Kunstrasen
FPÖ fordert rasche Lösungen für EU-Gesetz
- Kunstrasen wird ab 2020 ein Tabu sein. Das neue EU-Gesetz zum Mikorplastikverbot betrifft besonders Tirol mit seinen Sportkunstrasen.
- Foto: Pixabay/derJani (Symbolbild)
- hochgeladen von MeinBezirk Tirol
TIROL. Von dem EU-Gesetz zum Mikroplastikverbot werden besonders die Tiroler Sport-Kunstrasen betroffen sein. Ein rasches Prüfen fordert daher die FPÖ-Sportsprecherin Achhorner. Sie erwartete eine "baldige Vorlage des Berichtes der Tiroler Umweltanwaltschaft und konkrete Überlegungen der Stadt Innsbruck".
Weitreichende Auswirkungen auf Breitensport und Amateurfußball
Tirol wird einiges auf seinen Sportplätzen ändern müssen. Das neue EU-Gesetz zum Mikroplastikverbot betrifft rund 50 Kunstrasenplätze in Tirol. Diese werden zum größten Teil als Neben- und Trainingsplätze, meist für den Amateurfußball, genutzt. Ausnahme sind die drei Vereine im Meisterschaftsbetrieb in Innsbruck, die die Kunstrasenplätze "aktiv" nutzen, wie FPÖ-Achhorner erläutert.
„Das Land Tirol hat mit dem Beschluss nur mehr Kunstrasenplätze ohne Gummigranulat zu fördern einen wichtigen Akzent gesetzt. Die bevorstehende EU Regelung geht aber noch weiter und stellt die
vorhandenen Kunstrasenplätze in Frage",
wirft Achhorner bedenklich in den Raum.
Wie wird sich das Gesetz auf Tirol auswirken?
Achhorner kritisiert, dass immer noch kein Bericht der Umweltanwaltschaft über die Auswirkungen von Mikroplastik vorliegt. Der Bericht wurde schon im März angekündigt.
Es müsse aber rasch geprüft werden, wie sich das neue EU-Gesetz noch auf Tirol auswirken wird. Zudem müssen Lösungen erarbeiten werden, fordert Achhorner.
„Idealerweise im Rahmen eines runden Tisches, bei dem Vereinsvertreter, Politiker und Experten verschiedene Szenarien erarbeiten und dem Gemeinderat vorlegen können.“
Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
EU-GESETZ AB 2022: Aus für Kunstrasenplätze
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.