Drei Monate Baustelle in Kainach

Von Mai bis Juli wird der Verkehr durch den Ort Kainach gelotst, die Pfarrbrücke wird saniert.
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  • Foto: KK
  • hochgeladen von Harald Almer

Endlich! Schon im Herbst 2013 hätte der Plattentausch der Pfarrbrücke in Kainach stattfinden sollen, doch es kam zu Verzögerungen. Während Bgm. Viktor Schriebl mutmaßte, dass die Budgetsituation des Landes an der Verschiebung schuld ist, wurde das vom Land vehement in Abrede gestellt. Da Planungsgrundlagen bezüglich des erforderlichen Hochwasserabflusses trotz mehrmaliger Urgenz nicht zur Verfügung standen, wäre es zur Verzögerung gekommen. außerdem ist es nun erforderlich, das Projekt wasser- und straßenrechtlich bewilligen zu lassen.
Fix ist, dass mit 1. Februar 2014 die Ausschreibung veröffentlicht wird, der Baubeginn ist mit 1. Mai 2014 geplant, die Baufertigstellung mit 31. Juli 2014.
"Die Pfarrbrücke ist höchstens 15 Jahre alt, aber da müssen Fehler passiert sein, denn sie ist in höchstem Maße sanierungsbedürftig und derzeit auch nur einspurig befahrbar", sagt Schriebl. Was passiert am Objekt? Das neue Brückentragwerk wird als rahmenartiges Stahlbetonbauwerk ausgeführt und ist wartungsarm. Im Bereich links vor der Brücke kann entweder eine normale Böschung oder eine Stützmauer errichtet werden. Die Brücke wird aus Gründen des Hochwasserschutzes soweit angehoben, dass bei HQ100 ein ausreichendes Freibord von 50 cm erreicht wird, dazu müssen auch die Anschlussbereiche der Straße angehoben werden.
"Wir haben uns alle Möglichkeiten genau angeschaut, aber es gibt keine Chance, eine Umfahrung einzurichten. Daher wird der Verkehr in diesen drei Monaten durch den Ort über die Güntherbrücke durchgeschleust. Es geht leider nicht anders, daher bitte ich jetzt schon um Verständnis bei den Anrainern." Es wird sicher eine Geschwindigkeitsbegrenzung geben, auch die Gewichtsbeschränkung von 22 Tonnen - ausgenommen Sattel-Lkw - bleibt.
Nach diesen Arbeiten an der Pfarrbrücke wird auch die Güntherbrücke saniert, das soll gleich im Anschluss passieren. Denn an der Güntherbrücke wurden im Vorjahr ebenfalls Mängel festgestellt, sie muss mit einem neuen Holzbelag versehen werden. "Da diese Brücke in diesen drei Monaten sehr beansprucht werden wird, ist es sinnvoll, diese gleich danach zu sanieren", sagt Schriebl. Für die geplante Umleitung der L341 während der Bauzeit sollte noch der alte Belag verwendet werden, da die Brücke noch eine ausreichende Tragfähigkeit besitzt.

Autor:

Harald Almer aus Voitsberg

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