05.12.2017, 12:26 Uhr

Lebensrettung mit schwerem Atemschutz

Realistische Jahresschlussübung der FF Mürzzuschlag, dem Roten Kreuz und der Polizei.

Als am Montag vergangener Woche in Mürzzuschlag um 18 Uhr die Sirenen aufheulten, galten allerdings die schrillen Töne nur einem Übungsszenario. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt bekam über den Notruf eine Meldung, dass im ehem. Amtsgebäude der Gemeinde Ganz beim Kaplan-Kreisverkehr eine starke Rauchentwicklung zu sehen ist.

Schwerer Atemschutzeinsatz

Die Feuerwehr rückte mit vier Einsatzfahrzeugen und 30 Mann aus. Zeitgleich ging der Vorfall auch bei der Polizeiinspektion und beim Roten Kreuz ein. In wenigen Minuten waren die Einsatzkräfte vor Ort. Die aus dem Gebäude ausgetretenen Rauchschwaden ließen die Vermutung zu, dass im Stiegenhaus bzw. in den Kellerräumen ein Brand ausgebrochen sein muss.
FF-Einsatzleiter Rainer Rath ordnete sofort eine Erkundung mit schwerem Atemschutz an. Zum Glück konnten sehr rasch zwei verletzte Personen aufgefunden und geborgen und dem Roten Kreuz zur Erstversorgung übergeben werden. Die Polizei hatte während der realistisch durchgeführten Einsatzübung für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs im Bereich des Kreisverkehrs gesorgt.
Bei der Abschlussbesprechung dankten die Wehrkommandanten Rudolf Schober u. Hans Jürgen Sturm, RK-Beobachter Andreas Vas und Bürgermeister Karl Rudischer den Einsatzkräften für ihre unter Beweis gestellten Aus- und Weiterbildungskenntnisse.

Heinz Veitschegger
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