Land NÖ
Kapitalstärkungsoffensive schafft 700 Arbeitsplätze
- Archiv-Foto: Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und NÖBEG Prokurist Franz Walch beim Besuch des Raxalpenhofes in Reichenau/Rax im Herbst 2021; vlnr. Bernd Scharfegger, NÖBEG Prokurist Franz Walch, Landesrat Jochen Danninger und Fritz Scharfegger
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Das Land Niederösterreich steht seit Ausbruch der Pandemie heimischen Unternehmen mit dem Konjunkturpaket unterstützend zu Seite. Allein im heurigen Jahr wurden rund 48 Millionen Euro Kapital für Haftungen und Beteiligungen bewilligt.
NÖ. Das Land Niederösterreich steht seit Ausbruch der Pandemie heimischen Unternehmen mit dem Konjunkturpaket unterstützend zu Seite. Allein im heurigen Jahr wurden rund 48 Millionen Euro Kapital für Haftungen und Beteiligungen bewilligt.
„Mit unseren Finanzierungsinstrumenten konnten wir in den vergangenen eineinhalb Jahren 270 niederösterreichische Unternehmen mit rund 70 Millionen Euro unterstützten. So wurden mehr als 700 zusätzliche Arbeitsplätze in Niederösterreich geschaffen und über 5600 Arbeitsplätze erhalten“,
betont Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. „Auch im kommenden Jahr steht unseren Unternehmerinnen und Unternehmern dafür ausreichend Kapital zur Verfügung“.
Von der Kapitalstärkungsoffensive profitierten unter anderem Firmen wie Scharfegger's Raxalpen Resort in Reichenau an der Rax oder auch das High-Tech Unternehmen Salzgeber GmbH aus Tulln.
Finanzierungspaket geht in Verlängerung
Das neue Finanzierungspaket, das NÖ Nachrangkapital, wurde aufgrund der positiven Erfahrungen vorerst noch um ein halbes Jahr verlängert. Dieses ist ein ergänzendes Kapital in Form eines Darlehens zu geförderten Konditionen, welches die Kreditwürdigkeit des Unternehmens erhöht. Der Vorteil ist, dass es hinter anderen Forderungen gereiht wird und die Rückzahlung erst nach fünf tilgungsfreien Jahren beginnt. Damit erhalten die Betriebe eine solide Basis für unternehmerisches Handeln. Umgesetzt werden diese Maßnahmen des Konjunkturpaketes von der NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH (NÖBEG).
„Unternehmen sind gerade in Zeiten wie diesen mit erhöhter Wirtschaftsdynamik und rasantem Strukturwandel konfrontiert. Daher ist gerade das NÖ Nachrangkapital ein besonders Instrument, um nachhaltiges Wachstum von heimischen Unternehmen nach der Krise gezielt zu unterstützen“,
erklären die NÖBEG-Geschäftsführer Doris Agneter und Stefan Chalupa.
Weitere Infos: NÖBEG/Konjunkturprogramm
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