07.02.2018, 10:48 Uhr

„Telfer Aufbruch“ - Interreligiöser Dialog mal anders

Muslimisch-christliche Dialoggruppe „Telfer Aufbruch“ - v.r.: Hannes Augustin, Kubilay Yigitbasi, Hannes Schermann, Dilek Er, Mathias Steixner, Theresa Braun, Emin Er, Ahmet Demirci.

Junge TelferInnen schaffen einen Begegnungsraum für religiöse Erfahrungen.

TELFS (tusa). „Lasst uns darüber reden!“ Das ist das Motto der muslimisch-christlichen Dialoggruppe „Telfer Aufbruch“, die am 21. März 2018 im Rahmen ihrer Auftakt-Veranstaltung zum Thema „Fasten und Feiern“ Interessierte zum Austausch über persönliche religiöse Erfahrungen einlädt. 

Christentum und Islam im Gespräch

Wie sehr die Telfer Bevölkerung von kultureller Vielfalt geprägt ist, verdeutlicht der Diversitätsbericht der Marktgemeinde Telfs. So war Telfs bereits im Jahr 2016 Heimatort von Menschen aus 84 Nationen. Doch ist eine multikulturelle Gesellschaft zugleich eine multireligiöse Gesellschaft. Dies zeigt auch das Ergebnis des Berichts der Fachstelle für Diversität und Integration der Marktgemeinde Telfs über die Religionszugehörigkeit der BürgerInnen. Demnach bilden Katholiken und Muslime die zahlenmäßig stärksten Religionsgruppen [Stand 2016]. Während die zunehmende kulturelle und religiöse Pluralität der Gesellschaft für viele Menschen als Bereicherung gilt, führen unterschiedliche Werte und Weltanschauungen auch oftmals zu Konflikten. Mit dem Ziel, das gegenseitige Wissen über das Christentum und den Islam zu stärken sowie über persönliche religiöse Erfahrungen zu sprechen, starteten junge TelferInnen nun die Initiative „Telfer Aufbruch“.

Ein Beitrag zum Miteinander

Zu Beginn der heiligen drei Monate im Islam und eine Woche vor der christlichen Karwoche widmen sich Interessierte zusammen mit den Gruppenmitgliedern den Themen "Fasten und Feiern". Dabei stehen individuelle Erfahrungen sowie Gedanken zur persönlichen Bedeutung des Fastens und Feierns im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Initiative „Telfer Aufbruch“ schafft somit einen neuen Begegnungsraum, um Menschen und Religionen einander näherzubringen wie auch zur Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses beizutragen.
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