Smart Rural 21
Europa kommt in die Stanz

Auftakt der Smart Rural 21-Workshops in Stanz mit Bgm. Fritz Pichler, Edina Ocsko, Alexander Baldele, Heide Rothwangl-Heber und Rainer Rosegger.
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  • Auftakt der Smart Rural 21-Workshops in Stanz mit Bgm. Fritz Pichler, Edina Ocsko, Alexander Baldele, Heide Rothwangl-Heber und Rainer Rosegger.
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In der Stanz findet an zwei Tagen ein Symposium im Rahmen der europaweiten "Smart Rural 21 Workshops" statt.

Die Stanz wurde als einzige Gemeinde Österreichs in das Smart Rural 21 Programm der EU-Kommission (smartrural21.eu) aufgenommen. Bei diesem Workshops werden die Arbeiten der Gemeinde Stanz den Teilnehmern aus Slowenien, Irland, Deutschland, Kroatien, Zypern, Ungarn, Litauen, Slowakei, Tschechien, Rumänien, Spanien und Portugal zur Diskussion gestellt. 45 Teilnehmer nehmen vor Ort an dieser Veranstaltung teil, viele andere über Livestreams.

Workshopreihe im Gemeindeamt Stanz: Im Bild Alex Baldele und Rainer Rosegger.
  • Workshopreihe im Gemeindeamt Stanz: Im Bild Alex Baldele und Rainer Rosegger.
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Stanz ist auf der Smart-Rural-Plattform auch als "Village of the month", also "Dorf des Monats" ausgewiesen. Smart lässt sich in diesem Zusammenhang gerne mit intelligent übersetzen. Smarte Gemeinden oder Dörfer sind demnach intelligente, ländliche Gebiete, die es schaffen Strategien zu entwickeln, die einer ökologischen und ökonomischen Standortsicherung gleichkommen.

Die Workshop-Inhalte

Was ist aus der Sicht der EU eine „Smarte Gemeinde“ – eine Antwort darauf gibt die Projektkoordinatorin Edina Ocsko, sie selbst stammt aus Ungarn: "Mit unserem Projekt und unserem Engagement möchten wir Dörfer und ländliche Regionen dazu inspirieren, sich in verschiedenen Bereichen wie digitale Innovation oder intelligente Energielösungen zu entwickeln und in Summe dabei mithelfen, Strategien für ganz Europa zu erarbeiten." Edina Ocsko weiter: "Natürlich steht bei persönlichen Treffen ein Wissens- und Erfahrungsaustausch an erster Stelle. Wir können von allen unseren teilnehmenden Regionen etwas lernen und ich bin überzeugt, dass wir von Stanz viel lernen werden."

Bgm. Fritz Pichler mit der Projektkoordinatorin Edina Ocsko.
  • Bgm. Fritz Pichler mit der Projektkoordinatorin Edina Ocsko.
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Start der Energiegemeinschaften

"Wissenstransfer, Erfahrungen sammeln und natürlich auch Fördermöglichkeiten auf EU-Ebene auszuloten sind unsere Anforderungen, warum wir uns für dieses Projekt beworben haben", erklärt der Stanzer Bürgermeister Fritz Pichler.

Dass dieses Engagement der Gemeinde auf fruchtbaren Boden fällt, untermauert der Bürgermeister in einem anschaulichen Beispiel: "Bei einem Infoabend haben wir das Modell der Energiegemeinschaften vorgestellt, 40 Personen haben sofort größtes Interesse bekundet, 30 davon wollen selbst investieren. Das zeigt, wir sind auf einem guten Weg, den auch die Bevölkerung bereit ist, mitzugehen"

Ein Besuch in Trixis Dorfmarkt. Ein Vorzeigeprojekt für Ortskernbelebung.
  • Ein Besuch in Trixis Dorfmarkt. Ein Vorzeigeprojekt für Ortskernbelebung.
  • Foto: www.schubiduquartet.com
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Die Gründung von Energiegemeinschaften ist auch ein wichtiger Agendapunkt für diese Workshops, den der Soziologe Rainer Rosegger den Teilnehmern präsentierte. Stanz ist auch in dieser Hinsicht Vorreiter in Österreich. Gemeinsam mit Alexander Baldele stellte Rainer Rosegger – selbst ein Stanzer – die Stanzer Antwort auf die Energiewende vor. Auch eine eigene Währung, verknüpft mit Energieleistungen, soll eingeführt werden, die Weichen dazu sollen im nächsten Jahr gestellt werden.

Besichtigung des Windparks auf der Stanglalm.
  • Besichtigung des Windparks auf der Stanglalm.
  • Foto: www.schubiduquartet.com
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Den Workshop-Teilnehmern wurden im Rahmen von Exkursionen die Windkraftanlagen, die Hochwasserschutzmaßnahmen, Trixis Dorfmarkt, der Kost-Nix-Laden oder die Dorfwerkstatt gezeigt.

Mehr zum Projekt der Energiegemeinschaft

Stanz, ein Dorf wird zum Energieproduzenten

Links:
• Smart Rural 21
• Gemeinde Stanz

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