Soforthilfe
Yildirim: Soforthilfe für Kleinunternehmen ist notwendig

Die SPÖ-Tirol setzt sich für eine Soforthilfe für Kleinunternehmen ein. Diese bräuchten rasche und unbürokratische Unterstützung. nur so könnten massenhafte Insolvenzen und Kündigungen durch Corona-Maßnahmen verhindert werden.
  • Die SPÖ-Tirol setzt sich für eine Soforthilfe für Kleinunternehmen ein. Diese bräuchten rasche und unbürokratische Unterstützung. nur so könnten massenhafte Insolvenzen und Kündigungen durch Corona-Maßnahmen verhindert werden.
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TIROL. Die SPÖ-Tirol setzt sich für eine Soforthilfe für Kleinunternehmen ein. Diese bräuchten rasche und unbürokratische Unterstützung. nur so könnten massenhafte Insolvenzen und Kündigungen durch Corona-Maßnahmen verhindert werden.

4 Milliarden für einen Corona-Notfallfonds

Am Wochenende wurde in den Sondersitzungen des Nationalrats ein Corona-Notfallfonds mit 4 Milliarden Euro bschlossen. Dies sei ein wichtiger Schritt und wurde daher von der Opposition einstimmig mitgetragen. Jedoch, so die Tiroler SPÖ- Nationalrätin, dürfte in der Krise niemand zurückgelassen werden: "Schon jetzt haben zehntausende Beschäftigte ihre Arbeit verloren. Weitere Kündigungen stehen bevor. Besonders herausfordernd ist die Situation für Klein- und Mittelbetriebe. Tirol ist davon am stärksten betroffen."

„Vom Notfallfonds haben vor allem Großbetriebe etwas. Bis das Geld aus dem Fonds ausgezahlt wird, sind kleine Betriebe möglicherweise schon pleite. Für diese 190.000 Betriebe und ihre 300.000 Beschäftigten gibt es noch keine Lösung. Kleinbetriebe oder Ein-Personen-Unternehmen arbeiten schon in normalen Zeiten häufig am Limit oder unter prekären Verhältnissen." (Selma Yildirm)

Aus diesem Grund sei die Soforthilfe notwendig, bevor es zu spät sei, so Selma Yildirm. Die Anträge der SPÖ, die für die kleinen Betriebe und die ArbeitnehmerInnen Verbesserungen brächten, wurden von ÖVP und Grünen leider abgelehnt.

Zusätzliche Forderungen der SPÖ

  • Wer Unterstützung über das Epidemiegsetz oder den Notfallfonds bekommt, muss zu einer Arbeitsplatzgarantie verpflichtet sein.
  • Die Sonderfreistellung für Kinderbetreuung ist vom Staat zu 100 Prozent zu übernehmen. Ein Drittel ist zu wenig, um die betroffenen Eltern vor der Kündigung zu schützen.
  • Mehr Geld und mehr Hilfe vor allem für die kleinen Unternehmen und Ein-Personen-Unternehmen, wie den Friseur, die Blumenhändlerin, das kleine Café und auch die Kunst- und Kulturschaffenden im Land.
  • Unternehmen bis zu 25 MitarbeiterInnen sind sofort zu entschädigen.
  • Es braucht rasch eine zentrale Info-Stelle für die Unternehmen, wo sie Hilfe beantragen können.

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