17.03.2017, 08:28 Uhr

Umzug auf die ÖDK-Gründe: Aus zwei mach eins!

Das Autohaus Scheer wechselt in Voitsberg seinen Standort und vergrößert sich. (Foto: Scheer)

Das Autohaus Scheerbaut auf 7.500 Quadratmetern die neue Zentrale mit einem großen Schauraum

Im Jahr 1978 eröffnete die Familie Scheer in Ligist eine Tankstelle. 40 Jahre später erfolgt ein neuer Meilenstein, wenn das Autohaus Scheer die Standorte in Ligist und Voitsberg zusammenlegt und auf den ÖDK-Gründen seine neue Zentrale eröffnen wird.
Denn inzwischen repräsentiert das Autohaus Scheer bereits vier Automarken: Renault, Dacia, Jeep und Alfa Romeo und beschäftigt 20 Mitarbeiter. „Wir hätten früher oder später in beide Standorte investieren müssen“, erzählt Geschäftsführer Markus Scheer. „Denn die Marke Renault wird sich in den nächsten Jahren eine neue Corporate Identity verpassen und das heißt, dass wir neue Fliesen und neue Möbel anschaffen und auch die Außenfassade umgestalten hätten müssen. Im neuen Areal haben wir jetzt genug Platz, um unsere Pläne zu verwirklichen.“ Dazu zählen ein neuer großer Schauraum mit einem eigenen Eingang für jede Marke, eine Werkstatt, Büroräume, ein Reifenlager und genügend Parkplätze für die Kunden. Die Halle für die Neuwägen dürfte so an die 800 Quadratmeter umfassen. Natürlich wird Scheer den Gebrauchtwagenhandel beibehalten, denn dieser floriert. Aber auch für diese Fahrzeuge wird es am neuen Areal genug Platz geben.

Grundstück ausschen

Scheer steckt derzeit mitten in der Planungsphase und rechnet mit einem Baubeginn Mitte oder Ende 2018. „Wir haben jetzt keinen Druck des Bauenmüssens, sondern werden ganz in Ruhe planen und die Fortschritte am ÖDK-Gelände beobachten.“ Dort schließt das neue Autohaus direkt an das Lagerhaus Graz-Land an. „Wir werden früh mit den Grundstücksverhandlungen dran und konnten uns die Fläche nicht nur aussuchen, sondern auch das Längen- und Breitenverhältnis des Grundstücks mitbestimmen.“
Die Lage des neuen Autohauses ist für Scheer ideal, schließlich liegt das Areal direkt an der B70, auch der noch zu bauende neue Kreisverehr ist nicht weit entfernt. „Die Menschen, die auf der B70 unterwegs sind - und das sind fast alle im Bezirk - haben uns im Blickfeld“, freut sich Scheer, der bereits im Herbst den Vertrag mit den Grundstückverwertern unterschrieben hat.
Offen ist noch, welches Service Scheer seinen vielen Kunden im Raum Ligist, St. Stefan bis Stainz anbietet. „Da überlegen wir uns noch etwas, vielleicht einen Shuttel- und Zustellservice für die Autos, weil unser Einzugsbereich doch recht groß ist.“
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.