Pflege
SeneCura ermöglicht Bewohnern Videotelefonie

Mit Videotelefonaten fördert das SeneCura-Team den Kontakt zwischen den Seniorinnen und Senioren und ihren Lieben.
  • Mit Videotelefonaten fördert das SeneCura-Team den Kontakt zwischen den Seniorinnen und Senioren und ihren Lieben.
  • Foto: SeneCura
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„Näher am Menschen“ als gelebte SeneCura-Philosophie – trotz Sicherheitsabständen und Besuchsverbot

BEZIRK TULLN / WIEN (pa). Innerhalb weniger Tage hat sich der Alltag in den österreichischen Pflegeeinrichtungen durch das Corona-Virus und die damit verbundenen Vorschriften der Regierung verändert. In den SeneCura Standorten, in denen höchste Hygienestandards und strikte Schutzmaßnahmen bereits vor den behördlichen Einschränkungen gelebte Praxis waren, gelten seit 13. März Besuchsverbote für die Angehörigen der Seniorinnen und Senioren. Zahlreiche Aktionen und das enorm hohe Engagement der Mitarbeiter/innen in ganz Österreich sorgen dennoch dafür, dass die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin gesichert ist und die Seniorinnen und Senioren in den SeneCura Häusern trotz ‚Social Distancing’ weiterhin „Näher am Menschen“ sind – mit Videotelefonaten, Grußbotschaften und kreativen Aktivitäten.

„Gerade in dieser herausfordernden Zeit bleiben wir unserem Leitsatz ,Näher am Menschen‘ treu. Das Wohl unserer Bewohnerinnen und Bewohner steht für uns im Mittelpunkt – wie auch das unserer enorm engagierten Betreuungsteams. Da unsere Seniorinnen und Senioren eindeutig zur Risikogruppe zählen, haben wir unsere Hygienestandards bereits im Februar noch weiter nach oben geschraubt und neue Services und Aktionen eingeführt, die auch heute dafür sorgen, dass unsere Seniorinnen und Senioren trotz Social Distancing weiter mit ihren Lieben in Kontakt bleiben können und etwas Abwechslung in ihren Alltag kommt“,

so Anton Kellner, MBA, SeneCura CEO.

Videotelefonate mit Familie

Neuerdings können die Bewohner/innen etwa über digitale Kommunikationswege per Videotelefonie oder auch ganz klassisch mit Telefonaten mit ihrer Familie und ihren Angehörigen sprechen. Das ist insbesondere für demente Bewohner/innen sehr wichtig, denn soziale Kontakte halten geistig fit. In allen Ecken der SeneCura Häuser hört man die Bewohner/innen derzeit telefonieren. Elenore Brandl aus dem SeneCura Sozialzentrum Vasoldsberg (Stmk.) findet es „toll“, was mit der neuen Technik alles möglich ist. Ihr Sohn am anderen Ende der Leitung kann mit Eleonore Brandl über Alltägliches plaudern und gleichzeitig sichergehen, dass es ihr gut geht.

Grußbotschaft von Kindern

Mit der Aktion „#SeneCuraKinderGruß“ hat SeneCura zudem eine bunte Aktion ins Leben gerufen, die auch mitunter gelangweilte Kinder Beschäftigung gibt. Auf der SeneCura Facebook-Seite können Kinder jedes Alters selbstgemalte Bilder, Briefe oder Alltagsgeschichten an die Bewohner/innen der SeneCura Einrichtungen schicken. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Eltern können die Geschichten und Bilder anschließend als Foto, Beitrag oder Scan mit dem Hashtag #SeneCuraKinderGruß auf die Facebook-Seite hochladen. Damit wird die Zeit der Isolation für beide Generationen mit netten Grüßen erleichtert.

Jubiläen feiern wie sie fallen

Bei SeneCura werden Geburtstage immer gebührend gefeiert – auch in außergewöhnlichen Situationen, wie die Feier zum 90. Geburtstag von Maria Presischek, einer Bewohnerin des SeneCura Sozialzentrums Kammern, unlängst zeigte. Trotz Besuchssperre ließ sich das Team etwas ganz Besonderes einfallen, um die Familie der Jubilarin trotzdem an ihrem Ehrentag teilhaben zu lassen: Ihre Tochter aus Deutschland sendete ihr einen rührenden Brief und ein Foto einer selbstgebackenen Torte. In einer kleinen Runde versammelten sich liebgewonnene Freunde aus dem SeneCura Sozialzentrum Kammern sowie das Team des Hauses, um mit dem Geburtstagskind und einer richtigen Torte auf ihr Jubiläum anzustoßen.

„Es freut mich sehr, dass wir meinen 90. Geburtstag so schön feiern konnten",

so Maria Presischek.

Vorgaben werden penibel umgesetzt

Die SeneCura Standorte haben die Nachrichten rund um das Coronavirus weiter im Auge und setzen umfassende Maßnahmen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Das Pflegepersonal arbeitet unter höchsten Hygienestandards, wird laufend zum epidemischen Risiko geschult und setzt die Vorschriften des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz für versorgende Kranken- und Pflegeeinrichtungen penibel um. Die Dienstpläne werden mit fixen Teams besetzt die sich nicht persönlich treffen. Auch die Dienstübergabe findet nicht persönlich sondern elektronisch im System statt. Bei den Aktivitäten in den Häusern wird darauf geachtet, Ansammlungen von Bewohnerinnen und Bewohnern zu vermeiden.

Hotline für SeneCura-Team

Für das leitende Pflegepersonal hat SeneCura, in Abstimmung mit der Gesundheitssparte OptimaMed, außerdem letzte Woche eine interne medizinische Hotline eingerichtet – zu Fragen der Mitarbeitenden rund um Ansteckungsrisken, Schutzmaßnahmen in der Betreuung etc. Außerdem wurde eine weitere Hotline installiert, die psychologische Unterstützung für die Teams bietet. „Wir setzen alle Maßnahmen, um unsere Teams in dieser schwierigen Zeit bestmöglich zu begleiten und Unterstützung anzubieten“, erklärt Kellner und richtet seinen Dank an das gesamte Team: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten in dieser besonderen Situation Außergewöhnliches und sorgen dafür, dass die uns anvertrauten Menschen auch jetzt bestens betreut und umsorgt werden. Vielen Dank dafür!“

Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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