26.05.2018, 10:55 Uhr

Zurück zur analogen Schreibmaschine?

Ist effizienter Datenschutz im Zeitalter der Digitalisierung überhaupt noch machbar? Wovor sollen und wollen wir eigentlich geschützt werden? Die Meinungen darüber gehen weit auseinander. In einer Zeit, in der mit dem Internet und @sozialen Medien ein weltumspannendes Informationsnetz geschaffen wurde, dessen Entwicklung und die damit verbundenen Möglichkeiten noch lange nicht erschöpft sind, ist das eigentlich absurd. Bespielt und damit befeuert wird es nämlich just von jenen, die jetzt (offenbar vor sich selbst) geschützt werden sollen. Parallel dazu eröffnet die fortschreitende Digitalisierung noch mehr Möglichkeiten zum legalen und illegalen Datenklau. Denn ohne die kräftige Mithilfe der User wären Facebook, Google, Amazon und Co. nicht solche Daten-Giganten geworden. Auch „Alexa“, in vielen Haushalten längst ein Familienmitglied, das in den eigenen vier Wänden eifrig private Daten sammelt, lässt grüßen! Trotz verschärfter Datenschutzbestimmungen, die mit 25. Mai 2018 in Kraft getreten sind, ist nicht zu erwarten, dass das Sammeln personenbezogener Daten aufhört. Es sei denn, es verzichten fortan alle freiwillig auf digitale Kommunikation und kehren zur guten alten Schreibmaschine zurück.
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