Schutz vor Hitze
So rettet man den eigenen Garten vor der Sommerhitze
- Hier findest Du einige Tipps, um deinen Garten vor Hitze und Trockenheit zu schützen.
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- hochgeladen von Anna Wallner
Die Sonne strahlt, die Temperaturen klettern immer höher und der Rasen färbt sich langsam immer brauner. Salzburg steckt mitten im Hochsommer und neben Sonnenschein im Übermaß bringt dieser auch einige Herausforderungen für Rasen und andere Pflanzen im Garten. Hier findest Du einige Tipps, um deinen Garten vor Hitze und Trockenheit zu schützen.
SALZBURG. Lange Trockenheiten und Temperaturen über 30 Grad Celsius setzen den meisten Pflanzen extrem zu und treiben sie in eine Art Notbetrieb. Dabei wird die meiste Energie der Pflanze darauf aufgewendet Wasser zu halten und dementsprechend wachsen die Pflanzen kaum und blühen weniger. Flachwurzelnde Pflanzen, Jungpflanzen, Rasenflächen und Pflanzen mit hohem Wasserbedarf sind vom Hitzestress besonders gefährdet. Um dennoch einen schönen, gesunden Garten zu behalten und die Pflanzen zu unterstützen gibt es ein paar Tipps und Tricks für alle Hobbygärtnerinnen und Gärtner.
Wassersparen beim Gießen
Besonders im Sommer ist das Wasser oft knapp bemessen und man sollte daher so wenig, wie möglich gießen. Um den Pflanzen mit wenig Wasser dennoch zu helfen heißt es effizient zu gießen. Das bedeutet es sollte vorwiegend in den frühen Morgenstunden, wenn das Wasser nicht direkt wieder verdunstet, gegossen werden.
Außerdem sollte man den Boden gezielt bewässern und nicht blind Wasser über die Blätter rinnen lassen. Außerdem muss man nicht zwingen jeden Tag gießen, sondern nur wenn es dringend notwendig ist. Das erkennt man durch eine genaue Beobachtung der Blätter - sind die Blätter am Nachmittag welk herrscht noch kein Grund zur Besorgnis. Sind sie allerdings auch am nächsten Morgen noch schlapp und welk fehlt es ihnen an Wasser.
Bodenbedeckung hilft gegen Austrocknung
Nicht nur gießen hilft gegen Trockenheit, man kann den Pflanzen auch dabei helfen das Wasser besser zu speichern. Eine sehr gute Möglichkeit dafür ist es zu Mulchen. Dabei wird der Boden mit einer Schicht eines organischen Materials bedeckt.
So wird der Boden vor dem Austrocknen geschützt und die Temperatur im Boden bleibt etwas stabiler. Zusätzlich schützt das Mulchen vor Bodenerosion, unterdrückt das Unkrautwachstum und fördert das Bodenleben. Zum Mulchen kann man unterschiedlichste Materialien verwenden, wie beispielsweise Rindenmulch, Stroh, Rasenschnitt oder auch Laub und Zweige.
Weitere Tipps und Tricks
Neben dem Schutz vor dem Austrocknen gibt es noch ein paar allgemeine Tipps, um die Pflanzen zusätzlich zu unterstützen. Mit Netzen oder Folien kann man besonders empfindlichen Pflanzen etwas Sonnenschutz spenden, wie beispielsweise Tomaten.
Im Gemüsebeet sollte man ansonsten die Arbeit auf das Mindeste reduzieren. Keinesfalls sollte man umgraben, da dadurch Wasser verloren geht und das Bodenleben massiv gestört wird. Doch nicht nur während der Hitze sondern auch davor kann man seinen Garten schützen - es gibt besonders Hitzebeständige Pflanzen, die auch heiße Phasen gut überstehen. Wer seinen Garten mit solchen Arten schmückt hat auch im Sommer sattes Grün und muss weniger gießen.
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