FPÖ-Langenwang informiert
Kein Regionalexpress für Langenwang
- Der Regionalexpress bleibt bis Ende 2025 nicht beim Bahnhof Langenwang stehen.
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Die FPÖ Langenwang macht sich seit über einem Jahr für einen Halt des Regionalexpresszuges in Langenwang stark. Eine Anfrage ergab nun, dass dies bis Ende 2025 nicht möglich sein wird.
LANGENWANG. Ein neuer Bahnhof in einer 4.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Gemeinde, eine nachhaltige Verkehrspolitik aber kein Regionalexpresszug (REX-Zug), der hier hält. Seit über einem Jahr tritt die FPÖ vehement dafür ein, dass der Regionalexpress in Zukunft auch in Langenwang Halt macht.
Die zuständige Ministerin Leonore Gewessler hat im vergangenen Jahr im Rahmen einer parlamentarischen Anfragebeantwortung festgehalten, dass sie diesem Vorschlag grundsätzlich positiv gegenüberstünde. Nachdem die Änderung aber im Fahrplan 2024 nicht berücksichtigt wurde, veranlasste der Langenwanger Vizebürgermeister Philipp Könighofer gemeinsam mit dem Mürztaler Nationalratsabgeordneten Hannes Amesbauer eine weitere Anfrage an die Ministerin.
- Der Plan zum Umbau des Langewanger Bahnhofs wurde 2018 umgesetzt, hier hält jedoch nur die S-Bahn.
- Foto: ÖBB-Infrastruktur AG
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Halt 2026 möglich
In der Antwort heißt es nun wörtlich: „Die Prüfung eines Halts der REX-Züge in Langenwang im Fahrplan 2024 durch die ÖBB-Infrastruktur AG als zuständige Trassenzuweisungsstelle ergab, dass ein solcher Halt systematisch-durchgängig aufgrund von Trassenkonflikten mit Zügen des Fernverkehrs nicht möglich ist. Selbiges wird auch für den Fahrplan 2025 gelten, d.h., bis Dezember 2025 werden die REX-Züge in Langenwang aus heutiger Sicht nicht halten können.“
Darüber hinaus wird ausgeführt, dass es im Rahmen der Gesamtinbetriebnahme der Koralmbahn 2026 auf der gesamten Südstrecke zu einer Fahrplanumstellung kommen wird, welche sich auch auf die Züge im Mürztal auswirkt. "Es ist ein Halt aller dann verkehrenden REX-Züge in Langenwang vorgesehen. Dies wird gerade durch die ÖBB-Infrastruktur AG als zuständige Trassenzuweisungsstelle geprüft."
- Vizebürgermeister Könighofer am Bahnhof in Langenwang.
- Foto: FPÖ Steiermark
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FPÖ ist nicht zufrieden
Der Langenwanger Vizebürgermeister Philipp Könighofer findet die Beantwortung von Ministerin Gewessler äußerst bedauerlich. "Wir hätten uns bereits heuer eine Umstellung des Fahrplans und eine bessere Anbindung von Langenwang gewünscht. Es ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar, dass in einer 4.000-Einwohner Gemeinde mit neuem Bahnhof der Regionalexpress nicht hält", so Könighofer.
Der Vizebürgermeister verspricht jedoch hartnäckig zu bleiben und auf eine entsprechende Berücksichtigung von Langenwang spätestens 2026 zu pochen. "Hoffentlich handelt es sich bei der aktuellen Perspektive einer Umstellung in zwei Jahren nicht schon wieder um eine politische Beruhigungspille“, so der Vizebürgermeister.
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