Tiroler Sparkasse
Bilanz 2022: Neukundenzuwachs im Jubiläums-Jahr

Patrick Götz und Karin Svoboda präsentieren die Bilanzergebnisse des Geschäftsjahrs 2022.
 | Foto: Thomas Steinlechner
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  • Patrick Götz und Karin Svoboda präsentieren die Bilanzergebnisse des Geschäftsjahrs 2022.
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Die Tiroler Sparkassen zogen kürzlich Bilanz zum vergangenen Jahr. 2022 war ein erfolgreiches Jubiläums-Geschäftsjahr. Im 200. Jahr der Tiroler Sparkassen konnte man zum Beispiel den Neukundenzuwachs um rund 12 Prozent steigern. 

TIROL. Ein "solides Geschäftsergebnis" so betiteln die Tiroler Sparkassen die Bilanz des 200-jährigen Jubiläumsjahres 2022. Am meisten freut man sich über den Zuwachs bei der Neukundengewinnung. 

„Auch in ungewissen Zeiten stehen wir unseren derzeit rund 160.000 Privat- und Firmenkund:innen als verlässliche sowie sichere Partnerin mit nachhaltigem Weitblick in der Region zur Seite“,

resümiert Patrick Götz, Vorstand der Tiroler Sparkasse. Die gesamten Betriebserträge im vergangenen Geschäftsjahr beliefen sich mit einem Anstieg von 13,5 Prozent auf 114,9 Millionen Euro (2021: 101,2). Damit konnte 2022 ein Betriebsergebnis im Ausmaß von 50,5 Millionen Euro erwirtschaftet werden (2021: 33,9 Millionen). Aufgrund dieser soliden Ergebnisse wurde das Eigenkapital der Tiroler Sparkasse auf 304,3 Millionen Euro erhöht.

Konstantes Volumen bei Finanzierungen, Rückgang bei Neuvergaben

Die strengeren Richtlinien rund um die Immobilienkreditvergabe, die im Rahmen der KIM-Verordnung im August 2022 in Kraft traten, hinterließen auch bei der Entwicklung der Neukreditvergaben der Tiroler Sparkasse ihre Spuren. In Summe wurden im vergangenen Jahr 1.036 neue Wohnkredite abgeschlossen, was einem Rückgang von 18 Prozent entspricht (2021: 1.263). Während sich das Neufinanzierungsvolumen um rund 8,2 Prozent auf 473,2 Millionen Euro (2021: 515,2) verringerte, stieg das gesamthafte Volumen aushaftender Wohnkredite geringfügig auf 1,46 Milliarden Euro (2021: 1,42) an. 

Erfreulicher Anstieg an Kunden

Besonders stark fiel das Wachstum bei der Neukundengewinnung aus: Die Zahl der Sparkassen-Newcomer:innen nahm im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent zu, womit die Tiroler Sparkasse 2022 über 8.700 neue Privat- und Firmenkund:innen begrüßen durfte. Bei den Kundeneinlagen gab es eine leichte Steigerung von 0,6 Prozent auf 3,54 Milliarden Euro (2021: 3,52).
Darüber hinaus standen im abgelaufenen Finanzjahr die Verbesserung der Servicequalität sowie die Weiterentwicklung digitaler Services im Mittelpunkt. 

Wechsel in der Führungsspitze

Die letzten Monate waren zudem geprägt von personellen Veränderungen in der Führungsriege der Tiroler Sparkasse. Im November 2022 wurde Patrick Götz als Marktvorstand bestellt und folgte damit Hans Unterdorfer, der in den Vorstand der Erste Bank nach Wien wechselte. Komplettiert wird das neue Führungsteam durch Karin Svoboda. Sie übernimmt ab 1. Mai 2023 die Agenden als Marktfolge-Vorständin von Christoph Paulweber. Christoph Paulweber wird seine erfolgreiche Tätigkeit als Vorstandssprecher der Salzburger Sparkasse fortsetzen.

Patrick Götz und Karin Svoboda präsentieren die Bilanzergebnisse des Geschäftsjahrs 2022.
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200-Jahr-Jubiläum der Tiroler Sparkasse

Ein besonderer Höhepunkt des abgelaufenen Geschäftsjahrs bildete der 200. Geburtstag der Tiroler Sparkasse am 12. Februar 2022. Es war die Gründungsidee der Verwirklichung von Wohlstand und Vorsorge für alle, die am Beginn der 200-jährigen Erfolgsgeschichte der Tiroler Sparkasse stand. Dieser Leitgedanke bildet nach wie vor die Grundfeste der zweitältesten Bank Österreichs. 

Zum Ende des Geschäftsjahres waren 449 MitarbeiterInnen beschäftigt, 29 sind 2022 neu in das Team eingetreten. Davon arbeiten 229 Personen in Teilzeit. Mit einem Frauenanteil von 53,8 Prozent ist die Belegschaft der Tiroler Sparkasse weiblich dominiert. 

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Patrick Götz und Karin Svoboda präsentieren die Bilanzergebnisse des Geschäftsjahrs 2022.
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Es gab Zugewinne aber auch Rückgänge bei der Bilanz 2022 der Tiroler Sparkassen. | Foto: Pixabay/congerdesign (Symbolbild)
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