Stier Attacke Tirol
Zwei Personen in Achenkirch schwer verletzt nach Stier-Attacke

Bei einer Stierattacke in Achenkirch wurden ein Landwirt und seine Cousine verletzt. Die 68-Jährige musste mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. | Foto: zoom.tirol
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  • Bei einer Stierattacke in Achenkirch wurden ein Landwirt und seine Cousine verletzt. Die 68-Jährige musste mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.
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  • hochgeladen von René Rebeiz

Am Samstagmorgen kam es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Achenkirch zu einer Attacke durch einen Stier. Dabei wurden ein 44-jähriger Landwirt und seine 68-jährige Cousine verletzt. Die Frau musste mit dem Notarzthubschrauber in das Bezirkskrankenhaus Kufstein gebracht werden.

ACHENKIRCH. Am 26. September 2026 gegen 07:50 Uhr befand sich ein 44-jähriger österreichischer Landwirt auf der Weide eines landwirtschaftlichen Anwesens in Achenkirch. Nach Angaben einer Zeugin versuchte der Mann mit zwei Stöcken, einen Stier von der dort befindlichen Kuhherde zu trennen.

Dabei attackierte der Stier den Landwirt, erfasste ihn mit den Hörnern und schleuderte ihn durch die Luft. Anschließend wurde der Mann vom Tier zu Boden gedrückt beziehungsweise über die Weide gestoßen.

Auch Cousine angegriffen

Die ebenfalls anwesende 68-jährige Cousine des Landwirts versuchte daraufhin, den Stier mit einem Stock beziehungsweise einem ähnlichen Gegenstand dazu zu bewegen, vom Landwirt abzulassen. Der Stier attackierte in weiterer Folge auch die Frau, stieß sie um und drückte sie zu Boden.

Frau ins Krankenhaus geflogen

Die alarmierten Rettungskräfte versorgten beide Verletzten zunächst vor Ort. Die 68-jährige österreichische Staatsangehörige wurde anschließend mit dem Notarzthubschrauber mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Bezirkskrankenhaus Kufstein geflogen. Der Landwirt wurde durch ein Rettungswagenteam und den ebenfalls alarmierten Notarzt medizinisch erstversorgt. Eine weiterführende medizinische Versorgung sowie den Transport in ein Krankenhaus lehnte der 44-Jährige jedoch ab.

Ermittlungen zum Weidezaun

Der Landwirt gab gegenüber den Einsatzkräften an, dass der Weidezaun in den Nachtstunden von einer bislang unbekannten Täterschaft niedergelegt worden sei. Dadurch habe der Stier die Weide verlassen können. Diesbezüglich werden weitere Erhebungen durchgeführt. Nach Abschluss der Ermittlungen wird an die zuständigen Behörden berichtet.

Der Beitrag wurde auf der Grundlage von Berichten verfasst, die die Polizeidienststellen in Tirol laufend der Landespolizeidirektion Tirol erstatten.

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