Das "Hi2-Protect Schutzsystem"
Firma Hintsteiner präsentiert Weltneuheit

Der Teleskoplader von Liebherr ist sozusagen das Ausgangsmaterial; der Schutzanzug rundherum kommt von der Firma Hintsteiner. | Foto: Hintsteiner/Liebherr
6Bilder
  • Der Teleskoplader von Liebherr ist sozusagen das Ausgangsmaterial; der Schutzanzug rundherum kommt von der Firma Hintsteiner.
  • Foto: Hintsteiner/Liebherr
  • hochgeladen von Markus Hackl

Im Rahmen der Nato-Messe "Industry Day" im deutschen Ingolstadt stellte die Hintsteiner-Gruppe aus dem Mürztal erstmalig die Weltneuheit "Hi2-Protect" vor. Dabei handelt es sich um einen wirksamen Schutz für Standard-Nutzfahrzeuge, die speziell im militärischen Dienst zum Einsatz kommen.

ST. BARBARA. KINDBERG-MÜRZHOFEN. In Zusammenarbeit mit der Firma Liebherr hat die Abteilung Hintsteiner Defence der Hintsteiner-Gruppe ein spezielles Schutzsystem entwickelt, das sich auf Standardmaschinen adaptieren lässt, ohne gravierende Modifikationen am Fahrwerk oder Bremssystem vornehmen zu müssen.

Dieses Schutzsystem kann somit erst bei Bedarf eingesetzt und direkt am Einsatzort auf das Grundgerät montiert werden. Das Basis-Gerät ist ein Teleskoplader der Firma Liebherr, ausgerüstet mit dem Hi2-Protect-Schutzsystem der Firma Hintsteiner.

Firmenchef Martin Hintsteiner führ das Mürztaler Familienunternehmen in eine neue Ära. | Foto: Florian Rogner
  • Firmenchef Martin Hintsteiner führ das Mürztaler Familienunternehmen in eine neue Ära.
  • Foto: Florian Rogner
  • hochgeladen von Markus Hackl

Dieses neuartige Schutzsystem wird heute am "Industry Day des Military Engineering Centre of Excellence" in Ingolstadt in Deutschland einem ausgewählten Fachpublikum aus allen NATO-Staaten präsentiert.

Martin Hintsteiner, Chef der Hintsteiner-Gruppe erläutert die Vorteile des neuen Schutzsystems: "Es bedeutet eine enorme Reduzierung der Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Systemen, weiters ist kein kostenintensiver Umbau eines standardisierten Fahrzeuges notwendig. Weiters ist ein An- und Abbau direkt am Einsatzort problemlos umsetzbar."

Einsatzbereiche könnten der öffentliche Sektor über die Feuerwehr sein bis hin zur Wehr- und Sicherheitstechnik.  | Foto: Hintsteiner/Liebherr
  • Einsatzbereiche könnten der öffentliche Sektor über die Feuerwehr sein bis hin zur Wehr- und Sicherheitstechnik.
  • Foto: Hintsteiner/Liebherr
  • hochgeladen von Markus Hackl

Das Schutzsystem bietet beinahe grenzenlose Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise in Krisengebieten bei Aufräumarbeiten oder in Situationen, in denen der Fahrzeugbediener einer möglichen Bedrohung ausgesetzt ist. Einsatzbereiche könnten den öffentlichen Sektor über die Feuerwehr ebenso betreffen bis hin zur Wehr- und Sicherheitstechnik. Auch bereits angeschaffte Arbeitsmaschinen können um- beziehungsweise nachgerüstet werden.

Spezialist in der Verteidigungsindustrie

Die Firma "Hintsteiner Defence GmbH" mit Sitz in Sankt Barbara und Kindberg-Mürzhofen hat sich auf die Entwicklung beziehungsweise Fertigung von Einzelteilen und Baugruppen für die Verteidigungsindustrie spezialisiert.

Die Hintsteiner-Gruppe steht im Eigentum der Familie Hintsteiner und setzt 44-jähriges Know-how für Kunden im gesamten EU-Raum ein und beschäftigt rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Familienunternehmen ist kompetenter Partner für Engineering-Dienstleistungen und Komponenten in Hinblick auf Kunststoff, Carbon und anderen Verbundstoffen. Die Expertise der Firma reicht von der Entwicklung bis hin zur serienreifen Produktion inklusive weiterer Veredelungen (Lackierung, Beschichtung, Montage).

Die Weltneuheit aus dem Mürztal, der "Hi2-Protect" wurde den Nato-Partnern in Ingolstadt präsentiert. | Foto: Hintsteiner/Liebherr
  • Die Weltneuheit aus dem Mürztal, der "Hi2-Protect" wurde den Nato-Partnern in Ingolstadt präsentiert.
  • Foto: Hintsteiner/Liebherr
  • hochgeladen von Markus Hackl

Netzwerk in der Militärtechnik

Der Industry Day bietet eine einzigartige Plattform, auf der militärische Fachexperten aus NATO-Gremien und -Ländern die Möglichkeit haben, Unternehmen zu treffen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen, um Fähigkeiten, Produkte und Dienstleistungen in den Fachgebieten der Militärtechnik zu verbessern.

Seit 75 Jahren steht die Firmengruppe Liebherr für eine große, sich stetig weiter entwickelnde Palette anspruchsvoller Produkte und Leistungen. Ausgeprägter Praxisbezug, erwiesene technische Reife sowie ein durchgängig hoher Qualitätsanspruch sichern den Kundennutzen in allen Produktbereichen.

Weitere Beiträge aus der Region:

Ein Abschied und ein Neuanfang
"Marius Kitchen" bereichert Kindberg
"Falsche Gerüchte spornen uns nur an"

Der Teleskoplader von Liebherr ist sozusagen das Ausgangsmaterial; der Schutzanzug rundherum kommt von der Firma Hintsteiner. | Foto: Hintsteiner/Liebherr
Einsatzbereiche könnten der öffentliche Sektor über die Feuerwehr sein bis hin zur Wehr- und Sicherheitstechnik.  | Foto: Hintsteiner/Liebherr
Die Weltneuheit aus dem Mürztal, der "Hi2-Protect" wurde den Nato-Partnern in Ingolstadt präsentiert. | Foto: Hintsteiner/Liebherr
Firmenchef Martin Hintsteiner führ das Mürztaler Familienunternehmen in eine neue Ära. | Foto: Florian Rogner
Foto: Hintsteiner/Liebherr
Foto: Hintsteiner/Liebherr
Anzeige
Foto: Karo Pernegger
1 1 2

Alternativen zum Rechtsruck
Grüne einzige Alternative für ein gerechtes Österreich

Immer mehr Menschen macht der Rechtsruck Sorgen. Sie suchen nach Alternativen und werden von den Regierungsparteien enttäuscht. Einzig die Grünen kämpfen für ein gerechteres Österreich. Mit dieser Botschaft wollen sie das weltoffene Lager anführen. Regierung verwaltet den StillstandWie kann ich verhindern, dass Österreich immer weiter nach rechts rückt und Herbert Kickl Kanzler wird? Diese Frage stellen sich derzeit viele Österreicherinnen und Österreicher. Sie merken: Weder ÖVP noch SPÖ sind...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Anzeige
Vorarlberger Notariatsexpert:innen boten beim „Rat vom Notariat“ am Sparkassenplatz in Feldkirch kostenlose Rechtsberatung. | Foto: Emanuel Altenburger
6

„Rat vom Notariat“ in Feldkirch
Großes Interesse an kostenloser Rechtsberatung

Zahlreiche Interessierte nutzten am 10. Oktober das Angebot der Vorarlberger Notar:innen und Rechtsexpert:innen am Sparkassenplatz. Die Beratungswochen mit kostenfreien Services laufen noch bis 30. Oktober 2026 in allen Vorarlberger Notariaten. Von Kaufverträgen und immobilienrechtlichen Fragen bis hin zu Testament, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung: Bei der Veranstaltung „Rat vom Notariat“ erhielten Interessierte am Sparkassenplatz in Feldkirch kostenlose rechtliche Erstberatung. Zudem...

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.