Personalvertretungswahlen
FCG bleibt stärkste Partei, FSG ist 2., AUF 3.
- Richtig gute Stimmung in der GÖD-Zentrale: Florian Krumböck, Harald Sterle, Christiane Teschl-Hofmeister, Matthias Deiser, Helmut Traper, Doris Hahn
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Lehrer, Polizisten und Soldaten haben am 27. und 28. November ihre Personalvertreter gewählt. Knapp 40.000 öffentlich Bedienstete waren in Niederösterreich wahlberechtigt. Jubel in der Zentrale der Gewerkschaft öffentlicher Dienst.
NÖ. 39.826 Personen waren bei den Bundes-Personalvertretungswahlen am 27. und 28. November 2024 in Niederösterreich wahlberechtigt, das sind um 1.300 mehr als noch vor fünf Jahren. Das Ergebnis ließ heute auf sich warten ... die Spannung und das "Gewusel" in der St. Pöltner GÖD-Zentrale (Gewerkschaft öffentlicher Dienst) war groß. Die Stimmung gut.
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Vor allem dann, als Wahlleiter Harald Sterle das vorläufige Ergebnis verkündete:
- die Fraktion christlicher Gewerkschafter (FCG) kommt auf 66,3 Prozent (20.407 Stimmen)
- die Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) auf 19,75 Prozent (6.075 Stimmen)
- auf den UGÖD entfallen 5,75 Prozent (1.769 Stimmen)
- 7,32 Prozent und 2.252 Stimmen erreicht AUF
- und last but not least haben 0,85 Prozent (262 Personen) für Sonstige (diverse Listen) gestimmt.
Von 39.826 Wahlberechtigten haben 31.816 ihre Stimme abgegeben, 1.051 haben ungültig und 30.765 gültig für 16 verschiedene Berufsgruppen gewählt. Die größte Wählergruppe sind die Pflichtschullehrer mit etwa 15.000 Wahlberechtigten, gefolgt von der Polizei mit rund 6.000 und den Bundesheerbediensteten mit ca. 5.000.
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Auf Landesebene werden drei Zentral- und vier Fachausschüsse und in Summe 320 Dienststellenausschüsse.
Harter, aber fairer Wahlkampf
Schon im Vorfeld ließ Matthias Deiser, Vorsitzender der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) wissen, dass die Wahlbeteiligung in Niederösterreich zuletzt bei 82 Prozent lag und er ging davon aus, dass sie – gerade in Zeiten des Umbruchs – hoch sein wird.
"Ich bin wahnsinnig stolz. Es war ein harter, aber fairer Wahlkampf und wir haben gezeigt, dass wir gemeinsam in den Dienststellen funktionieren und sich dies sowohl in der Wahlbeteiligung mit knapp 80 Prozent als auch im Ergebnis von 66 Prozent niederschlägt",
sagt Deiser. Man wisse in den Gewerkschaften, wo der Schuh drücke, führt der Vorsitzende weiter aus, der sich zugleich bei der Politik bedankte und betonte, dass sie die Forderungen umsetzen müsse. Großes Thema bzw. Problem sei jedoch die Personalbindung und -findung: "Es ist eine schwierige Zeit, wir kämpfen tagtäglich für bessere Rahmenbedingungen, konnten uns aber dennoch auf einen Gehaltsabschluss einigen".
- Helmut Traper: "Es ist ein Auftrag. Wir müssen weiterarbeiten und die Ärmel aufkrempeln!"
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"Wir haben ein lachendes Auge aufgrund dem Plus von zwei Prozent. Es ist ein Auftrag für die Kollegen dementsprechend weiterzuarbeiten und die Ärmel aufzukrempeln", sagt GÖD-Vorsitzender Helmut Traper von der FSG. Und schon schüttelten Deiser und Traper die Hände – auf eine gute Zusammenarbeit.
Auf Bundesebene hat die FCG mit 51,86 Prozent die Absolute behalten (2019: 53,79), die FSG erzielte 25,99 Prozent (2019: 25,44), gefolgt von der UG mit 11,95 Prozent (2019: 11,43). AUF (Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher erreicht 8,03 Prozent. Mehr dazu lesen Sie hier.
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