Meinung: Die betrogenen Hausfrauen

Es ist unglaublich, welche Forderungen und Ansprüche in unserer Gesellschaft Leute stellen, die nichts oder nur sehr wenig zum Wohl der Allgemeinheit beitragen oder beigetragen haben. Über Jahrzehnte hinweg wird vom Steuerzahler Leistungslosigkeit und Sozialbetrug im großen Stil finanziert. Über die aufgedeckten Missbrauchsfälle kann man nur den Kopf schütteln. Das ist aber vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Dass das den Wohlfahrtsstaat an die Grenzen seiner Belastbarkeit bringt, ist kein Wunder. Dass alle, die fleißig arbeiten und hohe Steuern und Abgaben von ihrem hart erwirtschafteten Geld leisten müssen, über die Ungerechtigkeiten gegenüber arbeitenden Menschen und die oft verantwortungslose Verschwendung von öffentlichen Geldern sauer werden, ist auch verständlich. Eine Gruppe, die um ihre Lebensleistung aus monetärer Sicht gänzlich betrogen wird, stellen die Hausfrauen dar. Sie leisten tagtäglich unentgeltlich wertvolle und unbezahlte Arbeit innerhalb der Familie und damit auch für unsere Gesellschaft. Sie sind Hauswirtschafterinnen, Putzfrauen, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen, Krankenpflegerinnen, Psychologinnen und noch vieles mehr in einer Person und ernten dafür oft nicht einmal ein Dankeschön ihrer Lieben. Auch die Öffentlichkeit schenkt ihnen kaum Beachtung und begegnet ihnen nicht selten mit Geringschätzung. Für sie gilt kein Arbeitszeitgesetz, kein Kollektivvertrag, sie haben keinen Anspruch auf Urlaub oder Urlaubsgeld und im Alter auch keinen eigenen Pensionsanspruch, weil sie ja „nicht gearbeitet“ haben. - Das ist alles andere als gerecht.

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