22.09.2014, 14:31 Uhr

KIMs Verhältnis mit Kalchberg

Rudolf Gstättner, Martin Krondorfer und Franz Krammer (v.li.) von der ARGE "Kultur.Initiative.Mitterdorf".

Kulturinitiative Mitterdorf würdigt Johann Nepomuk Kalchberg mit einem Fest.

"Johann Nepomuk Kalchberg wieder unter die Leute zu bringen", ist laut ARGE KIM-Mitglied Rudolf Gstättner das erklärte Ziel des Festes, das im März nächsten Jahres am Schloss Pichl stattfinden wird. Die Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Rudolf Gstättner, Martin Krondorfer, Franz Krammer und Johann Lackner nahm dazu auch den 250. Geburtstag des 1765 auf Schloss Pichl geborenen Dramatikers, Historikers und Politikers zum Anlass. Das gesamte Kalchberg-Projekt bleibt jedoch nicht auf 13. bis 15. März 2015 beschränkt. Bereits im Vorhinein werden sich Schüler der Neuen Musikmittelschule mit Kalchberg auseinandersetzen. Zudem wird Franz Krammer wieder künstlerisch tätig werden.
"Es soll eine gewisse Identitätsstiftung sein", meint Rudolf Gstättner zu einer der Absichten des Gedenkprojektes. Zumal Kalchberg durchaus als "großer Sohn" Mitterdorfs gelten kann: Der Vertraute von Erzherzog Johann war als Mitkurator etwa maßgeblich an der Gründung des Joanneums und dessen Lesevereines beteiligt. Der Steiermärkische Musikverein wurde ebenfalls von ihm mitgegründet. Ab 1787 war Kalchberg Mitglied der Akademischen Gesellschaft in Rom und ab 1793 der Deutschen Gesellschaft in Jena.

Programm

Das geplante Programm des Kalchberg-Projektes: Im Wintersemester 2014/15 setzen sich die 4. Klassen der Neuen Musikmittelschule Mitterdorf in einem landeskundlichen Projekt insbesondere mit Kalchberg auseinander. Franz Krammer wird ein Kunstprojekt initiieren, eine "Installation zum sozialen Umfeld von Kalchberg, um Elemente zu zeigen, die Europa damals geprägt haben", so der Künstler. Am 13. März 2015 (18 Uhr) findet die Vernissage mit den Ergebnispräsentationen des Kalchberg-Schulprojektes sowie des Krammer-Projektes statt. Am 14. März ist ab 10 Uhr im Schloss Pichl ein Sonderpostamt eingerichtet. Eine Gedenkmarke wird präsentiert und es herrscht Ausstellungsbetrieb. Elke Hammer-Luza vom Stmk. Landesarchiv wird am 15. März ein Referat über Kalchberg halten (18 Uhr); zuvor ganztägiger Ausstellungsbetrieb. Danach werden Marion Mitterhammer und Helmut Bohatsch aus Kalchberg-Werken lesen.
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