Integrationsmonitor Tirol
Positive Bilanz zu Auswirkungen der Zuwanderung

Integrationslandesrätin Gabriele Fischer und Christoph Hofinger vom Meinungsforschungsinstitut SORA ließen die Anschauungen der TirolerInnen zu Zuwanderung, Flüchtlingen und MigrantInnen sowie zum Zusammenleben abfragen.
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  • Integrationslandesrätin Gabriele Fischer und Christoph Hofinger vom Meinungsforschungsinstitut SORA ließen die Anschauungen der TirolerInnen zu Zuwanderung, Flüchtlingen und MigrantInnen sowie zum Zusammenleben abfragen.
  • Foto: © Land Tirol/Sidon
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Vor Kurzem wurde der Integrationsmonitor Tirol aktualisiert und veröffentlicht. Das Ergebnis zeigt eine positive Bewertung der Auswirkungen der Zuwanderung. Das erste Mal erhob man vor zwei Jahren eine Stimmungslage und Einstellung zu Migration, Asyl und Integration. Im Vergleich dazu hat sich die Bewertung durchaus zum Positiven bewegt.

Positiv, besonders beim Thema Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum

Integrationslandesrätin Fischer stellte die aktuelle Bilanz des Integrationsmonitors Tirol vor und bilanzierte, dass sich die Befragten vor allem hinsichtlich des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums positiv geäußert haben. Diese Bereiche stehen bei der Bevölkerung bezüglich der Zuwanderung auf der "Gewinnerseite". 

„Aber auch was die Vielfalt und Offenheit im Land anbelangt ortet mehr als die Hälfte der Befragten eine vorteilhafte Veränderung in Tirol und führt dies auf die Zuwanderung zurück“,

erläutert Fischer. 
Die Ergebnisse der aktuellen Umfragen werden alle mit den Daten aus dem Jahr 2017 verglichen und können durchwegs positiv abschneiden. 

Zusammenleben mit Zugewanderten

Beim Thema "Zusammenleben mit Zugewanderten und Flüchtlingen" findet sich auch mehrheitlich eine gute Bewertung. Unterschiede gibt es beim Alter der Befragten:

„Junge Frauen bis 29 Jahren empfinden das Zusammenleben mit Zugewanderten als besonders positiv, während Befragte ab 60 Jahren – hier wiederum mehrheitlich Frauen – das Zusammenleben kritischer einschätzen“,

so erklärt es Christoph Hofinger vom SORA Institut.

Das Zusammenleben kommt besonders auf der Gemeindeebene positiv an, doch grundsätzlich kann man einen vermehrten Kontakt der einheimischen Bevölkerung mit Zugewanderten feststellen und das sowohl in der Arbeit als auch in der Freizeit. 
Kontakt mit Zugewanderten haben...

  • bei der Arbeit 30 Prozent (fast) täglich und 12 Prozent mehrmals pro Woche (insgesamt +12Prozentpunkte) 
  • in der Freizeit 12 Prozent (fast) täglich und 23 Prozent mehrmals pro Woche (insgesamt +14 Prozentpunkte) 
  • in der Nachbarschaft 17 Prozent (fast) täglich und 20 Prozent mehrmals pro Woche (insgesamt +18 Prozentpunkte)

Das Integrationsleitbild des Landes

Im Spätsommer des vergangenen Jahres wurde unter anderem das Integrationsleitbild des Landes vorgestellt, jetzt wurde die Bevölkerung über dessen Inhalte befragt und inwiefern sie dem zustimmen. 
Der Frage, dass ...

  • ...in Tirol für alle dieselben Regeln und Pflichten gelten sollen, stimmen 70 Prozent sehr und23 Prozent ziemlich zu. 
  • ... es entscheidend ist, was jemand tut und nicht, wo jemand herkommt stimmen 50 Prozentsehr und 35 Prozent ziemlich zu. 
  • ... jeder in Tirol die gleichen Chancen unabhängig von der Herkunft haben soll stimmen 44Prozent sehr und 37 Prozent ziemlich zu. 
  • ... der Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt bereits in den Tiroler Schulen verankert werdenmuss stimmen 39 Prozent und sehr 30 Prozent ziemlich zu. 
  • ... es gut ist, wenn sich in Tirol auch Menschen nicht-österreichischer Herkunft politisch engagieren stimmen 28 Prozent gar nicht, 28 Prozent wenig, 23 Prozent ziemlich und 19 Prozent sehr zu. 

Hier geht es zu den gesamten Ergebnissen des Integrationsmonitors Tirol 2019

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