Flächen neu nutzen
Niederösterreich sucht brachliegende Areale für tausende Jobs
- ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Geschäftsfeldleiter ecoplus Investorenservice Andreas Kirisits, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ecoplus Prokurist Bernhard Ebner.
- Foto: NLK Pfeiffer
- hochgeladen von Bernd Dorner
Alte Betriebsstandorte könnten künftig wieder genutzt werden und damit neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnen.
NIEDERÖSTERREICH. Ungenutzte Gewerbe- und Industrieflächen sollen in Niederösterreich stärker für neue Betriebsansiedlungen genutzt werden. Dafür hat das ecoplus Investorenservice die zweite landesweite Brachflächenerhebung gestartet. Die Gemeinden können dabei neue Flächen melden oder bestehende Einträge aus der Erhebung von 2023 aktualisieren.
Beispiel aus dem Weinviertel
Im Mittelpunkt stehen Flächen, die derzeit nicht genutzt werden, aber grundsätzlich Potenzial für eine wirtschaftliche Entwicklung bieten. Erfasst werden unter anderem ehemalige Betriebsareale und andere gewerblich oder industriell genutzte Standorte, die für eine neue Verwendung infrage kommen und für Gemeinden interessant sind. Ziel ist es, vorhandene Standorte sichtbar zu machen und damit zusätzlichen Bodenverbrauch zu vermeiden. „Brachflächen und Widmungsreserven sind wertvolle Ressourcen für die Weiterentwicklung unserer Gemeinden“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Die Revitalisierung bestehender Standorte könne wirtschaftliches Wachstum und neue Arbeitsplätze ermöglichen.
- Alte Betriebsstandorte bieten Potenzial für neue Unternehmen und Arbeitsplätze.
- Foto: Pexels (Symbolbild)
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Wie eine solche Entwicklung aussehen kann, zeigt Zellerndorf im Weinviertel. Dort rückte das ehemalige Ziegelofengelände im Zuge der ersten Brachflächenerhebung als möglicher Entwicklungsstandort in den Fokus. Die Gemeinde entschied sich anschließend, das Areal entsprechend ihrer Gemeindevision weiterzuentwickeln und für neue wirtschaftliche Nutzungen zu öffnen.
Standortdaten werden aktualisiert
Bei der ersten Erhebung im Jahr 2023 beteiligten sich laut ecoplus 386 Gemeinden. Dabei wurden rund 700 gewerbliche, industrielle und touristische Brachflächen mit einer Gesamtfläche von etwa 920 Hektar erfasst. Die Standorte werden seither verstärkt Unternehmen angeboten, die auf der Suche nach einem Betriebsstandort sind.
- Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner will ungenutzte Standorte stärker für neue Projekte nutzen.
- Foto: NLK/Archiv
- hochgeladen von Bernhard Schabauer
Auch im Standortkompass können klimafitte Standorte ohne zusätzlichen Bodenverbrauch gefiltert werden. Mit der neuen Erhebung sollen nun weitere Flächen erfasst und bestehende Daten auf den aktuellen Stand gebracht werden.
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