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Nach den schweren Unwettern 2019 wird der Hochwasserschutz in Uttendorf weiter ausgebaut. Bis 2030 investieren Land Salzburg, Bund, Gemeinde und Genossenschaft rund 4,7 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen im Ortsteil Tobersbach. Damit sollen Bevölkerung sowie wichtige Verkehrswege künftig besser vor Hochwasser und Muren geschützt werden.
UTTENDORF. Nicht nur die Ortschaft wird von Naturgefahren durch den Hochwasserschutz geschützt, sondern auch die Pinzgauer Lokalbahn und die Mittersiller Straße (B168). Das Land Salzburg übernimmt rund 729.000 Euro der insgesamt 4,7 Millionen Euro umfassenden Investitionssumme. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam mit dem Bund, der Gemeinde und der Genossenschaft.
Aigner betont starke Zusammenarbeit für mehr Sicherheit in Uttendorf
Landesrat Maximilian Aigner betont die Bedeutung der partnerschaftlichen Finanzierung: „Gerade bei Projekten des Schutzes vor Naturgefahren zeigt sich: Nur gemeinsam kommen wir voran. Der Bund trägt 62 Prozent der Kosten, das Land Salzburg 15,5 Prozent und die Gemeinde beziehungsweise die Genossenschaft gemeinsam 22,5 Prozent. Diese starke Partnerschaft zeigt, dass wir gemeinsam Verantwortung für die Sicherheit der Menschen übernehmen. Sie ist die Grundlage dafür, dass wir auch künftig konsequent in den Hochwasserschutz und die Wildbach- und Lawinenverbauung investieren.“
Landesrat Maximilian Aigner und WLV-Leiter Gebhard Neumayr: 40 Millionen Euro werden 2026 in Salzburg in Maßnahmen gegen Wildbach- und Lawinengefahren investiert.
Bund investiert jährlich 20 Millionen Euro in Salzburg
Bundesminister Norbert Totschnig unterstreicht: „In einem alpin geprägten Land wie Österreich hat der Schutz vor Naturgefahren höchste Priorität. Der Bund investiert durch die Wildbach- und Lawinenverbauung gezielt in den Schutz unserer Regionen, was den Menschen vor Ort wie auch den Infrastrukturträgern zugutekommt und nachhaltig wirkt. Hierfür stehen jährlich bundesweit über 200 Millionen Euro und speziell im Land Salzburg über 20 Millionen Euro zur Verfügung.“
Hochwasserschutz stärkt Gebäude und Infrastruktur
Der Sektionsleiter der Wildbach- und Lawinenverbauung in Salzburg, Gebhard Neumayr, erklärt: „Mit den geplanten Maßnahmen werden unter anderem Erosionsschutzmaßnahmen umgesetzt, bestehende Schutzbauwerke saniert, ein Murbrecher errichtet und die Waldausstattung im Einzugsgebiet verbessert.“ In Zukunft werden die Pinzgauer Lokalbahn, die B168, insgesamt 144 Gebäude sowie zahlreiche Brücken und Gemeindewege mit dem 4,7-Millionen-Euro-Projekt vor Naturgefahren besser geschützt.
Der Uttendorfer Bürgermeister Hannes Lerchbaumer hebt die gute Zusammenarbeit hervor: „Ein Projekt dieser Größenordnung wäre für eine Gemeinde allein nicht zu stemmen. Umso wichtiger ist das starke Miteinander von Bund, Land, Gemeinde und Genossenschaft. Nur gemeinsam können wir unsere Bevölkerung, unsere Infrastruktur und unseren Lebensraum nachhaltig schützen. Dass dieses Vorhaben nun Schritt für Schritt bis 2030 umgesetzt wird, ist ein wichtiges Signal für Uttendorf und den gesamten Oberpinzgau. Dafür möchte ich mich bei allen Partnern herzlich bedanken.“
Starke Zusammenarbeit sichert die Zukunft der Region
Der Obmann der Wildbachgenossenschaft, Alois Steiner, sieht in der gemeinsamen Umsetzung des Projekts einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Region. „Durch die gute Zusammenarbeit mit der Wildbachverbauung, der Gemeinde und dem Land unsere Existenz vor Ort gesichert wird. Ich möchte allen Beteiligten für die Unterstützung und partnerschaftliche Zusammenarbeit des Projekts danken.“
Auch Landesrat Maximilian Aigner betont die Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens: „Uttendorf zeigt, wie es geht, wenn alle das gleiche Ziel vor Augen haben – der Schutz für Infrastruktur und besonders die Sicherheit der Bevölkerung.“
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