Freude über Podestplatz war groß

Nici Schmidhofer lachte nach dem dritten Rang beim Super G in Cortina als beste Österreicherin vom Podest.
  • Nici Schmidhofer lachte nach dem dritten Rang beim Super G in Cortina als beste Österreicherin vom Podest.
  • Foto: GEPA pictures / Kelemen
  • hochgeladen von Fritz Meyer

OBERWÖLZ/KRAKAU. Das Ski Alpin-Speedtriple in Cortina d`Ampezzo (Italien) wurde für die beiden Murtaler Skimädels Nicole Schmidhofer und Ramona Siebenhofer zur Erfolgsgeschichte.

Rang fünf in der Nachtragsabfahrt

In der Nachtragsabfahrt von Val d`Isere raste Schmidhofer als beste ÖSV-Läuferin auf Platz fünf und durfte sich über ihre bisher beste Abfahrtsplatzierung in der Olympiasaison freuen: „Ich bin schon zufrieden mit meinen fünften Rang. Ich bin froh, dass es jetzt wieder besser gegangen ist. Das war wieder gutes Skifahren. Da ist fast ein bisschen Erleichterung dabei. Letzte Woche war ich in Bad Kleinkirchheim sehr niedergeschlagen, dort hat es überhaupt nicht funktioniert“, zeigte sich die Lachtalerin glücklich.
Verglichen zu den Abfahrtstrainings konnten sich die ÖSV-Damen beträchtlich steigern und dementsprechend war auch Siebenhofer mit Platz zwölf sehr zufrieden.

Rang vier für Siebenhofer

Die Krakauerin zeigte in der zweiten Abfahrt mit Rang vier gehörig auf. Nur 0,27 Sekunden fehlten ihr auf einen Podiumsrang: „Ich war vor dem Rennen gelassen, auch was Olympia angeht, weil ich wusste, wenn ich keine gute Leistung zeige, bin ich da sowieso nicht dabei und ich habe dort auch nichts verloren, wenn ich um den 20. Platz herumfahre. Darum freue ich mich umso mehr, dass ich heute das abrufen hab können, was ich kann.“ Schmidhofer fuhr auf Rang zwölf.
Zum Abschluss des Cortina-Weltcupwochenendes kehrte Schmidhofer im Super G auf das Siegerpodest zurück.

Podestplatz für Schmidhofer

Mit Rang drei schaffte sie auf der Tofana zum dritten Mal in ihrer Karriere einen Podiumsrang. Nur 0,27 Sekunden fehlten auf ihren ersten Weltcup-Karrieresieg, den sich Lara Gut (Schweiz) holte. Just am Tag genau vor zwei Jahren hat sich Schmidhofer mit dem Kreuzbandriss in Cortina ihre letzte schwere Verletzung zugezogen und jetzt ist sie wieder auf das Podium gerast.

Erleichterung bei der Lachtalerin

An ihre Verletzung erinnerte sich die Murtalerin im Moment des Triumphes: "Ich bin erleichtert, dass es so gut gegangen ist. Das taugt mir voll. Roland Assinger hat einfach lässig heruntergesetzt, das was wir immer wieder trainiert haben. Auch wenn ich bis zur zweiten Zwischenzeit sehr schnell unterwegs war, nehme ich den dritten Platz mit Handkuss. Ein Zehntel langsamer und ich wäre Siebente.“

Offene Rechnung beglichen

Schmidhofer konnte also mit diesem dritten Platz die noch offene Rechnung mit der Tofana begleichen und kann jetzt in der nächsten Woche mit viel Selbstvertrauen zur Olympia-Generalprobe nach Garmisch Partenkirchen anreisen.
Ihre Zimmerkollegin Ramona Siebenhofer durfte sich im Super G über einen Top 10-Rang freuen und beendete das Rennen auf Platz neun.

Tipps von Renate Götschl erhalten

Beide erfolgreichen Skimädels konnten in Cortina d`Ampezzo übrigens auf Tipps von „Speedqueen“ Renate Götschl setzen die als ÖSV-Gasttrainerin am Pistenrand tätig war.

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