Neuschnee erhöht Lawinengefahr
Westen Tirols auf Lawinengefahrenstufe 3
- Im Westen Tirols gilt ab Freitag, den 9. Jänner, Lawinengefahrenstufe 3 (erhebliche Gefahr).
- Foto: Land Tirol
- hochgeladen von Thomas Geineder
Nach der Kälte bringt neuer Schnee erhöhte Lawinengefahr: Ab Freitag gilt im Westen Tirols Warnstufe 3. Grund sind Neuschnee, Wind und ein ungünstiger Schneedeckenaufbau.
TIROL. Der Winter meldet sich mit Neuschnee zurück – und damit steigt auch die Lawinengefahr. Laut Prognosen der GeoSphere Austria setzt ab Donnerstagnachmittag Schneefall ein – vor allem im Westen Tirols. Der Lawinenwarndienst des Landes Tirol ruft deshalb ab Freitag die Lawinengefahrenstufe 3 (erheblich) aus. In den übrigen Landesteilen gilt Stufe 2 (mäßig) beziehungsweise Stufe 1 (gering).
Stufe 3 besonders unfallträchtig
Die erhebliche Lawinengefahr darf nicht unterschätzt werden: Statistisch ereignen sich die meisten Lawinenunfälle bei Gefahrenstufe 3. Sicherheitslandesrätin Astrid Mair appelliert daher eindringlich an alle Wintersportlerinnen und Wintersportler, abseits gesicherter Pisten besonders vorsichtig zu sein:
„Wir alle haben uns auf den neuerlichen Schnee gefreut. Viele Wintersportlerinnen und -sportler zieht es in die Berge. Aufgrund der aktuellen Lawinensituation gilt jedoch besondere Vorsicht. Informieren Sie sich vorab über die genauen Gefahrenstellen und planen Sie Ihre Touren sorgfältig.“
- Die erhebliche Lawinengefahr darf nicht unterschätzt werden: Statistisch ereignen sich die meisten Lawinenunfälle bei Gefahrenstufe 3. (Symbolbild)
- Foto: pixabay/markusspiske
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Schnee, Wind und schwache Schneedecke
Im Westen Tirols werden bis Freitag lokal bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet, nach Osten hin deutlich weniger. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Neuschneemenge. „Der Neuschnee alleine macht die Gefahr noch nicht aus. Jedoch führt die Kombination aus Neuschnee, starkem Wind und der schwach aufgebauten bereits vorhandenen Schneedecke zu einer teils erheblichen Gefahr. In den Gebieten mit erheblicher Lawinengefahr werden die Gefahrenstellen recht weit verbreitet sein. Umso mehr gilt es, defensiv unterwegs zu sein und zum Beispiel steile Schattenhänge zu meiden“, erklärt Christoph Mitterer vom Lawinenwarndienst des Landes Tirol.
Entwicklung bis Sonntag wird beobachtet
Die Expertinnen und Experten behalten die Situation laufend im Blick. Aufgrund weiterer angekündigter Schneefälle kann sich die Lawinenlage bis Sonntag regional weiter verschärfen.
Lawinenreport täglich aktualisiert
Aktuelle Informationen zur Lawinensituation in Tirol, Südtirol und dem Trentino liefert der Euregio-Lawinenreport unter www.lawinen.report. Dieser wird täglich um 17 Uhr für den folgenden Tag veröffentlicht. Zusätzliche Warnungen gibt es über die Social-Media-Kanäle des Landes Tirol und des Lawinenwarndienstes.
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