Petition übergeben
Schutz der Feldringer Böden: Klares Signal an Politik

Die Petition übergaben Gerd und Tina Estermann an LHSTv. Ingrid Felipe.
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OBERLAND. Seit Monaten kämpft Gerd Estermann gegen den Skigebietszusammenschluss Hochoetz-Küthai, eine Petition gegen die Zerstörung der Feldringer Böden und Schafjoch wurde gestartet. Über 16.500 Unterschriften wurden gesammelt, auch in deutschen Medien wurde die Causa gesendet. Am Freitag wurde nun nach einem Protestmarsch mit enormer Beteiligung durch die Innsbrucker Innenstadt die Petition an die zuständige LHSTv. Ingrid Felipe übergeben.
Fast gleichzeitig haben die Betreiber die UVE zurückgezogen, um "das Projekt auf breiter Basis neu zu verhandeln und zu diskutieren".
Für Estermann kein Grund, nicht weiter zu machen. "Das Gesprächsangebot von Seiten der Gemeinden und Betreiber, das reichlich spät kommt und wohl aus dem steigenden Druck aus der Bevölkerung resultiert, werden wir nicht ausschlagen, aber in der Sache sehe ich keinen Diskussionsspielraum. Die Liftstützen ein paar Meter zu verlegen oder auf eine Schipiste zu verzichten, ist für uns keine Option. Unsere unumstößliche Forderung lautet: Das Gebiet Feldringer Böden und Schafjoch muss unangetastet bleiben", so Estermann.

Rege Teilnahme

Bei der angemeldeten Kundgebung wurden etwa 1000 Teilnehmer geschätzt. Der Protest verlief friedlich und Gerd Estermann übergab die Petition und damit die über 16.000 Unterschriften an Felipe. 
"Unser Ziel war es, ein klares Signal an die Politik zu senden, dass die Bevölkerung mit der derzeitigen Entwicklung im Tourismus nicht einverstanden und ein grundsätzliches Umdenken erforderlich ist", sagte Estermann. Gerd und Tina Estermann forderten ein Umdenken in den Seilbahngrundsätzen und ein generelles Umdenken im Tourismus.  "Wir brauchen auch für die kommenden Generationen eine unverbaute Natur, genug ist genug", sagte Estermann unter dem Jubel der Demonstranten.
Ingrid Felipe bedankte sich bei den Demonstranten. "Es freut mich, dass mich so viele im Erhalt der Natur unterstützen. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, damit es hier zu keiner Verbauung kommt." Felipe erklärte aber, dass es in Zukunft ohne starke politische Grüne in Tirol schwer werden wird, weiter den Naturschutz aufrecht zu erhalten.  "Ich brauch eure Unterstützung, damit wir uns politisch für den Erhalt der Natur in Tirol weiter einsetzen können."
Am Mittwoch werden Gerd und Tina Estermann einen Termin bei LH Platter haben, und die Forderungen dort energisch deponieren und auch ihm die Petition übergeben.

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