Mörtschach
Unberührte Natur im höchsten Bergbauerndorf Kärntens

Vom Sadnig´haus in Richtung Kleinod "Astner Moos"
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Das Astental vom Sadnighaus aus entdecken.

MÖRTSCHACH. Ein beinahe vergessenes Naturjuwel versteckt sich in einem östlichen Seitental des Oberen Mölltales in der Nationalparkgemeinde Mörtschach. Das Astner Hochtal kann vom Sadnighaus aus ideal erkundet werden und bietet Ruhesuchenden und Familien eine einzigartige Kombination aus Natur, Kulinarik und mehr.

Ein Haus mit langer Geschichte

Von Mörtschach aus gelangt man auf der etwa neun Kilometer langen, gut erhaltenen Astenstraße bis zum Parkplatz des Sadnighauses. Als Schutzhütte wurde dieses im Jahr 1926  erstmalig erbaut, nach einiger Zeit jedoch durch eine Lawine vollends zerstört. Etwa eine halbe Gehstunde höher erfolgte in den 1950-er Jahren die Neuerrichtung durch den "Österreichischen Alpenverein". Die Sektion "Großkirchheim - Heiligenblut Mörtschach" erwarb das Gebäude 2001 schließlich und baute das Sadnighaus barrierefrei um.

Kulinarik im Astner Hochtal

Nach mehrmaligen Pächterwechsel befindet sich das Schutzhaus seit 2009 gemeinsam mit dem gegenüber liegenden"Petersbrünnl" in den Händen von Margit Pobitzer und ihrem Gatten, welche das Sadnighaus seither liebevoll führen und dabei besonderen Wert auf Kulinarik und Gastfreundschaft
legen. Auf 1.880 Metern Seehöhe bieten die beiden Spitzengastronomen ihren Gästen nämlich weit mehr als nur klassische Hüttenkost. Die Küche ist mittlerweile bis weit über das Astental hinaus bekannt. "Zudem versuchen wir überwiegend auf regionale Zutaten aus der Umgebung zurückzugreifen", so Margit Pobitzer. 

Naturlehrweg Astner Moos

Asten, das höchstgelegene Bergdorf Kärntens, ist nicht nur ein Paradies für Wanderer und Ruhesuchende, sondern auch für Familien mit Kindern. Besonders der Naturlehrweg "Astner Moos" eignet sich für Jung und Alt gleichermaßen. Der Niedermoor, der vom Astenbach in wunderschönen Mäandern durchflossen wird, bietet mit seiner Vegetation zudem ein landschaftlich besonders reizvolles Terrain. Vom Sadnighaus aus kann das "Astner Moos" in etwa eineinhalb Stunden über einen Rundwanderweg erkundet werden.

Bergige Vielfalt

Am Fuße des Nationalparks Hohe Tauern gelegen bietet das Astental mit den umliegenden Gipfeln der Goldberggruppe aber noch viele weitere Ausflugsmöglichkeiten und Wandertouren. Auf einem Panoramaweg, der zum Moharkreuz (2.454 Meter) führt, kann sogar der in nordwestlicher Richtung thronende Großglockner bestaunt werden. Weitere Touren führen
unter anderem zum Mohar (2.604 Meter), zur Makernigspitze (2.644 Meter) oder zum Stellkopf (2.851 Meter).

Autor:

Petra Plimon aus Spittal

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