Großeinsatz in Laakirchen
Dramatischer Busunfall als Übungsszenario
- 19. September 2026, 13:23 Uhr
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- Bei der Großübung auf der B144 trainierten mehrere Einsatzorganisationen gemeinsam für den Ernstfall.
- Foto: Fotokerschi
- hochgeladen von Laura Schmid
Bei einer groß angelegten technischen Einsatzübung in Laakirchen am Freitagabend, 18. September, trainierten mehrere Feuerwehren, das Rote Kreuz samt Kriseninterventionsteam und die Polizei den gemeinsamen Einsatz bei einem schweren Verkehrsunfall. Simuliert wurde ein Unfall mit zwei Linienbussen und zwei Pkw, bei dem mehrere Personen eingeklemmt waren.
LAAKIRCHEN. Das Übungsszenario stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung: Insgesamt waren 46 Personen, darunter fünf angenommene Verletzte, betroffen. Mehrere Menschen mussten aus den Fahrzeugen befreit werden.
Die Feuerwehren gingen dabei mit technischem Gerät zur Rettung der eingeklemmten Personen vor. Gleichzeitig galt es, zahlreiche Betroffene rasch zu betreuen und die unterschiedlichen Maßnahmen der Einsatzorganisationen aufeinander abzustimmen.
Sechs Feuerwehren im Einsatz
An der Großübung beteiligt waren sechs Feuerwehren: die Feuerwehr Laakirchen, die Betriebsfeuerwehr Steyrermühl sowie die Feuerwehren Diethaming, Lindach, Oberweis und Rahstorf. Nach einer ersten Erkundung leitete die Einsatzleitung die Rettungsmaßnahmen ein und koordinierte die Aufgaben zwischen den eingesetzten Kräften.
Rotes Kreuz und Kriseninterventionsteam
Das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung und Betreuung der insgesamt 46 Betroffenen. Zusätzlich war das Kriseninterventionsteam eingebunden, um die psychosoziale Unterstützung sicherzustellen. Die parallele technische Rettung und psychosoziale Betreuung stellte dabei hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte.
Polizei in das Szenario eingebunden
Auch die Polizei war Teil der Übung. Die Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen bildete einen zentralen Bestandteil des Szenarios. Neben der Rettung und medizinischen Versorgung der Betroffenen mussten die Unfallstelle abgesichert und Verkehrsmaßnahmen umgesetzt werden.
B144 für Übung gesperrt
Für die Dauer der Übung wurde die B144 Gmundener Straße ab 18:00 Uhr vollständig für den Verkehr gesperrt. Dadurch konnten die Einsatzkräfte unter realitätsnahen Bedingungen agieren und die Zusammenarbeit bei einem Großschadensereignis trainieren.
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