Mögliches Treffen mit Minister Scheuer
Transitterror – Platter nach Berlin?

Platter bleibt in Sachen Transit weiterhin hart.

TIROL. Im Juni sind 1,2 Mio. Pkw über die Brennerautobahn gefahren, ein Plus von über 130.000 Autos gegenüber dem Vorjahr. Auch der Lkw-Transit ist wieder gestiegen. Fahrverbote auf Landesstraßen, Dosierampeln, Transitbeschränkungen für Lkw, Tirol wehrt sich gegen den Transitterror Deutschland und Italien sind verärgert und drohen mit Klagen bei der EU. LH Günther Platter zeigte sich davon äußerst unbeeindruckt. Nun sollte es zu einem Treffen mit dem Deutschen Verkehrsminister Andreas Scheuer Ende Juli in Berlin kommen.

Platter: "Der Hut brennt."

LH Platter ist für ein Treffen ohne Ergebnis aber nicht zu haben, er fordert Scheuer auf, sich inTirol ein Bild von der Lage zu machen. "Wenn Bundesminister Andreas Scheuer nun für Gespräche zur Verfügung steht, dürfte auch in Berlin angekommen sein, dass in Tirol bei der Verkehrsfrage der Hut brennt. Schon vor einem Jahr habe ich ihn nach Tirol eingeladen und keine Reaktion erhalten. Auch bei den Transit-Gipfeln in München und Bozen hat er gefehlt. Aus Berlin ist die Tiroler Situation sehr schwer zu beurteilen. Wenn es beim Treffen aber um echte Entlastungsmaßnahmen für die Tiroler und bayerische Bevölkerung geht, stehe ich dafür bereit. Für Beschwichtigungstermine nicht.“
Und der Landeshauptmann ergänzt: „Ich würde es nach wie vor klüger finden, wenn sichScheuer vor Ort ein Bild von der Situation macht. Deshalb habe ich ihn auch damals eingeladen, weil man aus Berlin nur schwer die dramatische Tiroler Verkehrssituation beurteilen kann. Daher wäre es sicher besser, den Termin in Kiefersfelden, Kufstein oder Innsbruck abzuhalten. Mir geht es aber hauptsächlich nicht um den Ort, sondern um den Inhalt des Gesprächs. Ich werde nicht über die Aufhebung der Tiroler Fahrverbote und unsere weiteren Maßnahmen verhandeln. Die bleiben, bis die Bevölkerung entlastet ist. Ich werde nur Gespräche über Maßnahmen führen, die die Tiroler und bayerische Bevölkerung entlasten. Das muss dem deutschen Verkehrsminister im Vorfeld klar sein.“

Kommentar dazu lesen Sie hier:

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