Kinder- und Jugendanwaltschaft Tirol
Gesellschaft für Kinderrechte sensibilisieren

Elisabeth Harasser, Theresa Auer, Niklas, Anne-Marie, Hannes, Sofiane und der Kinderrechte-Drache Fridolin
  • Elisabeth Harasser, Theresa Auer, Niklas, Anne-Marie, Hannes, Sofiane und der Kinderrechte-Drache Fridolin
  • Foto: Kija Tirol
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TIROL. 30 Jahre ist es nun her, dass die UN-Konvention die Rechte des Kindes verabschiedet hat. Auch Österreich hat sich damals verpflichtet, die Rechte der Kinder einzuhalten. Doch eine solche Verpflichtung reicht nicht aus, regelmäßig müssen bewusstseinsbildende Maßnahmen zur Gesellschafts-Sensibilisierung geschaffen werden. Dies hat sich die Kinder- und Jugendanwaltschaft Tirol zur Aufgabe gemacht und macht so seit Jahren auf Kinderrechte in der Öffentlichkeit aufmerksam. 

Auf Kinderrechte aufmerksam machen

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Tirol veranstaltet Workshops in Kindergärten und Schulen und bringt den Kindern somit ihre Rechte bei und bestärkt sie darin, diese einzufordern. Doch auch Personen, die mit Kindern arbeiten, werden dadurch geschult und sensibilisiert. 
Anlässlich des Jubiläumsjahres haben sich einige SchülerInnen der NMS Stams/Rietz Gedanken zu den einzelnen Rechten gemacht.
Niklas Tusch, 10 Jahre, sagt zum Beispiel:

„Kinder mit Behinderung sind ganz normale Kinder. [...]Auch diese Kinder sollen mitspielen dürfen und nicht ausgeschlossen werden, nur weil sie eine Behinderung haben.“

Auch Anne-Marie Köll, 11 Jahre, findet bestimmte Kinderrechte besonders wichtig:

„Ich weiß, dass manche Kinder sogar zum Steineklopfen gezwungen werden, weil deren Eltern zu wenig Geld haben. Das finde ich ungerecht und das gehört abgeschafft."

Die Achtung der Kinderrechte

Zwar gelten bereits seit 30 Jahren die Kinderrechte, doch nach wie vor stellen manche Menschen deren Notwendigkeit in Frage. 

„Durch die Beachtung der Kinderrechte hätten wir vielleicht mehr glückliche Kinder, die gewaltfrei aufwachsen, kritische Kinder, die hinterfragen und starke Kinder, die sich wehren, wenn ihnen Unrecht geschieht“,

so die Kinder- und Jugendanwältin, Elisabeth Harasser.

Besonders das Gewaltverbot würde noch nicht komplett eingehalten. Der Mythos, dass eine "leichte Watscht'n" nicht schaden würde, hält sich beständig in Österreich, weiß Harasser. Dabei ist Gewalt in jeder Ausprägung und Intensität ein Angriff auf die Würde und Integrität des Opfers. 

Ein Stichwort ist auch Missbrauch: Einrichtungen, Organisationen und Vereine müssen sichere Orte für Kinder sein. Der Schutz der Kinder muss gewährleistet sein und Qualitätsmerkmale für die Einrichtungen sollen installiert werden, fordert Theresa Auer, Mitarbeiterin der Kinder- und Jugendanwaltschaft Tirol.

Prinzipiell brauche es aus Sicht der Kinder- und Jugendanwaltschaft Maßnahmen und ausreichende Ressourcen zur verstärkten Bewusstseinsbildung für einen umfassenden Kinderschutz.
Auch niederschwellige Unterstützungsangebote für Eltern sollten eingeführt werden.

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Autor:

Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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