Betrieb und bringt die Stanzerinnen und Stanzer mit modernster Elektromobilität sicher zu ihren Erledigungen und wieder nach Hause. Aufgrund einer Werbepartnerschaft mit der Windheimat GmbH, welche die beiden Windparks auf Hochpürschtling und Stanglalm betreibt, konnte ein Skoda Enyaq mit Allrad angeschafft werden.
Jetzt mit mehr Reichweite
„Das erleichtert die Bergfahrten im Winter enorm“, schwärmt ein Wind-Mobil Fahrer. Nachdem das in die Jahre gekommene E-Mobil bei tiefen Temperaturen schon beträchtliche Schwierigkeiten mit der Reichweite hatte, musste sich etwas ändern. "Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit dieser Service den Stanzerinnen und Stanzern erhalten bleibt", berichtet Bürgermeister Dieter Schabereiter.
Der Taxi-Service wird überaus gut genutzt, im Winter fast noch mehr, da ältere Leute bei winterlichen Fahrverhältnissen nicht gern selbst fahren. „Beim alten E-Auto konnten wir Bergfahrten teilweise gar nicht machen und mussten auch Fahrten absagen, weil wir keine Reichweite mehr hatten, aber das ist jetzt vorbei“, berichtet eine Fahrerin.
- Das Stanzer Wind-Mobil steht allen Stanzerinnen und Stanzern werktags von 7 bis 18 Uhr für Bedarfsfahrten zur Verfügung.
- Foto: Sophie Pirker-Pichler
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Das Stanzer Wind-Mobil steht allen Stanzerinnen und Stanzern werktags von 7 bis 18 Uhr für Bedarfsfahrten zur Verfügung. „Das Wind-Mobil bringt mich nicht nur zum Arzt und zum Nahversorger, die Fahrer und die Damen helfen mir dann ja auch mit den Einkäufen, tragen die Taschen und bringen mich danach wieder heim,“ schwärmt eine ältere Frau, die das Angebot des Wind-Mobils regelmäßig nutzt.
Ermöglicht wird das alles durch die derzeit 19 aktiven Fahrerinnen und Fahrer, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich hinters Steuer klemmen.
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