Oper

Beiträge zum Thema Oper

Arena di Verona | Foto: Opernfestival Arena di Verona
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Opernfestival 2026
Opernfestival feiert die längste Saison in der Geschichte

VERONA. Das 103. Opernfestival in der Arena di Verona vom 12. Juni bis 12. September 2026 feiert die längste Saison ihrer Geschichte. Mit sechs Opern und diversen Galas auf Weltrang, darunter eine mit Spannung erwartete Neuproduktion von La Traviata und das 100-jährige Jubiläum von Turandot, ist das antike Amphitheater der kulturelle Hotspot des Sommers. Die Opern-Highlights 2026 La Traviata von Giuseppe Verdi in der Neuproduktion eröffnet das Festival spektakulär unter der Regie von Paul...

Arena di Verona Nabucco 2026 | Foto: Opernfestival Arena di Verona 2025
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Opernfestspiele Verona 2026
Oper Nabucco von Giuseppe Verdi

VERONA. Ein monumentales Chordrama unter freiem Himmel: Giuseppe Verdis „Nabucco“ kehrt im Sommer 2026 als eines der visuelle Highlights zum 103. Arena di Verona Opera Festival zurück. Das epische Meisterwerk, das 1842 Verdis internationalen Durchbruch begründete, entfaltet in dem antiken römischen Amphitheater seine ganz eigene, magische Anziehungskraft. Die spektakuläre Produktion besticht durch ein visionäres Gesamtkonzept und eine hochkarätige Riege internationaler Solisten. Die...

103. Opernfestival der Arena von Verona
"La Traviata" Neuinszenierung unter der Regie von Paul Curran

VERONA. Giuseppe Verdis "La Traviata" eröffnet 2026 das 103. Opernfestival in der Arena von Verona. Die aufsehenerregende Neuinszenierung verlegt die Handlung in das Paris des frühen 20. Jahrhunderts und verwandelt die monumentale Arena-Bühne in eine opulente Hommage an das berühmte Varieté Moulin Rouge. “La Traviata” 2026 - die Arena di Verona trifft Moulin Rouge Eine beispiellose Zusammenarbeit, eine Liebeserklärung an die Oper und an Paris, unter der Regie von Paul Curran. Erstmals in der...

Das Tiroler Landestheater Innsbruck ist mit mehreren Produktionen und Künstlern für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 nominiert. Die Preisverleihung findet am 8. September in der Votivkirche Wien statt. | Foto: Christian Jobst
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Auszeichnungen im September in Wien
Tiroler Produktionen für Musiktheaterpreis nominiert

Mit fünf Nominierungen für das Tiroler Landestheater Innsbruck und weiteren Nennungen für Künstler und Produktionen aus Tirol zählt Tirol zu den prägenden Bundesländern beim 14. Österreichischen Musiktheaterpreis. Insgesamt wurden heuer 63 Nominierungen in 15 Kategorien vergeben. Die Preisverleihung findet am 8. September 2026 in der Votivkirche in Wien statt. TIROL. Tiroler Landestheater mehrfach nominiert. Das Tiroler Landestheater Innsbruck gehört heuer mit insgesamt fünf Nominierungen zu...

Musikalischer Leiter Ottavio Dantone, Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber, Künstlerische Direktorin Eva-Maria Sens, Landeshauptmann Anton Mattle, Kaufmännischer Direktor Markus Lutz (v.l.n.r.)  | Foto: Birgit Pichler
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Kultur
49. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik feierlich eröffnet

Innsbruck steht im August ganz im Zeichen der Alten Musik: Die 49. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sind eröffnet. Bis 31. August erwartet Besucherinnen und Besucher ein hochkarätiges Programm mit Barockopern, Konzerten, Open-Air-Veranstaltungen und internationalen Stars – mitten in der Tiroler Landeshauptstadt. INNSBRUCK. Am Vormittag des 8. August 2025 startete das wohl bedeutendste Musikfestival Tirols im prachtvollen Spanischen Saal von Schloss Ambras. Bei der Eröffnungsfeier der...

Wie es bei angehenden Machtmännern so üblich ist, matchen sich Sachsenkönig Oswald (Florian Granzner) und Britenkönig Arthur (Tommy Fischnaller-Wachtler) nicht nur um die territoriale Vorherrschaft, sie begehren auch noch beide dieselbe Frau.  | Foto: Birgit Gufler
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Frei im Theater: König Arthur
Von Liebe, Krieg und Magie

Die jüngste spartenübergreifende Produktion des Tiroler Landestheaters – Purcells Semi-Oper "König Arthur" - verfolgt ein hochambitioniertes, intellektuell absolut schlüssiges Konzept, holt einen emotional aber nur bedingt ab. Trotzdem zeigt das Werk unmissverständlich auf, dass wir uns wider besseres Wissen offenbar ewig im Kreise drehen. Liebe, Krieg und Magie – das sind die bestimmenden Ingredienzien menschlicher Kulturproduktion, an denen wir uns schon seit Urzeiten abarbeiten. In der...

Bittersüßer Anfang vom Ende: Marschallin Susanne Langbein und Octavian Bernarda Klinar in der Eröffnungsszene der Richard-Strauss-Oper "Der Rosenkavalier", die aktuell am Tiroler Landestheater zu sehen ist.  | Foto: Birgit Gufler
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Frei im Theater: Der Rosenkavalier
Illusion und Gefühlstaumel

Hugo von Hofmannsthal hatte – wie es scheint – ein Faible für erkenntnisfähige Hauptfiguren – sei es nun der „Jedermann“ im gleichnamigen Theaterstück oder die Feldmarschallin in der Richard-Strauss-Oper „Der Rosenkavalier“. Eine Komödie für Musik, die sich vordergründig witziger und leichtfüßiger gibt, als sie in Wahrheit ist, selbst wenn der Baron Ochs auf Lerchenau seinem Namen alle Ehre macht. Der jugendliche Geliebte Octavian erweist sich bei der Feldmarschallin tatsächlich als jener...

In "Verlangen", ihrer Überschreibung von Eugene O’Neills "Desire Under the Elms", skizziert Lisa Wentz eine folgenschwere Dreiecksbeziehung: Patriarch Ephraim (li., Christoph Kail) hat sich mit Agnes (Julia Posch) eine junge Frau genommen, die sich über ein Kind das Erbe des Hofs sichern möchte. Der wahre Vater des Kindes ist jedoch Ephraims jüngster Sohn Eben (Tommy Fischnaller-Wachtler).   | Foto: Birgit Gufler
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Frei im Theater: Verlangen und Liebesgesang im TLT
Ein seelenschwerer Saisonauftakt

Theaterliteratur, das ist hinlänglich bekannt, ist eine einzige Ansammlung von Konflikten, Missverständnissen, Verletzungen und deren zuweilen fatalen Folgen. Daher ist es wohl reichlich naiv zu denken, dass die sich im realen Leben nicht entfachen könnten, wo die Literatur sie uns doch in konzentrierter Form vor Augen führt. Deshalb war das seelenschwere Eröffnungswochenende am TLT eine fast schon stimmige Paraphrase dessen, was sich derzeit lokal wie global alles abspielt. Und wenn man den...

Foto: dibk-sigl
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Triumph in Tönen
Innsbrucker Festwochen 2024 glänzen mit hoher Auslastung

Die 48. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2024 ziehen unter neuer Künstlerischer Leitung eine glänzende Bilanz und feiern einen triumphalen Saisonauftakt. INNSBRUCK. Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2024 endeten am 29. August mit einem Konzert von Ottavio Dantone und dem Finale des Cesti-Wettbewerbs. Die Veranstaltungen vom 21. Juli bis 30. August waren sehr erfolgreich, mit 97% Auslastung und über 20.000 Besuchern aus aller Welt. Das neue Leitungsteam freut sich über den Erfolg...

Die Festspiele Erl bieten auch in diesem Jahr ein kulturell wertvolles Programm an. Neben viel Wagner gibt es Tschaikowski, Schubert aber auch Workshops. | Foto: Xiomara Bender
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Sommerfestspiele 2024
Dreieinhalb Wochen Kulturgenuss in Erl

In einem ausverkauften Festspielhaus fand das Eröffnungskonzert der Sommerfestspiele 2024 statt. Eröffnet wurde das Kulturevent von Festspielpräsident Hans Peter Haselsteiner und Landeshauptmann Anton Mattle. Jetzt darf man sich auf dreieinhalb Wochen Kulturgenuss freuen.  ERL. Die Eröffnungsfeier der Tiroler Festspiele Erl wurde unter anderem vom eigenen Orchester übernommen. Dirigentin Julia Jones trat gemeinsam mit dem Chor der Tiroler Festspiele auf. Gespielt wurde Samuel Barbers Adagio aus...

Ende gut, alles gut? Wie man an Figaros und Susannas Gesichtsausdruck unschwer erkennt,  kann Regisseurin Barbora Horáková dem vermeintlichen Happy End in Mozarts Oper "Le nozze di Figaro" nicht so ganz glauben. v.l.n.r.: Johannes Maria Wimmer (Bartolo), Abongile Fumba (Marcellina), Benjamin Chamandy (Figaro), Sophie Mitterhuber (Susanna), Yejin Kang (Barbarina), Sascha Zarrabi (Basilio), Camilla Lehmeier (Cherubino), Michael Gann (Don Curzio), Julien Horbatuk (Antonio) | Foto: Birgit Gufler
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Frei im Theater: Le nozze di Figaro
Ein listenreiches Gewusel

Man kann gar nicht anders als Mozart und seinen Librettisten Da Ponte für ihren Mut und natürlich auch ihre Chuzpe zu bewundern, dass sie gleich selbst zum Kaiser gingen, um sich ihr Opernvorhaben, das der Zensur aufgrund seines hochbrisanten revolutionären Inhaltes natürlich ein Dorn im Auge war, vorab absegnen zu lassen. Spannend natürlich auch, dass „Le nozze di  Figaro“ trotz der zwar leichtfüßig-gewitzt präsentierten, aber doch ziemlich offenkundigen Kritik an den Verhältnissen, von Anfang...

Atemberaubend in ihrer stimmlichen wie schauspielerischen Ausdruckskraft: Aile Asszonyi als Elektra und KS Angela Denoke als deren Mutter Klytämnestra. | Foto: Birgit Gufler
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Frei im Theater: Elektra
Elektra als triumphaler Abschluss

Es sein ein bewegender Moment, sagte Operndirektor Michael Nelle mit hörbar ergriffener Stimme, als er kurz vor Aufführungsbeginn auf die Bühne des Großen Hauses trat – „unsere letzte Premiere hier“, um sich dann noch beim Publikum für das leidenschaftliche Mitgehen in all den Jahren zu bedanken. Was die nächsten knapp zwei Stunden folgen sollte, war – man kann es nicht sagen – ein Kulminationspunkt dieser Intendanz. Ein Opernabend, mit dem sich Noch-Hausherr Johannes Reitmeier auch als...

Frei im Theater: Ope[r]n Air
Umjubeltes Ope[r]n Air im Hofgarten

Was für ein schönes Bild: wie wir an jenem Sonntagabend im Sommer zu Hunderten auf bunten Decken und Campingstühlen im Innsbrucker Hofgartens dasaßen. In gespannter Erwartung auf das neue Format „Ope[r]n Air“, das InnStrumenti-Mastermind Gerhard Sammer mit seinem Programmteam zum 25-Jahr-Jubiläum des Orchesters noch unbedingt in die Welt bringen wollte. Seit einem Vierteljahrhundert begeistert das Orchester nun schon durch innovative Konzertformate und hat in diesem Zeitraum tatsächlich mehr...

Eine der stärksten Szenen der Oper: Konrad und Sannas Mutter (Annina Wachter) erkennt ihre Schuld, wird aber von ihrer eigenen Mutter (Susanna von der Burg) harsch zurechtgewiesen, sich nicht in der Angst zu verlieren.  | Foto: Birgit Gufler
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Frei im Theater: Bergkristall
Eine neue Sicht auf den Bergkristall

Gegen eine so hinreichend bekannte und vielfach filmisch bebilderte Erzählung wie Adalbert Stifters „Bergkristall“ an-zu-inszenieren, ist zweifelsohne eine Challenge. Selbst wenn sie sich am Tiroler Landestheater als neue Opera Austria des bekannten Innsbrucker Komponisten F. P. Huber mit einem Spiel-im Spiel-Libretto des schillernd eigen-sinnigen Autors und Kolumnisten Alois Schöpf präsentiert. Dies umso mehr, als besagte Erzählung an einem Heilig Abend spielt und deren Filmversionen...

Schon das Intro verheißt einen neuen Verismo: Mimì (Marie Smolka) harrt im sterilen Wartezimmer eines Arztes ihrer niederschmetternden Diagnose.  | Foto: Birgit Gufler
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Frei im Theater: La Bohème,
La Bohème, neu erzählt

Trigger-Warnung vorab:Wer mit den allseits bekannten überbordenden Zeffirelli-Bildern im Kopf in diese großartig aktualisierte und auf unser aller Schmerzpunkt fokussierte Inszenierung der „Bohème“ geht, wird sich – so wie es schon in der Premiere einigen erging – sprichwörtlich vor den Kopf gestoßen fühlen. Was schade ist, weil man sich dadurch die Chance nimmt, sich die Geschichte nun von einer jüngeren Generation neu erzählen zulassen, die zudem mit einer ungeheuren Ernsthaftigkeit an diese...

Frei im Theater: La fida ninfa
Eine Bühne für die Stars von morgen

So ganz schlau wird man aus der treuen Nymphe in Vivaldis gleichnamiger Oper „La fida ninfa“ nicht, die der Prete Rosso mal eben schnell zur Eröffnung des Teatro Filarmonico di Verona 1732 nach dem Libretto des dortigen Bauherrn Marchese Scipione Maffei zu komponieren hatte. Denn im Gegensatz zu Morasto, dem sie ewige Treue schwor, erkennt die Nymphe Licori ihren Geliebten nicht, sondern verlässt sich unsinnigerweise nur auf das, was man ihr jeweils sagt. Was aber insofern wieder stimmig ist,...

Frei im Theater: Die Liebe zu den drei Orangen
Das Große Haus im Sturm erobert

Mit Sergej Prokofjews Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ ist Neo-Intendantin Irene Girkinger und ihrem Team auch im Musiktheater ein herzerfrischender Einstand gelungen. Was für ein kluger und gewitzter Coup. Im Wissen um die mitunter wohl auch etwas verstiegenen Erwartungen, mit denen sich Girkinger und ihr Team gerade in der Königinnendisziplin Oper konfrontiert sahen, haben sie den Spieß einfach kurzerhand umgedreht. Denn in Prokofjews Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“, die ihre...

Das Leitungsteam der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ab September 2023: Dr. Markus Lutz (Kaufmännischer Direktor), Mag. Eva-Maria Sens (Künstlerische Direktorin) und Ottavio Dantone (Musikalischer Leiter) (v. l.)  | Foto: Veronika Lercher
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47. Festwochen der alten Musik
Gut besucht und neue künstlerische Leitung

Von 11. Juli bis zum 29. August gingen die 47. Festwochen der Alten Musik über die Bühne. Für Intendant Alessandro De Marchi war es die letzte Saison, die mit einer erfolgreichen Bilanz endeten. Ab 1. September wird eine neue künstlerische Leitung besetzt.  INNSBRUCK. Mit einem Abschlusskonzert des bisherigen Intendanten Alessandro De Marchi endeten die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik am Abend des 29. August sehr erfolgreich. Die Auslastung lag bei 96 Prozent. Das heißt, dass im Zeitraum...

Die Musikkapelle Villnöß bringt Musik der Spitzenklasse nach Innsbruck.  | Foto: Promenadenkonzerte
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Victory
Südtiroler Bundessieger beim Innsbrucker Promenadenkonzert

Am Freitag Abend boten die Innsbrucker Promenadenkonzerte wieder einen Südtiroler Abend. Mit der Musikkapelle Villnöß, dem Südtiroler Bundessieger, erfreute sich das Publikum an einem Programm rund um das Thema Lebensfreude.  INNSBRUCK. Mit Victory von Rossano Galante startete die Musikkapelle Villnöß, dirigiert von Johann Pircher, siegreich in ihr Konzert bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Ob Walzer, Polka, Marsch oder Oper: Die Südtiroler Bundessieger zeigten sich auch in Innsbruck von...

Der scheidende Intendant des Tiroler Landestheaters, Johannes Reitmeier (l.) erhielt am 13. Juni im Rahmen eines Festabends im Tiroler Landestheater den Ehrenring der Stadt Innsbruck von Bürgermeister Georg Willi (r.). | Foto: Birgit Gufler
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Johannes Reitmeier bekommt Ehrenring verliehen
Eine Ära geht zu Ende

Mit Richard Strauss’„Elektra“ fand am Sonntag, 11. Juni am Tiroler Landestheater in Innsbruck die letzte Inszenierung von Intendant Johannes Reitmeier statt. Am Dienstagabend wurde Reitmeier feierlich verabschiedet, nachdem er elf Jahre lang den künstlerischen Betrieb geleitet hatte.  INNSBRUCK. Intendant Johannes Reitmeier leitete das Tiroler Landestheater elf Jahre lang und wurde im Rahmen seiner Abschiedsfeier am 13. Juni von Bürgermeister Georg Willi mit dem Ehrenring der Stadt Innsbruck...

Wird zuletzt von den eigenen inneren Dämonen eingeholt: In einem Büßergewand übergibt Boris Godunow (Ivo Stanchev) noch die Herrschaft an seinen Sohn Feodor (re, Irina Maltseva) und bricht dann tot zusammen.    | Foto: Birgut Gufler
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Frei im Theater: Boris Godunow
Einblick in üble Machtgespinste

„Die Zeit der Wirren geht weiter“ - steht zuletzt in großen Lettern auf jenem monströsen Bühnenquader, der sich in den zweieinhalb Stunden immer wieder dreht und wendet und Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus Strassberger zugleich als (Video-)Projektionsfläche für jene vielen Facetten dient, an die Mussorgskys Oper „Boris Godunow“ geschichtlich rührt. Am Tiroler Landestheater ist aktuell die 1869 entstandene Urfassung zu erleben, die ursprünglich deshalb abgelehnt wurde, weil darin keine...

Lachen sich für die Treuetest-Wette als verkleidete Gangsterrapper die Partnerin des jeweils anderen: Ilya Lapich als Guglielmo und Jon Jurgens als Ferrando. Vorne:  Lamia Beuque als Dorabella und Susanne Langbein als Fiordiligi. | Foto: Birgit Gufler
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Frei im Theater: Cosí fan tutte
Mozart at its best

„Così fan tutte“ sei das Beste, das Mozart je geschrieben habe, schwärmt im Programmheft TLT-Chefdirigent Lukas Beikircher, dem das Dirigat der Premiere am vergangenen Samstag grippebedingt freilich verwehrt blieb. Weshalb Kapellmeister Tommaso Turchetta quasi aus dem Stand einspringen musste, sich darin aber sofort spürbar heimisch fühlte, spielt doch der fatale, von Don Alfonso (Johannes Maria Wimmer) ersonnene Treuetest in einer Villa seiner Geburtsstadt Neapel. Klug und gewitzt in unsere...

Landestheater Tirol: Neues Team übernimmt die Spielzeit 2023/24. | Foto: meinbezirk.at
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Tiroler Landestheater
Theater, Schauspiel und Tanz – neues Leitungsteam

INNSBRUCK. Die designierte Intendantin der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck, Irene Girkinger, präsentiert ihr künstlerisches Leitungsteam für die Sparten Musiktheater, Schauspiel und Tanz. Dabei setzt sie auf ein kollektives Leitungsmodell mit Co-Leitungen in den drei Sparten. Mit der Spielzeit 2023/24 übernehmen die Regisseurin Jasmina Hadziahmetovic und die Dramaturgin Katharina Duda die gemeinsame Leitung der Sparte Musiktheater, die Regisseurin Bettina Bruinier und die...

Tenor David Kerber | Foto: Günther Egger
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Interview mit Tenor David Kerber
„Man wächst an seinen Möglichkeiten“

INNSBRUCK. Er ist 22 Jahre jung, singt schon seit er fünf Jahre alt ist und hat bereits jetzt Unglaubliches erreicht. Bei seinem ersten Auftritt als Tenor im Tiroler Landestheater verkörpert David Kerber gleich sechs unterschiedliche Rollen: den jungen Mann, einen jungen Asiaten, die Kellnerin, die Grille, die chinesische Tante sowie den Großvater. Wir haben den talentierten Tenor aus Innsbruck getroffen und spannende Dinge aus seinem Leben erfahren dürfen. David Kerber begann bereits mit nur...

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