Soziale Drehscheibe
Stadt-SPÖ startet Tauschbörse für Pflegehilfsmittel

SPÖ-Landesparteivorsitzender David Egger, Klubvorsitzende SPÖ-Gemeinderatsklub Stadt Salzburg, SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger, Landtagsabgeordnete und Pinzgauer Bezirksvorsitzende Barbara Thöny.
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  • SPÖ-Landesparteivorsitzender David Egger, Klubvorsitzende SPÖ-Gemeinderatsklub Stadt Salzburg, SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger, Landtagsabgeordnete und Pinzgauer Bezirksvorsitzende Barbara Thöny.
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Die Salzburger SPÖ aktiviert nach dem Pinzgau auch in der Stadt Salzburg eine Tausch- und Leihbörse für Pflegehilfsmittel. Dabei sollen möglichst rasch und unbürokratisch Anbieter und Interessenten zusammengebracht werden. 

SALZBURG. Als ein "zutiefst sozialdemokratisches Projekt" bezeichnet der rote Vizebürgermeister Bernhard Auinger die Soziale Drehscheibe, die ab sofort in der Stadt Salzburg aktiv ist und auf niederschwellige Weise Pflegehilfsmittel - vom Rollator und Pflegebett bis hin zu Krücken und einem Treppenlift - unter den Stadtbewohnern vermitteln soll.

Unbürokratische Tauschbörse

Wer etwa kurzfristig auf ein derartiges Hilfsmittel angewiesen sei, stehe oft vor dem Problem, dass sich dieses nicht auf dir Schnelle auftreiben lässt. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die ihre Pflegehilfsmittel nicht mehr benötigen. Hier soll ab sofort die Tauschbörse ins Spiel kommen, die Anbieter und Interessenten zusammenbringt. Die Vermittlung der Kontakte erfolgt kostenlos und wird ehrenamtlich ausgeführt. Gewährleistungsansprüche sind ausgeschlossen.

Eine Konkurrenz zum Fachhandel wolle man mit der Tausch- und Leihbörse nicht darstellen, wie Auinger betont:

"Es geht vielmehr darum, Leute zusammenzubringen und Betroffenen und deren Angehörigen auf die Schnelle helfen zu können. Ein positiver und wichtiger Nebeneffekt ist die Tatsache, dass man auch der Umwelt hilft, wenn man Pflegehilfsmittel nach dem Gebrauch nicht einfach wegwirft, sondern anderen Menschen zur Verfügung stellt", so Auinger. 

Die Idee zu dem Projekt ist im März des heurigen Jahres als örtliche Initiative des SPÖ-Teams in  Maishofen im Pinzgau entstanden - aufgrund der starken Nachfrage wurde die Drehscheibe unmittelbar danach auf den gesamten Pinzgau erweitert. Mehr als 100 Anfragen habe es in dieser Zeit im Pinzgau bereits gegeben, 34 Ehrenamtliche fungieren als Vermittler.

"Nachdem das Angebot der Tauschbörse in Maishofen wie der Blitz eingeschlagen hat, haben wir die Soziale Drehscheibe ins Leben gerufen, die mittlerweile in 20 von 28 Pinzgauer Gemeinden verankert ist. Wir haben 34 ehrenamtliche Personen, von Jung bis Alt, die sich für den 'Telefondienst' zur Verfügung stellen", schildert die Pinzgauer Initiatorin der Sozialen Drehscheibe und SPÖ-Landtagsabgeordnete Barbara Thöny. 

Solidarität sei das zentrale Schlagwort bei der "Sozialen Drehscheibe", wie SPÖ-Landesparteivorsitzender David Egger und SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger betonen.
  • Solidarität sei das zentrale Schlagwort bei der "Sozialen Drehscheibe", wie SPÖ-Landesparteivorsitzender David Egger und SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger betonen.
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Für die Stadt Salzburg rechnet Auinger mit einer ähnlich starken Nachfrage. "Ich bin überzeugt, dass die Tauschbörse nicht nur im Pinzgau, sondern auch bei uns in der Stadt ein voller Erfolg wird. Zudem sind in letzter Zeit vermehrt Anfragen aus der Stadt und dem Zentralraum an die Tauschbörse im Pinzgau herangetragen worden. Das zeigt, dass der Bedarf auch bei uns groß ist." 

Start für Tauschbörse in der Stadt Salzburg

Aufgabe der Ehrenamtlichen ist es, für einen gewissen Zeitraum den Telefondienst zu übernehmen und den Kontakt zwischen Anbieter und Interessenten herzustellen. Anhand einer Liste wird genau erfasst, welche Pflegehilfsmittel verfügbar sind und verliehen oder getauscht werden können. Ein Kernteam übernimmt die Koordination einzelnen Ehrenamtlichen und erstellt die Zeitpläne.
Ein Teil dieses Kernteams in der Stadt Salzburg ist die SPÖ-Klubvorsitzende Andrea Brandner, die in dieser Woche den ersten Telefondienst übernimmt. Auch zehn ehrenamtliche Personen, die mithelfen wollen, habe man in der Stadt bereits gefunden. "Das sind Ehrenamtliche aus SPÖ-Sektionen in den Stadtteilen, aber auch Leute ohne Parteimitgliedschaft", ergänzt Brandner. 

Dass jeder Einzelne unabhängig von seiner politischen Neigung mitmachen kann, sei ein grundlegender Ansatz des Projekts. Auch für den SPÖ-Landesparteivorsitzenden David Egger.

"Das Projekt versteht sich als überparteilich und richtet sich über die politischen Grenzen hinaus an alle Menschen in Salzburg. Wir als Sozialdemokratie sind zwar die Initiatoren der Sozialen Drehscheibe, es zählt aber der Gedanken der Solidarität und dafür braucht es kein Parteibuch", betont Egger.

Sein Ziel sei es, die Soziale Drehscheibe sukzessive auf das gesamte Bundesland auszudehnen und möglichst viele zum Mitmachen zu motivieren. 

Die Soziale Drehscheibe in der Stadt Salzburg ist von Montag bis Freitag unter der Telefonnummer 0664/ 88 54 06 99 sowie unter der Email-Adresse soziale-drehscheibe.salzburg@sbg.spoe.at erreichbar.

Weitere aktuelle Berichte aus der Stadt Salzburg gibt es hier

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