SozialreferentInnenkonferenz
Inklusion vom Bildungssystem bis ins Arbeitsleben

Soziallandesrätin Gabriele Fischer war für Tirol auf der SozialreferentInnenkonferenz in Salzburg.
  • Soziallandesrätin Gabriele Fischer war für Tirol auf der SozialreferentInnenkonferenz in Salzburg.
  • Foto: © Land Tirol/Berger
  • hochgeladen von Bezirksblätter Tirol

TIROL. Bei der SozialreferentInnenkonferenz in Salzburg stand besonders die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Vordergrund. Für Tirol war Soziallandesrätin Gabriele Fischer anwesend, die sich weiterhin für das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe einsetzen möchte. Dazu bedarf es neben einem Pflegefonds auch einen Inklusionsfonds, fordert Fischer. 

Inklusion im Bildungssystem

Eine umfassende Inklusion beginnt, laut LRin Fischer in der Schule und setzt sich bis ins Arbeitsleben und im sozialen Miteinander fort. Für einen richtigen Ansatz, muss Inklusion im Bildungssystem beginnen:

„Im Bereich des Bildungssystems muss Inklusion von der Elementarpädagogik über das Schulwesen bis hin zur Erwachsenenbildung gelebt werden“,

so LRin Fischer. Hinsichtlich dieses Arguments, fehlt ihr in Österreich bundesweit die Gesamtstrategie. In den Augen Fischers fehlt es an sonderpädagogisch geschultem Pflichtpersonal und Schulassistenz. 

Entlohnung statt Taschengeld

Doch nicht nur das Bildungssystem fokussiert Fischer, auch die Arbeitswelt sollte mehr Inklusion von Menschen mit Behinderung ermöglichen. Dazu gehört eine "menschenwürdige Arbeit für alle mit entsprechender Entlohnung". Fischer verweist hierbei auf das Tiroler Projekt "mittendrin", das Menschen mit Behinderungen und hohem  Unterstützungsbedarf eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt samt Entlohnung und sozialversicherungsrechtlicher Absicherung ermöglicht. 

Bei der Konferenz der LandessozialreferentInnen wurde unter anderem die Einführung eines sogenannten One-Stop-Shops begrüßt. 

Ansuchen um finanzielle Unterstützung für Kommunikationshilfsmittel wie eine Braillezeile, den behindertengerechten Umbau des Autos, aber auch für Wohn- und Sanitärraumadaptierungen, Treppenlifte oder Assistenzhunde können nun viel einfacher eingereicht werden.“

Auch die vermehrte Zusammenarbeit der Länder miteinander soll für die Zukunft weiter ausgebaut werden. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
In Tirol passiert zu wenig, "um wirklich Inklusion umzusetzen und zu leben"

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen