Naturfreunde Mittersill
Ein neues Gipfelkreuz strahlt vom Zwölferkogel
- Das neue Gipfelkreuz am Zwölferkogel wurde gesegnet.
- Foto: Naturfreunde Mittersill
- hochgeladen von Magdalena Pfeffer
Mit einer Bergmesse, musikalischer Umrahmung und zahlreichen Gästen wurde Anfang Juli das neue Gipfelkreuz am Zwölferkogel feierlich gesegnet.
MITTERSILL/UTTENDORF. „Da gehört ein Kreuz rauf!“, waren sich die beiden Uttendorfer Sepp Rattensberger und Hans Ripl bei einer Gipfelrast auf dem Zwölferkogel Anfang der 1970er-Jahre einig. Vom Pihapper auf der gegenüberliegenden Talseite strahlte ihnen das wenige Jahre zuvor errichtete Gipfelkreuz entgegen. Dieser Anblick dürfte die Idee bestärkt haben. Gesagt, getan: Im Sommer 1972 wurde auf dem 2.446 Meter hohen Zwölferkogel das erste Gipfelkreuz errichtet. Fast fünf Jahrzehnte lang prägte das Kreuz den markanten Grenzberg zwischen Uttendorf und Mittersill am Eingang von Felber- und Stubachtal.
Da eine Sanierung aus technischen Gründen nicht mehr möglich war, entschlossen sich die Naturfreunde Mittersill zur Errichtung eines neuen Kreuzes. Dieses wurde nach dem Vorbild des ursprünglichen Kreuzes gefertigt und auf dem Gipfel aufgestellt. Die feierliche Einweihung fand am 4. Juli statt. Naturfreunde-Organisator Hari Millgrammer konnte dafür mit Pfarrer Maro Bonaventure aus Tansania einen konditionsstarken und trittsicheren Priester gewinnen. Mit weit ausgebreiteten Armen vor dem neuen Kreuz und seinem im Wind wehenden weißen Messgewand bot sich den Anwesenden ein eindrucksvolles Bild.In seinen Segensworten hob er den Gemeinschaftsgeist und die verbindende Kraft der Freude an Natur und Bergwelt hervor.
- Foto: Naturfreunde Mittersill
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Gemütlicher Ausklang
Im Anschluss wurde auf der Bräu Hochalm auf der Mittersiller Seite des Zwölferkogels eine Bergmesse gefeiert. Zahlreiche Berg- und Naturfreunde nahmen daran teil. Für die musikalische Gestaltung sorgte ein Bläserquartett, das gemeinsam mit der Mittersiller Musikerin und Komponistin Cornelia Urban ihre „D'Bergmess“ zur Uraufführung brachte. Urban wirkte dabei selbst als Flügelhornistin mit. Während des Gottesdienstes wurde auch der verstorbenen Initiatoren des ersten Gipfelkreuzes gedacht. Beim gemütlichen Ausklang bei Kaiserwetter auf der Hochalm stieß die Festgemeinde darauf an, dass das neue Zwölfer-Kreuz wieder viele Jahre gemeinsam mit dem voriges Jahr eingeweihten neuen Kreuz am Nachbarberg Pihapper ins Salzachtal leuchtet.
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