KIB Tirol zieht Bilanz
Mehr Personal, Qualität und starke Unterstützung
- Die KIB Tirol zieht eine positive Bilanz zum Schuljahr 2025/26.
- Foto: KIB Tirol
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Die Kinder Bildung Tirol blickt auf ein intensives Schuljahr zurück: Rund 900 Mitarbeitende stärken Tirols Schulen und sorgen für mehr Qualität und Verlässlichkeit.
TIROL. Die Kinder Bildung Tirol gem. GmbH (KIB) zieht zum Ende des Schuljahres 2025/2026 eine positive Bilanz. Rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind landesweit in den Bereichen Schulassistenz, Freizeitpädagogik und Verwaltung im Einsatz. Sie leisten täglich einen wichtigen Beitrag zur Betreuung, Unterstützung und Teilhabe von Kindern im Schulalltag – insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Förderbedarf.
Fokus auf Weiterbildung und Unterstützung
Geschäftsführerin Andrea Fauner betont die Weiterentwicklung im vergangenen Schuljahr. Die Mitarbeitenden hätten laut ihr jeden Tag wertvolle Arbeit geleistet, gleichzeitig seien wichtige Schritte gesetzt worden, um Strukturen zu verbessern und Qualität zu sichern. Ein Schwerpunkt lag auf Fort- und Weiterbildungen: Dazu zählten unter anderem Erste-Hilfe-Kurse, Schulungen zu Datenschutz sowie Angebote im Bereich Autismus-Spektrum und unterstützte Kommunikation. Ziel sei es gewesen, die Beschäftigten im herausfordernden Alltag zu stärken und Kindern bestmögliche Unterstützung zu bieten.
- Rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind landesweit in den Bereichen Schulassistenz, Freizeitpädagogik und Verwaltung im Einsatz.
- Foto: panthermedia
- hochgeladen von Nicole Gretz-Blanckenstein
Digitales Lernen als Ergänzung
Auch digitale Angebote wurden ausgebaut. Ein zentraler Baustein ist ein sogenannter MOOC (Massive Open Online Course) – ein Online-Lernangebot für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger in Schulassistenz und Freizeitpädagogik. Dieses wurde gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Tirol entwickelt und ermöglicht flexible Weiterbildung. Eine Teilnehmerin berichtet wörtlich: „Der Kurs vermittelt wichtige Werte wie Respekt, Wertschätzung und Flexibilität im Umgang mit Menschen.“
Qualitätssicherung an den Schulen
Neben Weiterbildung setzte die KIB verstärkt auf Qualitätssicherung. Seit Anfang 2025 gibt es ein eigenes Qualitätsmanagement, das unter anderem Hospitationen, strukturierte Einarbeitung und Begleitung umfasst. „Qualität entsteht nicht zufällig. Sie braucht klare Strukturen, gute Information, Begleitung und regelmäßige Weiterentwicklung. Genau daran haben wir im vergangenen Schuljahr intensiv gearbeitet“, so Fauner.
Ausbau des Vertretungssystems
Ein weiterer Schwerpunkt war der Ausbau des sogenannten Springer-Pools. Mittlerweile stehen 135 Springerinnen und Springer zur Verfügung, die kurzfristige Ausfälle abdecken können. Damit wird die Verlässlichkeit für Schulen deutlich erhöht. Ergänzend wurde ein regelmäßiger Austausch für diese Mitarbeitenden eingeführt.
Hohe Besetzungsquote im Personalbereich
Auch im Personalmanagement gab es Fortschritte: Mit neuen Tools können Bewerbungen effizienter abgewickelt werden. Aktuell sind rund 99 Prozent der Stellen besetzt. Zudem wurden Anpassungen bei der Entlohnung vorgenommen, um einzelne Berufsgruppen – etwa Freizeitpädagoginnen und -pädagogen – aufzuwerten.
Positiver Abschluss und Blick nach vorne
Zum Abschluss des Schuljahres zieht Geschäftsführerin Fauner ein positives Fazit. Die KIB stehe für verlässliche Unterstützung, Teilhabe und Inklusion im Tiroler Schulalltag:
"Ich freue mich, mit diesem positiven Schulabschluss die Agenden der KIB an die kommende Geschäftsführung zu übergeben, und wünsche allen Mitarbeiter:innen, Schulen, Kindern und Familien erholsame Sommerferien sowie einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr 2026/2027.“
- Hier gemeinsam mit LRin Eva Pawlata: Andrea Fauner legt mit dem Ende des Schuljahres 2025/2026 ihre Funktion als Geschäftsführerin zurück.
- Foto: Land Tirol/Järvinen
- hochgeladen von Maximilian Sprenger
Partner für Schulen in ganz Tirol
Die KIB fungiert als zentraler Partner für Schulerhalter und Schulleitungen. Sie stellt Personal bereit und trägt wesentlich dazu bei, dass Kinder in Tirol bestmöglich unterstützt werden. Damit bleibt klar: Hinter einem funktionierenden Schulalltag stehen nicht nur Lehrerinnen und Lehrer – sondern auch viele engagierte Fachkräfte im Hintergrund.
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