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Die Niederösterreicher haben 2021 durchschnittlich 2.369 Euro monatlich brutto verdient – um 48 Euro mehr als im Jahr zuvor.
NÖ. "Es braucht deutliche Entlastungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", sagt AKNÖ-Präsident Markus Wieser bei der Präsentation der Einkommensanalyse 2021.
„Im Bundesländervergleich lag das niederösterreichische Medianeinkommen mit 2.369 Euro an achter Stelle. Das Bundesland mit dem höchsten Einkommensniveau war weiterhin Vorarlberg (2.634 Euro), jenes mit dem geringsten Medianeinkommen das Burgenland (2.157 Euro)“,
sagt AK Niederösterreich-Wirtschaftsexperte Mag. Matthias Koderhold.
Aber von vorn: Das Bruttomedianeinkommen der in Niederösterreich unselbstständig Beschäftigten betrug 2021 2.369 Euro (laut Daten des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger). Im Vergleich zu 2020 ist das ein Plus von 48 Euro bzw. 2,1 Prozent. Werden Sozialversicherung, Lohnsteuer und Inflation berücksichtigt, verringerte sich das Nettomedianeinkommen real um durchschnittlich 17 Euro pro Monat (-1,0 Prozent).
„Die steigenden Preise bei Energie, Wohnen und Lebensmitteln belasten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer massiv. Es braucht deutlich mehr Entlastung“,
sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.
Österreichweit fiel der Rückgang stärker aus. Das Nettomedianeinkommen sank gegenüber 2020 durchschnittlich um real 23 Euro pro Monat (-1,2 Prozent). Im Zehnjahresvergleich stieg die Kaufkraft der niederösterreichischen Arbeitnehmer*innen um durchschnittlich 101 Euro pro Monat (+6,2 Prozent), österreichweit stieg das Nettomedianeinkommen im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 132 Euro pro Monat (+ 7,9 Prozent).
AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser und AK-Wirtschaftsexperte Mag. Matthias Koderhold präsentieren die Einkommensanalyse für 2021.
2.684 Euro brutto monatlich verdienten die niederösterreichischen Männer, die Frauen hingegen nur 1.901 Euro. "Die Einkommensdifferenz liegt damit bei 29,2 Prozent", rechnet Wieser vor. Der Unterschied ist einerseits auf die Teilzeitbeschäftigung andererseits auch auf die Bildung, Berufswahl, Branchenstruktur und auf die Unterbrechungen durch Kinderbetreuung zurückzuführen. Österreichweit verringerte sich die Einkommensschere im Jahresvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 29,0 Prozent, erhöhte sich absolut allerdings um 14 Euro. Das bundesweite Einkommensniveau der Frauen lag mit 2.019 Euro um 824 Euro unter jenem der Männer (2.843 Euro).
Amstetten ist ganz vorn
Das Mostviertel war die Region mit dem höchsten Einkommensniveau und lag mit 3,8 Prozent über dem NÖ-Schnitt. An zweiter Stelle lag der Zentralraum, gefolgt vom Industrie- und Waldviertel. Mit minus 11,6 Prozent liegt das Weinviertel an letzter Stelle. Im Bezirksranking hatte Amstetten mit 2.600 Euro die Nase vorn, gefolgt von der Statutarstadt St. Pölten (2.595 Euro) sowie den Bezirken Scheibbs (2.470 Euro) und Gmünd (2.462 Euro). Krems-Land ist mit 1.889 Euro Schlusslicht.
Das fordert die AKNÖ
1. Löhne an Inflation anpassen; 2. kollektivvertragliche Mindestlöhne auf 2.000 Euro anheben; 3. Arbeitszeit verkürzen; 4. Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern; 5. frauendominierte Berufe aufwerten; 6. Einkommenstransparenz
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