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"Corona hat unsere Kommunikation nachhaltig verändert"

Allen dm-Mitarbeitern wurde ein "Covid-Beitrag" in Höhe von 400 Euro in Form einer Guthabenkarte übergeben. Damit werden ihre Dienste in der Krise honoriert.
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  • Allen dm-Mitarbeitern wurde ein "Covid-Beitrag" in Höhe von 400 Euro in Form einer Guthabenkarte übergeben. Damit werden ihre Dienste in der Krise honoriert.
  • Foto: dm/Daniel Hinterramskogler
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Die Drogeriemarkt-Kette dm kommt stabil durch die Krise. Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter erfolgt mittlerweile online, was man auch beibehalten möchte.

SALZBURG. 2020 ist auch für den Drogeriefachhandel ein herausforderndes Jahr: Verstärktes One-Stop-Shopping hat Umsätze in den Lebensmittelhandel verschoben und mehr Zeit zu Hause reduziert den Bedarf an Beauty-Produkten. Ganze Standortkategorien in Innenstädten und Einkaufscentern leiden unter Frequenzrückgang. Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung stellen die Mitarbeiter im Handel vor Herausforderungen. Mit einem Umsatzplus von +1,6 Prozent auf 980 Millionen Euro in Österreich entwickelt sich auch der "dm drogerie markt" im Corona-Jahr schwächer als gewohnt. "Mit +2,15 Prozent zeigt Salzburg eine etwas besser Umsatzentwicklung als der nationale Schnitt", sagt Geschäftsführer Thomas Köck, zuständig für Salzburg und Kärnten.

2020 ist auch für den Drogeriefachhandel ein herausforderndes Jahr: Verstärktes One-Stop-Shopping hat Umsätze in den Lebensmittelhandel verschoben und mehr Zeit zu Hause reduziert den Bedarf an Beauty-Produkten.
  • 2020 ist auch für den Drogeriefachhandel ein herausforderndes Jahr: Verstärktes One-Stop-Shopping hat Umsätze in den Lebensmittelhandel verschoben und mehr Zeit zu Hause reduziert den Bedarf an Beauty-Produkten.
  • Foto: dm/Marco Riebler
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Friseur- und Kosmetikstudios besonders betroffen

Der Arbeitsalltag in der Drogerie-Kette ist seit März massiv von den Folgewirkungen der Covid-19-Krise geprägt. Besonders betroffen waren die Friseur- und Kosmetikstudios sowie die "gesunde pause"-Frischetheken. Ein großer Teil der Mitarbeiter in diesen Dienstleistungsbereichen musste vorübergehend zur Kurzarbeit angemeldet werden.

Wie die gesamte Friseur- und Kosmetikbranche ist dm von spürbaren Umsatzrückgängen im Bereich der Studios betroffen. Von 15. März bis 1. Mai mussten die Studios komplett  geschlossen halten.
  • Wie die gesamte Friseur- und Kosmetikbranche ist dm von spürbaren Umsatzrückgängen im Bereich der Studios betroffen. Von 15. März bis 1. Mai mussten die Studios komplett geschlossen halten.
  • Foto: dm/Marco Riebler
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"Der hohen Flexibilität, Loyalität und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass dm im heurigen Jahr vor größerem Schaden bewahrt werden konnte. Darum haben wir allen dm-Mitarbeitern einen 'Covid-Beitrag' in Höhe von 400 Euro in Form einer Guthabenkarte übergeben."
Geschäftsführer Thomas Köck 

„Beratung in Lebensfragen“ am Telefon

Das Angebote an Aus- und Weiterbildung für die Mitarbeiter wurde in den digitalen Bereich übertragen. Im Programm „Beratung in Lebensfragen“ stehen z.B. 45 externe Berater (vom Psychotherapeuten bis zum Sozialberater) via Telefon für kostenlose persönliche Coachings zur Verfügung.

Allen dm-Mitarbeitern wurde ein "Covid-Beitrag" in Höhe von 400 Euro in Form einer Guthabenkarte übergeben. Damit werden ihre Dienste in der Krise honoriert.
  • Allen dm-Mitarbeitern wurde ein "Covid-Beitrag" in Höhe von 400 Euro in Form einer Guthabenkarte übergeben. Damit werden ihre Dienste in der Krise honoriert.
  • Foto: dm/Daniel Hinterramskogler
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Lehrlingsausbildung lief online weiter

Für die Lehrlinge wurden Produktschulungen, Unterrichtsmaterialien und Theorieunterricht in Form von Webinaren auf der digitalen Schulungsplattform abgehalten. Was aufgrund des Lockdowns im Friseur- und Kosmetikbereich an Praxisunterricht zu kurz kam, wurde von Juli bis September gestaffelt nach Lehrjahren nachgeholt. Die Auszubildenden des dritten Lehrjahres wurden digital intensiv auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet. Auch 2020/21 werden wieder 300 Lehrlinge gesucht.

"Corona hat unsere Kommunikation nachhaltig verändert"

"Die Kommunikation in unserem Unternehmen hat sich in diesem Jahr verändert. Die Möglichkeiten dafür gab es schon vorher, sie wurden aber wenig genutzt. Vieles davon werden wir nach der Corona-Krise beibehalten und in unseren Alltag integrieren", sagt Köck.

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Das AMS Salzburg unterstützt mit 19,7 Millionen Euro die Fachkräfteausbildung in der Krise.
>>HIER<< findest du mehr zum Thema "Arbeitsmarkt in der Krise".

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