130 Jahre
Jüdisches Museum Wien feiert Geburtstag mit Gala und Ausstellung
- Das Team des Jüdischen Museums Wien lud am 11. September zu einer Fundraising gala. Es war der 130. Geburtstags des Museums.
- Foto: Ouriel Morgensztern
- hochgeladen von Johannes Reiterits
130 Jahre gibt es das Jüdische Museum Wien bereits. Dies wurde mit einer Gala gefeiert. Parallel dazu gibt es seit dieser Woche eine "Highlight-Tour" über die Anfänge des Museums. Und auch ein Tag der offenen Tür wird schon geplant.
WIEN/INNERE STADT/LEOPOLDSTADT. Das Jüdische Museum Wien feiert auf vielfältigem Weg seinen 130. Geburtstag. Dazu wurde ein Gala-Abend im Odeon Theater in der Taborstraße 10 in der Leopoldstadt begangen. Unter der Einladung von Direktorin Barbara Staudinger versammelten sich zahlreiche Wegbegleiter und Förderer des Museums.
Darunter die Botschafter der Niederlande Peter Potman und Israels David Roet sowie Ariel Muzicant. Aus der Politik vertreten waren unter anderem Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ), Judith Pühringer (Grüne), Josef Taucher (SPÖ) und Ursula Berner (Grüne). Auch zu Gast waren der amerikanische Kunsthistoriker Jonathan Fine, die Kulturmanagerin Bettina Leidl, Schauspieler und Regisseur Paulus Manker, Schauspielerin Birgit Minichmayr, der Kunsthistoriker Tobias Natter, der israelische Schauspieler und Regisseur Itay Tiran, der Manager Erich Hampel sowie der schweizer Manager Stefan Ottrubay.
- Barbara Staudinger blickt auf die Geschichte ihres Hauses zurück.
- Foto: Ouriel Morgensztern
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Direktorin Staudinger nahm die Gala zum Anlass, um auf die bewegte Geschichte des Hauses zurückzublicken: "1895 eröffnete hier nach zweijähriger Gründungsphase das erste Jüdische Museum weltweit. Gegründet wurde es von einer Gruppe jüdischer Privatpersonen, die in einer Zeit, in der Museen als Orte gesellschaftlicher Repräsentation in Mode kamen, die jüdische Geschichte in die Wiener Geschichte einschreiben wollten, um so nicht zuletzt auch den immer radikaler werdenden Antisemitismus zu bekämpfen." Dieser Gründungsgedanke hat auch noch 130 Jahre später seine Gültigkeit, betonte Staudinger.
Ausstellung, "Highlight-Tour", offene Tür
Die Gala selbst ist nur ein Teil des heurigen Jubiläums-Schwerpunkts. Noch bis 5. Oktober läuft die im Jüdischen Museum in der Dorotheergasse 11 die Ausstellung "G*tt. Die großen Fragen zwischen Himmel und Erde". Seit Montag, 15. September, gibt es eine eigene "Highlight-Tour" durch die Dauerausstellung. Jakob Bronner (1885 bis 1958), Kurator des ersten Jüdischen Museums bis zu seiner gewaltsamen Schließung 1938, führt als lebensgroße Figur anhand von ausgewählten Stationen durch das Museum und soll so zentrale Objekte und Themen der Sammlung und ihrer Geschichte aus seiner Perspektive erlebbar machen.
- Im November soll ein Tag der offenen Tür stattfinden. (Archiv)
- Foto: Ouriel Morgensztern
- hochgeladen von Kathrin Klemm
Und ein Tag der offenen Tür für das Jubiläumsjahr ist bereits geplant. Am 23. November empfängt man Interessierte bei freiem Eintritt, und ein besonderes Führungsprogramm erwartet die Besucherinnen und Besucher. "Die vielfältigen Aktivitäten des Jüdischen Museums Wien zeigen, wie lebendig jüdische Kultur und Erinnerung heute in Wien weiterwirken und erinnern zugleich an die Bedeutung des weltweit ersten jüdischen Museums", lädt man ins Haus ein.
Weitere Infos zu den Programmpunkten und Co. findet man online unter jmw.at.
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