Politik
Abwerzger (FPÖ) übt Kritik nach "Afghanen"-Anfragebeantwortung

FPÖ Tirol Klubobmann Abwerzger ortet eine Belastung des Sozialsystems durch Afghanen und fordert das Land zum Handeln auf.  | Foto: BB Archiv
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FPÖ-Landesparteiobmann: „Afghanen belasten hauptsächlich unser Sozialsystem“. Abwerzger fordert vom Land, dass "die Notbremse gezogen werden" müsse. 

TIROL. Die FPÖ wollte in einer Anfrage an Arbeitsminister Martin Kocher wissen, wie sich die Situation rund um Afghanen entwickelt hat. Vor dem Hintergrund der Machtübernahme durch die Taliban war durchaus unklar, welche Auswirkungen das haben wird. Laut FPÖ sei die nun vorliegende Beantwortung der Anfrage ein Anzeichen dafür, dass die Belastung für das österreichische Sozialsystem und somit für die österreichischen Steuerzahler gestiegen sei.
Der freiheitliche Landesparteiobmann, Markus Abwerzger, zeigte sich ob dieser Anfragebeantwortung fassungslos. „Wir haben gewusst, dass die Situation sich zunehmend verschlechtert, aber diese Zahlen schlagen dem Fass den Boden aus. Eine 175-prozentige Zunahme bei den Notstandshilfebeziehern ist einfach nur astronomisch. Damit ist Tirol im Bundesländervergleich unangefochten auf dem traurigen ersten Platz. Hier muss vonseiten den Landes dringend die Notbremse gezogen werden“, fordert Abwerzger.

"Illegale Migration belastet Sozialsystem"

Betrachtet man die Anzahl an sich hier aufhaltenden Afghanen und den Anteil jener, die auch in Österreich erwerbstätig sind, so kommt man laut FPÖ auf 40 Prozent. Abwerzger ortet darin einen "Beweis" dafür, dass die illegale Migration nicht zur Bekämpfung des Fachkräftemangels diene.

"Ganz im Gegenteil, sie belastet unser Sozialsystem und verursacht überdies ein massives Sicherheitsproblem, was wiederum dem Wirtschaftsstandort schadet“, 

so Abwerzger. Um ein noch klareres Bild über die Zustände zu erhalten, kündigt die FPÖ eine weitere Anfrage im Nationalrat zu den Aufstockern an. „Wir vermuten nämlich, dass die erwerbstätigen Afghanen vor allem in Billigjobs stecken. Das würde dann auch den Wunsch der ÖVP erklären, Asylwerber das Arbeiten zu erlauben, da es dem Lohndumping Vorschub leistet“, so Abwerzger abschließend.

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