Ausflugsziel
Fix - Stockerhütte ist und bleibt privat (mit Video)
- Winter-Wonderland: Stockerhütte war in Schneedecke gehüllt.
- Foto: Karin Zeiler / Bezirksblätter NÖ
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Lokalaugenschein der Bezirksblätter: Ausflugsziel ist Schnee von gestern
WILHELMSBURG. Der Streusplitt scheppert auf dem Auto, wenn man die Steinwandleiten in Richtung Stockerhütte hinauffährt. Der Regen wird stärker, die Straße schmäler. Dann ist Schluss, die Fahrverbotstafel zeigt dies, die Zusatztafel informiert: "Privatstraße (ausgenommen Berechtigte) in 560 m – derzeit keine Zufahrt zur Stockerhütte möglich!"
Verhärtete Fronten
Unter dem Titel "Kein Weg führt zur Stockerhütte" haben wir informiert, dass der Rechtsstreit um das Geh- und Wegerecht in die nächste Runde geht.
Impressionen vom Fußmarsch zur Schutzhütte:
In der Gemeinderatssitzung Montag Abend (25. Jänner 2021) spricht Johannes Aigelsreiter (ÖVP) von "verhärteten Fronten". Damit meint er jene zwischen SP-Bürgermeister Rudolf Ameisbichler und Landwirt Gerald Schmalzl, durch dessen Privatgrundstück die -straße führt.
"Es wurden keine Gespräche auf Augenhöhe geführt"
und man solle "den Fall ruhen lassen", so die Meinung von Aigelsreiter, die auch Markus Holzer, Martin Janker und Simon Obermayer (alle ÖVP) teilen.
Die Ruhe am Berg
Die Causa hat bei Schmalzl viele seelische Wunden hinterlassen, die BEZIRKSBLÄTTER trafen ihn vor Ort. Stolz zeigt er seinen Hof, den Stall, die Jungtiere. Er ist Bauer und Förster mit Leib und Seele.
Bei der Wanderung zur Stockerhütte erzählt er über die Tortur des Klagemarathons und auch über Aussagen wie "der Schmalzl soll eine auf den Deckel bekommen". Er bleibt stehen:
"Aber ich hab eh einen breiten Buckel."
Breit ist auch das Lächeln, als er und Redakteurin Zeiler beim Gipfelkreuz ankommen. Der Nebel wird dichter, dennoch ist der Umriss des neuen Besitzers der Stockerhütte erkennbar.
- Foto: Karin Zeiler / Bezirksblätter NÖ
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Ein Gespräch später wird klar: Hier, in der Abgeschiedenheit, will man Ruhe haben. Und das bedeutet, dass die Stockerhütte nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich ist, erklärt der Eigentümer. Somit sollte sich auch die Intention der Stadtgemeinde erübrigen, das Geh- und Wegerecht auf der Privatstraße von Gerald Schmalzl erwirken zu wollen. Die Bezirksblätter bleiben für Sie am Ball und berichten weiter.
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