Alles zum Thema Bodenverbrauch

Beiträge zum Thema Bodenverbrauch

Politik
 Jedes Chaletdorf würde mit 5.000 bis zu 48.000 m² den "grassierenden Bodenfraß" verschärfen.

Raumordnungsgesetz
Liste Fritz fordert Obergrenze für Bodenverbrauch bei Chaletdörfern

TIROL. Die Tiroler Landesregierung ist in den Augen der Liste Fritz mit dem neuen Tiroler Raumordnungsgesetz eindeutig nicht weit genug gegangen. Die Liste Fritz plädiert für eine Obergrenze, die den "Wildwuchs bei Chaletdörfern" stoppen soll.  Enormer Bodenverbrauch von 5.000 bis 48.000 m²Es sind die Chaletdörfer, die Laut Liste Fritz den enormen Bodenverbrauch zu verantworten haben. Jedes Dorf würde mit 5.000 bis zu  48.000 m² den "grassierenden Bodenfraß" verschärfen.  „Tirol verfügt...

  • 16.05.19
Wirtschaft
Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit braucht die Landwirtschaft Entlastungen.

OÖ Landwirte
Entlastung wird gefordert

Oberösterreichs Landwirtschaft benötigt laut Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, eine Entlastung bei den Abgaben, sowie Maßnahmen gegen den Bodenverbrauch. OÖ. Mit dem Produktionswert der OÖ Landwirtschaft, lag diese mit mehr als 1.700 Millionen Euro im Jahr 2017 auf Platz zwei im Bundesländervergleich. Bei der tierischen Produktion war man auf Platz eins mit einem sieben-Prozent Vorsprung auf den Nachfolger Niederösterreich. Neben dieser Spitzenposition...

  • 09.04.19
Politik
Vanessa Pichler, Chefredakteur-Stv., WOCHE Kärnten

Kommentar
Was einmal tot ist, das bleibt auch tot

Die Novelle des Raumordnungsgesetzes in Kärnten ist eine große Chance... Mit dem Titel dieses Kommentars zitiere ich Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Hagelversicherung. Er meint damit, dass Boden, den wir verbauen – oft nur, weil es billiger ist als Leerstand zu sanieren – für immer verloren ist. Angesichts der langfristigen Auswirkungen, die bereits spürbar sind (Hochwasser), spricht er auch von "kollektivem Selbstmord" (mehr hier). Und er übertreibt nicht! In den letzten zehn...

  • 20.03.19
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Wirtschaft
Hoher Flächenverlust in Kärnten und Österreich. Experten fordern Maßnahmen ein
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Boden-Verbrauch
Alarmierende Zahlen zu Flächenverlust in Kärnten

Kärnten verliert täglich enorm viel an Boden - auf der anderen Seite sind auch die Leerstände ein Riesenproblem. Welche Lösungsansätze es in diesem Zusammenhang gibt, dazu will man nun verstärkt Diskussionen anregen. KÄRNTEN. "Dieses Thema bewegt die Landwirtschaft extrem", sagt LWK-Präsident Johann Mößler zum Flächenverlust, der in Kärnten enorme Größenordnungen annimmt: In den letzten zehn Jahren gingen pro Tag durchschnittlich 3,3 Hektar oder fünf Fußballfelder an landwirtschaftlicher...

  • 15.03.19
Lokales
Seele der Alpen: 28.000 Österreicher fordern jetzt Schutz der letzten alpinen Freiräume – WWF, Alpenverein und Naturfreunde: Umweltministerin Köstinger muss sich für verbindlichen Schutz der letzten Freiräume einsetzen

Allianz für die Seele der Alpen
Schutz der letzten alpinen Freiräume gefordert

TIROL. Eine Petition des Alpenvereins, der Naturfreunde und des WWFs (Allianz für die Seele der Alpen) fordern den verbindlichen Schutz der letzten alpinen Freiräume. Petition zum Schutz der Alpen Mit einer Petition zum verbindlichen Schutz der letzten alpinen Freiräume wenden sich der WWF, Alpenverein und Naturfreunde an Alpenkonventionsvorsitzende Elisabeth Köstinger. Rund 28.000 BürgerInnen  unterstützen diese Petition. Mit dieser Petition soll weiteren großtechnischen Erschließungen...

  • 04.02.19
Lokales
Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart im Gespräch mit Mario Winkler von der Österreichischen Hagelversicherung.

Fachtagung
Bodenverbrauch: Österreich ist Europameister

KLOSTERNEUBURG/ ÖSTERREICH (pa). Die Österreichische Hagelversicherung warnt bereits seit längerem vor den fatalen Auswirkungen des unkontrollierten Bodenverbrauchs in Österreich. Dabei ist unser Land Europameister im negativen Sinn. Nirgends gibt es derart viele Einkaufszentren, Parkplätze, Straßen und leerstehende Industrie- und Gewerbeimmobilien wie in Österreich. „Flächen, die versiegelt sind, und somit kein Wasser aufnehmen und kein CO2 speichern können. Dazu kommt auch der Aspekt, dass...

  • 21.01.19
Bauen & Wohnen
Paolo Soleri | In der dreidimensionalen Stadt definiert der Mensch eine menschliche Ökologie. Darin ist er Landbewohner und Metropolit in einem. Damit sind das Innere und das Äußere auf "Haut" Abstand. Er hat die Stadt zu seinem eigenen Bild gemacht. Arcology: Die Stadt im Bild des Menschen.
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Visionen von einer Zukunft wo die Stadt ein Gebäude ist

Die Visionen von einer Stadt, welche nur aus einem Gebäude besteht, sind so alt wie die Probleme der Urbanisierung, wie Energieverbrauch, lange Wege, Verschmutzung und Bodenverbrauch. Lifte oder Förderbänder brauchen ungemein wenig Energie, wie jeder der schon einen einfachen Flaschenzug bedient hat bestätigen kann. Du kannst deinen Kalorien Verbrauch beim Treppensteigen und Stromverbrauch beim Lift fahren, mit dem KWh zu Höhe Rechner ohne Werbung berechnen. Paolo Soleri drückt es so...

  • 25.09.18
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Lokales
Interessierte aus zahlreichen Tiroler Gemeinden haben sich bei der Workshopreihe von Klimabündnis Tirol wertvolle Tipps für einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden geholt.


Der Zukunft den Boden bereiten


Workshopreihe von Klimabündnis Tirol zum Thema Ressource Boden machte Halt in der Gemeinde Fließ. FLIEß. Wie gehen wir mit unserem Boden um? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Raumplanung und Landwirtschaft, sondern tritt auch beim Thema Klimaschutz immer öfter auf den Plan. Das Klimabündnis Tirol hat der Ressource Boden eine fünfteilige Workshopreihe gewidmet. Über 30 Interessierte aus Tiroler Gemeinden wurden zu Boden-ExpertInnen ausgebildet. Der letzte Workshop führte die Teilnehmenden in...

  • 25.05.18
Lokales
LK-Präsident Josef Hechenberger (re.), Bezirksobmann Thomas Schweigl (Mitte) und Bezirksobmann-Stv. Romed Giner

Bodenverbrauch: "Wir müssen umdenken"

Bauernvertreter warnen vor totaler Verbauung des Inntals und gravierenden Konsequenzen. Es sei "auch eine Frage der Nahrungsversorgung", betonten vergangene Woche Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger, Bezirksobmann Thomas Schweigl und Bezirksobmann-Stv. Romed Giner. Der enorme Bodenverbrauch – gerade in der Inntalfurche – führe dazu, dass immer mehr landwirtschaftliche Flächen verloren gehen. Die Bauernvertreter richteten daher eine Resolution an die Politik, in der sie ein...

  • 24.10.17
Motor & Mobilität

"Radweg versus Boden", Leserbrief von Raimund Reindl aus Obertrum am 13.9.2017

Dem Leserbrief von Raimund Reindl wegen der allgemeinen Problematik  des großen Verbrauches an unwiederbringlichen grünem Kulturland durch die Verbauung ist voll zuzustimmen. Aber zu dessen Verhinderung ausgerechnet bei Radfahrstreifen anzusetzen,  sehe ich nicht an der richtigen Stelle.  Wenn man  öfters mit dem Fahrrad unterwegs ist, wird einem schnell bewußt,  dass es unbedingt notwendig ist, dass der Fahrradstreifen getrennt von der übrigen Fahrbahn verläuft. Es ist einfach beänstigend,...

  • 13.09.17
Lokales
Ein sorgsamer Umgang mit dem Boden ist wichtig für Hochwasserschutz.

Umgang mit Boden im Wandel?

HASLACH. Am Mittwoch, 18. Oktober findet von 9.30 bis 17 Uhr im TUK das zweite Bodenbündnis-Vernetzungstreffen statt. Es steht unter dem Titel: "Umgang mit Boden im Wandel?" – Klimawandelanpassung durch bodenschonende Planung in Gemeinden. Für die Anpassung an den Klimawandel und die damit verbundenen Fragen wie Hochwasserschutz oder Temperaturausgleich, ist in den Gemeinden ein sorgsamer Umgang mit Boden wichtig. Das Bodenbündnis-Vernetzungstreffen greift daher praxisnah das Thema...

  • 12.09.17
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Politik
Astrid Rössler und Kurt Weinberger: "Dann gibt es in 200 Jahren in Österreich keine Agrarflächen mehr."

Agrarflächen: Österreich wird zubetoniert

Österreich ist beim Verbrauch von Boden Europameister. Allerdings in negativem Sinne, wie Kurt Weinberger, der Chef der Hagelversicherung, betont: "In Österreich wurden in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich 20 Hektar pro Tag verbaut." ÖSTERREICH. 20 Hektar: Das sind 30 Fußballfelder mit 105 Metern Länge und 65 Metern Breite. Immerhin: In den Jahren 2014 bis 2016 wurden laut Umweltbundesamt pro Tag durchschnittlich "nur" noch 14,7 Hektar Boden verbaut. Keine Speicherung von...

  • 30.06.17
Bauen & Wohnen
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Rückbau von betonierten Flächen - Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit

Entbetonieren. Von Parkplätzen zu Paradiesen eine kostenlose Anleitung zum Rückbau. So ähnlich würde die deutsche Übersetzung von der Dokumentation zum Renaturieren von Parkplätzen lauten. In der Anleitung und Homepage wird genau erklärt welche Auflagen zu beachten sind. Wie ein Wasserüberlauf fit für starken Regen gemacht werden kann. Die Grundzüge für Hochwasser Schutz. Aber auch wie der darunter liegende Boden getestet werden sollte, wenn Nahrungsmittel darauf angebaut werden sollen. Bis...

  • 03.02.17
Politik

Warum Raumordnung zukunftsentscheidend ist

Meinung von Bezirksblätter-Chefredakteurin Stefanie Schenker Das mit dem Jahreswechsel zu Ende gegangene "Jahr des Bodens" hat mit der Siegerehrung des Bodenschutzwettbewerbes in Salzburg noch einmal kurz in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam gemacht. 500 Kinder und Jugendliche haben sich an dem Wettbewerb beteiligt und damit Bewusstsein für dieses wichtige Thema geschaffen. Für alle anderen – und auch für Entscheidungsträger in der Politik – an dieser Stelle noch einmal in aller Kürze: 20...

  • 01.02.16
Bauen & Wohnen
7 Bilder

Die wachsende Baum- Kirche aus echten lebenden Bäumen

Diese traumhafte Kulisse für festliche Anlässe, steht oder wird gebaut ist ja falsch in diesem Fall, wächst gerade in Neuseeland heran. Es werden schon jetzt Buchungen angenommen. Wie schon länger aus dem Badener Gemeinderatzu hören ist, wird jetzt ein neuer riesiger Eurospar an der Grenze zu Pfaffstätten gebaut. Schade was einmal Landwirtschaftliche Fläche war also Weidefläche für Traber Pferde, wird eins nach dem anderen zu Beton. Nur was passiert mit den Leerständen: ehemaliger Baumax,...

  • 26.01.16
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Motor & Mobilität
9 Bilder

Wie eine Stadt ausschließlich für Fahrräder aussehen würde

Es ist jetzt offiziell Österreich hat die meisten Strassen pro Einwohner. Wie die Hagelversicherung uns dankender weise mitgeteilt hat geht uns der Boden für Nahrung aus. Wir werden uns in Zukunft vielleicht von Shopping Centern und leerstehenden Büros und Wohnungen ernähren. Wenn es illegal ist zu Fuss zu gehen und eine Mutter eine höhere Strafe bekommt als der betrunkene Lenker der Ihr Kind getötet hat, dann hat die Autolobby gewonnen. Vielleicht wird es auch einmal in Niederösterreich...

  • 17.10.15
Wirtschaft
Bodenverbrauch im Mittelpunkt ( v.l.) LAbg. d. Grünen Lambert Schönleitner, Sprecher Plattform Lebenswertes Laßnitztal  Harald Psonder, Referent Mario Winkler und Hausherr Bgm.Bernd Hermann

Verbauung im Mittelpunkt: Geht uns bald der Boden aus?

Zu einem Informationsabend lud die „Plattform Lebenswertes Laßnitztal“ am Dienstag, dem 12. Mai, welcher unter Motto „Geht uns bald der Boden aus?“ gestellt wurde. Dazu konnte Plattformsprecher Harald Psonder im Sitzungssaal der Marktgemeinde Frauental neben interessierten Zuhörern auch den Gemeindevorstand mit Hausherrn Bgm.Bernd Hermann, sowie LAbg. der Grünen Lambert Schönleitner begrüßen. Seine besonderen Grüße richtete er an den Referenten Mario Winkler von der Österreichischen...

  • 28.05.15
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Wirtschaft
Landwirtschaftskammer und Landwirte wollen im heurigen Jahr vor allem daran erinnern, dass der Boden uns alle ernährt und auch verlorengehen kann.

Nichts lebt, ohne Boden

Die Landwirtschaftskammer Steiermark stellt die Woche der Landwirtschaft 2015 ganz ins Zeichen des Bodens und was dieser alles für uns leistet. KRAUBATH. Alles was wir essen, kommt aus dem Boden. Ob Gemüse, Obst, Getreide, Futtermittel für Nutzviech und somit letzten Endes deren Fleisch, es stammt aus fruchtbarer Erde. "Daher ist das Thema der Woche der Landwirtschaft 2015 auch 'Boden. Leben. Bauer. Lebensgrundlage Boden", erklärt Bezirkskammerobmann Robert Hafellner. "Wir beschäftigen uns...

  • 09.04.15
WirtschaftBezahlte Anzeige
Franz Leimböck (3. v. r.) führte Bezirksobmann Thomas Schweigl, LK-Präsident Josef Hechenberger (2.v.l.) sowie Ortsbäuerin Christa und Thomas Schweiger (r.) gemeinsam mit seiner Frau Eva und Sohn Martin durch Haus und Hof.

„Parkplätze nur mehr unter Gewerbegebäude!“

LK-Präsident Josef Hechenberger fordert stärkeres Bewusstsein für Bodenschutz. Die Bezirkstour LK Tirol steht im Zeichen des „Jahr des Bodens“ und der laufenden Kammerwahl. Hechenberger besuchte Franz Leimböck am Kolsassberg der bei seinem Stallneubau wertvolles Land schützte. „Grund und Boden ist die Grundlage unseres bäuerlichen Wirtschaftens. Der Bau dieses Stalles ist ein Vorzeigeprojekt für den Schutz wertvoller, landwirtschaftlicher Produktionsflächen“, gratuliert LK-Präsident...

  • 06.03.15
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WirtschaftBezahlte Anzeige
Raumordnungsexperte Robert Ortner, LK-Präsident Josef Hechenberger und HV-Vorstandsvorsitzende Kurt Weinberger fordern den Schutz landwirtschaftlicher Flächen vor weiterer Verbauung (v.l.).

„Wir brauchen Boden zum Leben!“

LK-Präsident Hechenberger, HV-Vorstandsvorsitzender Weinberger und Raumordnungsexperte Ortner rufen zum Schutz landwirtschaftlicher Böden auf. Alleine in Tirol werden pro Tag 1,8 Hektar wertvoller Boden pro Tag versiegelt, das entspricht einer Größe von 2,5 Fußballfeldern. Landwirtschaftliche Flächen werden dabei für immer vernichtet – mit verheerenden Folgen für die Tirolerinnen und Tiroler und ihre Kinder: Die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln ist gefährdet und es drohen enorme...

  • 27.02.15
Wirtschaft

Gesucht: Dörfer der kurzen Wege

Der neunte steirische Gemeindewettbewerb lädt zum Mitmachen ein. Täglich wird in Österreich eine Fläche von 31 Fußballfeldern für Verkehr, Gebäude, Infrastruktur und Freizeitzwecke in Anspruch genommen, das entspricht der Größe der Stadt Salzburg. Für die beiden steirischen Landeshauptleute Franz Voves und Hermann Schützenhöfer ist es daher höchst an der Zeit, umzudenken und auf die Suche nach Dörfern, Märkten und Städten der kurzen Wege zu gehen: „Um diese innovativen Konzepte, die in vielen...

  • 11.09.14
Lokales
Die Verantwortlichen des Bezirks Grieskirchen bemühen sich darum, Zukunftsthemen aktiv und koordiniert anzugehen.

Bezirk Grieskirchen: Die Zukunft gezielt erarbeiten

Das „Netzwerk Zukunft“ zog nach einem Jahr eine erste Zwischenbilanz. BEZIRK. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Bezirk Grieskirchen“ im Jahr 2011 entstand die Idee zur Gründung des „Netzwerks Zukunft“. Voriges Jahr wurde der Prozess endgültig gestartet. Nach dem ersten Arbeitsjahr erfolgte nun im Rahmen einer Pressekonferenz die Präsentation einer ersten Bilanz. „Die Schwerpunkte lagen in den Bereichen Soziales und Wirtschaft. Vieles ist in Ausarbeitung. Der Themenspeicher wird ständig...

  • 16.07.14
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