Burgenland Legenden

Von finsteren Spukgestalten über rätselhafte Erscheinungen bis hin zu spektakulären historischen Ereignissen – in der Serie "Burgenland Legenden" nehmen wir dich jede Woche mit auf eine Reise durch die geheimnisvolle Sagenwelt des Burgenlands.

Beiträge zum Thema Burgenland Legenden

Mit roher Gewalt verschleppten die Türken die beiden Söhne sowie die Mutter und das Baby. | Foto: Symbolfoto: Unsplash
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Die zwei Abtrünningen aus der Martkgemeinde Wiesen

Eine Sage aus Wiesen erzählt von den dramatischen Ereignissen des Jahres 1683 während des Türkenzuges nach Wien. Im Mittelpunkt steht das bewegende Schicksal der Familie Mahlfleisch zwischen Heimatverlust, Fremde und Rückkehr.  WIESEN. Im Jahr 1683 kamen seltsame Gestalten, mit weiten Röcken und Hosen bekleidet, krummen Säbeln an der Seite und mit aus bunten gewickelten Turbanen auf dem Kopf, nach Wiesen. Es waren nach Wien ziehende Türken. Viele der Dorfbewohnenden verließen den Ort und...

Der Felsen ist ein urzeitliches Meeresriff und stammt aus jener Zeit, in der die Gegend noch unter dem Meeresspiegel lag. Geologisch betrachtet ist der Hölzlstein eine Leithakalkklippe, die aus tertiärem Kalksandstein besteht, der an seiner höchsten Stelle in Form einer kleinen, weithin sichtbaren Felsformation an die Oberfläche tritt, die sich markant von der Umgegend abhebt und von weitem sichtbar ist.  | Foto: Christine Draganitsch
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Der Hexenkirtag am Hölzlstein

Der Hölzlstein ist ein rund 10 mal 20 Meter großer Kalkstein mit 157 Metern Höhe, in Oggau. Nicht nur soll der Hölzlstein vormals als Kultstätte und Kraftplatz gedient haben, sondern es haben sich zahlreiche Legenden und Sagen um den Stein gebildet. Am bekanntesten ist die Sage vom Hexenkirtag am Hölzlstein, die auch mit dem Gemeindegasthof in Schützen am Gebirge in Zusammenhang steht. OGGAU. In der Zeit des Krügelausschanks kehrte ein Hafner aus Mattersburg am Vorabend des Kirtags in...

Ein alter Hundsmüller aus Wörtherberg war ein Neusonntagskind, der durch die Verfolgungen der Hexen viel zu leiden hatte.  | Foto: Margot Jeitler
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Die Sage vom Neusonntagskind von Wörterberg

Auf dem weiten Heideboden des Burgenlandes standen die Sonntagskinder seit alters her in hohem Ansehen. Man schrieb ihnen die Gabe der Weissagung zu, und wer gar in einer Neumondnacht geboren wurde, den nannte man ein Neusonntagskind – ein Wesen zwischen den Welten, dem die Schleier der Nacht durchsichtig waren. Doch eben deshalb waren die Hexen solchen Kindern feind; denn diese konnten sie im Dunkel erkennen wie Feuerfunken in der Finsternis. Und so erzählte man sich, dass Neusonntagskinder in...

Um das Moor am Zickenbach rankt sich manche mystische Geschichte. | Foto: Verein Rund ums Moor
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Die schöne Waldfrau aus dem Moor von Rohr

Das Moor von Rohr ist heute als Naturschutzgebiet und Touristenziel bekannt. Aber es rankt sich auch so manche mystische Geschichte um die Gegend am Zickenbach, so etwa die Sage von der Waldfrau Vila. ROHR. Vor langer Zeit lebte demnach im Dorf ein Bauernbursch, der Hans hieß. Sein Großvater erzählte ihm in Kindertagen oft von Waldfeen und Sumpfgeistern. Und so kam es, dass das Moor von Rohr eine magische Anziehungskraft auf ihn ausübte. Hans war munter, fröhlich und hübsch. Er war zu jedem...

So sehen Schüler aus Großpetersdorf die Legende vom Grawausel und dem Geisterzug. | Foto: Volksschule Großpetersdorf
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Der Geisterzug und Grawausel von Großpetersdorf

Ein Männlein mit Antennen am Kopf rettete einem Bahnwärter und seiner Frau das Leben. Noch heute soll der Grawausel im Großpetersdorfer "Märchenwald" herumgeistern. GROSSPETERSDORF. An der Eisenbahnstrecke von Großpetersdorf nach Rechnitz stand einmal ein Bahnwärterhäuschen. Darin wohnten ein Bahnwärter und seine Frau. Eines Nachts hörten die beiden ein Poltern und Krachen. Um Mitternacht stand die Frau auf, schlich in die Küche und sah ein kleines Männlein. Es hatte Antennen auf dem Kopf sowie...

Haie, Delfine, Korallen und nur das Leithagebirge und das Ruster Hügelland als Inseln in einem riesigen Urmeer – das war das Nordburgenland vor Millionen von Jahren. | Foto: Unsplash/Steven Van Elk
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Neusiedler See: Fossilien-Funde und das Urmeer-Erbe

Fossilienfunde und Sandstein im Nordburgenland: Mehr als eine Legende, sondern nordburgenländisches Erbe – die Rede ist vom Pannonischen Urmeer. Am Ruster Stammtisch werden noch heute Fossil-Funde stolz präsentiert und aus der Urgeschichte erzählt. BURGENLAND. Die Redaktion von MeinBezirk hat erneut an einem burgenländischen Stammtisch Platz genommen – dieses Mal in Rust am Neusiedler See. Hier wird noch immer von aktuellen Fossilienfunden erzählt, die zeigen, wie das Urmeer die Landschaft und...

Cilla, die Braut eines tapferen Verteidigers, erklärte sich bereit, den beschwerlichen Weg durch den Geheimgang ins Freie zum Tobajer Kogel zu wagen. | Foto: Martin Wurglits
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Die sagenumwobene Namensgebung von Tobaj

Der Ursprung des Namens „Tobaj“ ist bis heute nicht eindeutig belegt. Doch der Güssinger Autor Heinz Koller hat in seinem Werk „Sagenhaftes Burgenland“ eine eigene, sagenhafte Erklärung dafür erzählt. TOBAJ. Es war in jener unruhigen Zeit, als die Burg Güssing während der Fehden immer wieder von feindlichen Heeren belagert wurde. Wochenlang umringten die Gegner den Burgfelsen, und in der Festung wurden die Vorräte knapp. Die Soldaten murrten, Frauen und Kinder weinten vor Hunger. Da war guter...

Eine kleine Menge Mehl und der allerletzte Ochse auf der Burg reichten der Sage nach, um die Türken zur Aufgabe der Belagerung zu bewegen. | Foto: Martin Wurglits
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Wie Burg Güssing mit List der Türkenbelagerung entkam

Eine der bekanntesten Sagen des Südburgenlandes rankt sich um die Burg Güssing und ihre Belagerung durch die Türken. Sie erzählt, wie die Besatzung der Burg durch eine List die Angreifer loswurde. GÜSSING. Bei der Belagerung der Burg durch die Türken gab es einen langen Kampf. Vergebens hatte der Feind die auf einem steilen Felsen gelegene Burg bestürmt, doch die Tapferkeit der Verteidiger vereitelte jeden Erfolg. Als die Türken erkannten, dass die Burg mit Waffengewalt nicht zu erobern sei,...

Einige Ruinen der ehemaligen Burganlage ist im Wald über dem Badesee noch ersichtlich. | Foto: Gemeinde Rechnitz
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Das versunkene und echte Schloss bei Rechnitz

Die Sage vom versunkenen Schloss bei Rechnitz hat wohl einen wahren Kern. Vom wahren Schloss künden allerdings nur noch Ruinen. Die Sage hingegen wird noch gerne erzählt. RECHNITZ. Vor langer Zeit stand dort, wo heute Wiesen und Wälder liegen, ein prächtiges Schloss. In seinen Mauern lebte ein Ritter, der reich und mächtig war. Doch so groß sein Reichtum auch gewesen sein mag, so kalt war sein Herz. Er zeigte weder Mitgefühl noch Demut und lachte über die Not der einfachen Leute. Eines Tages...

Die Legende des Atlasschuhs erinnert noch heute an die geheimnisvolle Gräfin D. | Foto: Pixabay
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Der Atlasschuh der Gräfin D. aus Lockenhaus

Eine alte Legende aus dem Mittelburgenland erzählt von einem ungewöhnlichen Vorfall in der Krypta der Kirche am unteren Schloss in Lockenhaus. Dort ruhen die sterblichen Überreste bedeutender Adelsfamilien, darunter Graf Thomas Nádasdy, der 1671 im Wiener Rathaus hingerichtet wurde, sowie Mitglieder der Familien Nádasdy und Draskovich. Auch eine Gräfin D. wurde in prunkvollen Kleidern und mit reichhaltigem Schmuck beigesetzt. Besonders auffällig waren ihre zierlichen Füße, in denen sie kleine...

In den Wäldern bei Mattersburg trieb einst ein gefürchteter Drache sein Unwesen.  | Foto: Burg Forchtenstein
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Über den Drachen, der in der Burg Forchtenstein haust

In den Wäldern bei Mattersburg trieb einst ein gefürchteter Drache sein Unwesen. Ein Ritter schlug das Ungeheuer und errichtete auf dem Drachenfelsen die Burg Forchtenstein. Später diente der Turm der Burg als Verlies, in dem Gefangene grausam ihr Ende fanden. Bis heute ranken sich unheimliche Legenden um den "schwarzen Turm". FORCHTENSTEIN. In den hügeligen Wäldern bei Mattersburg lebte einst ein Drache. Er fraß jedes Lebewesen, das ihm in die Quere kam. Mensch und Tier wurden von diesem...

Ein Teufel, der aus der Hölle geworfen wurde, terrorisierte die Bewohnerinnen und Bewohner von St. Jörgen des nachts. | Foto: Harald Hartmann
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Der St. Georgener Teufel verbreitete Angst und Schrecken

Es wird erzählt, dass einmal im Eichenwald am Scheibenberg bei St. Jörgen (St. Georgen) ein Teufel seinen Wohnsitz aufgeschlagen hatte, der für die Bewohnerinnen und Bewohner eine richtige Plage war. Die Nächte verbrachte er unter einem mächtigen Felsblock, der heute noch der Teufelskirnstein heißt. ST. GEORGEN. Der Teufel hatte sich gegen die Gesetze seiner teuflischen Oberherren vergangen und wurde deshalb aus der Hölle verbannt. Nun musste er sich allein auf der Erde durchschlagen. Eine...

Das Gnadenbild auf dem Hochaltar in der Wallfahrtskirche Maria Bild ist eine Kopie des Gnadenbildes Maria Pötsch im Wiener Stephansdom. Die Art der Darstellung soll auf den Hl. Lukas zurückgehen.
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Die wundersame Geschichte von "Maria Bild"

Die Wallfahrtskirche Maria Bild liegt auf einer Anhöhe über dem Raabtal und ist seit Jahrhunderten ein Ort des Gebets und der Einkehr. Viele Pilger kommen hierher, um Trost und Kraft zu finden. Doch wie kam es dazu, dass gerade dieser Platz zu einem besonderen Gnadenort wurde? MARIA BILD. Die Antwort darauf gibt eine Legende, die sich bis heute im Gedächtnis der Menschen erhalten hat. Sie erzählt von einem Marienbild, das auf geheimnisvolle Weise seinen Platz an einem Baum immer wieder...

Unterhalb der Heiligenbrunner Pfarrkirche, am Fuße einer kleinen Kapelle entspringt eine Quelle, deren  Existenz die Legende dem Wirken des Heiligen Ulrich zuschreibt. | Foto: Martin Wurglits
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Woher der Ort Heiligenbrunn seinen Namen hat

Die Legende schreibt die Entstehung der Ulrichsquelle, eines "heiligen Brunnens", dem Heiligen Ulrich zu, der von 890 bis 973 lebte. HEILIGENBRUNN. Wer heute zur Pfarrkirche und zur Kapelle in der Ortsmitte kommt, betritt geschichtlichen Boden. Denn schon aus dem Jahr 1198 liegt ein erster historischer Beleg für ein Quellheiligtum mit einer Kapelle vor. Wasser mit heilender WirkungVor der Kirche sprudelt klares Wasser aus einer gefassten Quelle. Sie ist es, der das Dorf Heiligenbrunn seinen...

Perfekt inszeniertes Bühnenstück vom "feurigen Reiter" vor dem Pinkafelder Stadtmuseum | Foto: MeinBezirk Oberwart
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"Der feurige Reiter" von Pinkafeld bis Sinnersdorf

Im 18. Jahrhundert lebte in Pinkafeld ein Marktrichter namens Georg Radakovitsch. Er war im Leben und im Tod eine schillernde Persönlichkeit, denn in der Nacht, in der er gestorben ist, ritt er auf einem glühenden Pferd über den Markplatz. PINKAFELD. Zu dieser Zeit gab es eine Reihe von Streitigkeiten mit den angrenzenden Sinnersdorfern. Der Ort war aus der Herrschaft herausgelöst und an die Steiermark angegliedert worden, aber der Grenzverlauf war nicht eindeutig geklärt. Bei diesen...

In Piringsdorf soll einst der Klosterschatz verborgen worden sein – bis heute unentdeckt.

 | Foto: Gde. Piringsdorf
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Der Spuk vom Klosterberg- eine Sage aus Piringsdorf

Hoch über dem Dorf, dort wo sich die knorrigen Bäume im Wind neigen und nur noch Mauerreste von einstiger Größe zeugen, liegt der geheimnisvolle Klosterberg. Seit Jahrhunderten erzählen sich die Menschen in Piringsdorf und Umgebung Schauergeschichten über diesen Ort. PIRINGSDORF. Besonders in langen Winternächten flackerten in den Spinnstuben die Kerzen heller, wenn die Rede auf den Spuk kam, der sich zur Mitternachtsstunde dort zeigen soll. Es heißt, in alten Kriegszeiten hätten die Mönche des...

Bei den Türkenfeldzügen fand eine große Reiterschar ihren Weg nach Donnerskirchen. Die Janitscharen haben ihre Rechnung jedoch ohne Annerl, der Tochter des Schulzen, gemacht. | Foto: best-of-burgenland.com
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Über das tapfere Türken-Annerl aus Donnerskirchen

Bei den Türkenfeldzügen im 16. Jahrhundert blieb auch Donnerskirchen nicht verschont. Annerl, die Tochter des Schulzen, zeigte Mut und Tapferkeit und wurde zur Retterin der Ortschaft. Bis heute bleibt sie bei den Bewohnerinnen und Bewohnern unvergessen. DONNERSKIRCHEN. Mit dem 16. Jahrhundert begannen die Türkenkriege. Unzählige Reiterscharen der Türken kamen schließlich in die Gegend am Neusiedler See. Sie mordeten und plünderten dort nach gewohnter Weise und verschonten niemanden. Weil die...

Der Graf schenkte Hussein die Freiheit, und das Schicksal führte die beiden nach vielen Jahren wieder zusammen. | Foto: Symbolfoto: Unsplash
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Die traurige Geschichte von Hussein, dem Türken

Ein türkischer Krieger wurde auf der Burg Forchtenstein gefangen gehalten - doch sein Herz war weit entfernt. Hussein, so heißt er, sehnt sich nach seiner Heimat und seiner Familie. Der mitfühlende Graf schenkt ihm die Freiheit. Doch das Schicksal führt beide Jahre später auf tragische Weise wieder zusammen. FORCHTENSTEIN. Um das Jahr 1650 wurden in der Burg Forchtenstein viele türkische Kriegsgefangene untergebracht. Einige von ihnen gruben einen tiefen Brunnen in den Kalkfelsen, während...

Die Raab wurde zu einer natürlichen Verteidigungslinie. Ihr Hochwasser bremste den osmanischen Vormarsch, trennte Einheiten voneinander und schuf für Montecuccoli genau jene Ausgangslage, die er für seinen Defensivplan benötigte.  | Foto: Abenteuerclub Weites Land
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Wie die Raab zum Bollwerk gegen die Osmanen wurde

Am 1. August 1664 trafen nahe der Marktgemeinde Mogersdorf die Truppen des Heiligen Römischen Reiches unter dem Befehl von Raimund Graf Montecuccoli auf ein osmanisches Heer, das unter Großwesir Köprülü Fazıl Ahmed Pascha tief ins Habsburgerland vorgedrungen war. Es war eine der letzten großen Schlachten des Großen Türkenkriegs – und sie wurde nicht nur durch militärisches Geschick entschieden, sondern auch durch die geografischen und klimatischen Verhältnisse: allen voran durch den Fluss Raab....

Eine übergroße Nachbildung des sagenhaften "Goldenen Schuhs" ist das Wahrzeichen des Limbacher Sagenerlebniswegs. | Foto: Verschönerungsverein Limbach
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Warum man in Limbach in einem goldenen Schuh sitzen kann

Ein Wanderweg führt weit in eine Vergangenheit zurück, in der Feen und Bergmännlein lebten und in der ein goldener Schuh von einer hohen goldenen Brücke fiel. LIMBACH. Apfelpanoramaweg, Greuternrunde, Fitnesstour: Neun verschiedene Wege bilden das Wanderwegenetz des Erholungsorts. Die Wurzel für den Namen von einem der neun liegt tief in der Vergangenheit: der Sagenerlebnisweg. Auf einer Länge von 4,9 Kilometern führt er an zehn Stationen mit Informationstafeln vorbei, die die Entstehung des...

Im Raum Rechnitz soll es der Legende nach eine Hexenschmiede gegeben haben. | Foto: Andreas Novotny
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Die unheimliche Hexenschmiede bei Rechnitz

In der Nähe von Rechnitz, dort, wo die Bucklige Welt in das Burgenland hineinragt, stand ehemals eine Schmiede, in der neben dem Meister ein Geselle und ein Lehrjunge die Arbeit verrichteten. Seltsame Ereignisse ließen diese aber um ihren Schlaf kommen. RECHNITZ. Lehrbube und Geselle schliefen in der Kammer in einem breiten Bett, das Raum genug für beide bot. Der Geselle hatte sich schon lange Gedanken darüber gemacht, warum der Junge des Nachts oft nicht im Bett lag, täglich blasser wurde und...

Wo heute nur eine stille Wasserfläche liegt, sollen einst Hexen zu Mitternacht ihren Reigen getanzt haben. | Foto: Pixabay
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Die Hexengeschenke von Kaisersdorf

Eine alte Sage aus Kaisersdorf erzählt von einer mysteriösen Begebenheit, die sich einst in einer lauen Sommernacht auf dem Weg zwischen Neudorf und Kaisersdorf ereignet haben soll. Dort, am sogenannten Neudorfer Anger, befindet sich eine unscheinbare Wasserlache – von den Einheimischen seit jeher als Treffpunkt von Hexen gefürchtet. KAISERSDORF. In einer nächtlichen Stunde zog ein Mann alleine seines Weges, als er plötzlich seltsame Musik vernahm. Neugierig trat er näher und sah im Mondlicht...

Wo einst um das Land bekämpft wurde, steht heute eine bedeutende Wallfahrtskirche des Burgenlandes. | Foto: Steindy/CC BY-SA 2.0 de
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Brüderlicher Kampf um das heutige "Kleinfrauenhaid"

Ein Ritter aus Argonien erhielt Mattersburg als Lehen und seine Familie wurde später zu Grafen erhoben. Zwei seiner Nachkommen, Konrad und Emmerich, stritten sich heftig um das Erbe. Ihr Streit sollte durch einen Zweikampf entschieden werden. Doch kurz vor dem Kampf versöhnten sie sich und aus der Heide wurde Kleinfrauenhaid. KLEINFRAUENHAID. Im Jahr 1201 kam ein tapferer Ritter aus Argonien ins Burgenland. Er hatte sich durch treue Dienste die Freundschaft des Königs erworben und zum Dank...

Als die Türken im Jahre 1683 auf dem Vormarsch nach Wien waren, machten sie in Breitenbrunn halt und ließen zahlreiche Leichen zurück. Auch eine Schlucht im Leithagebirge, nahe Breitenbrunn wurde zum Ort des Massakers. | Foto: Johannes Alfons
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Über den Totenkopfzwickel bei Breitenbrunn

Als während der Türkeneinfälle im Jahre 1683 eine Horde Türken wieder einmal in das Dorf Breitenbrunn marschierte, flüchtete ein Teil der Bewohnerinnen und Bewohner in einen vorbereiteten Unterschlupf tief in den Wald des Leithagebirges. Für viele von ihnen war die Schlucht das letzte, was sie lebend gesehen hatten... BREITENBRUNN. Auch eine junge Frau mit ihrem Kind suchte in der Schlucht nahe Breitenbrunn Zuflucht. Da die Menschen im Unterschlupf um ihre eigene Sicherheit fürchteten,...

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