10.10.2016, 07:55 Uhr

Der Unterschied im Derby hieß Verena Kieler

Verena Kieler (links) zeigte im Derby ihre ganze Klasse und ließ Eibiswald gegen Groß St. Florian jubeln. (Foto: Franz Krainer)

Eibswalds Klasse-Angreiferin traf im Frauenderby gegen Groß St. Florian (1:3) doppelt und bereitete einen Treffer vor.

Das Heimteam aus Groß St. Florian startete ziemlich flott, die Gäste trachteten vorerst nur, die Offensivaktionen der Florianerinnen zu verhindern. Sie verließen sich auf ihre in den letzten Wochen oft praktizierten schnellen Vorstöße über Julia Zweidick und Verena Kieler, standen in der Defensive sicher und ließen kaum was zu. Die Gastgeberinnen konnten aus dem hohen Anteil an Ballbesitz kaum Kapital schlagen, zu dicht stand Eibiswalds Abwehr. Nach etwa 15 Minuten trauten sich aber auch die Gäste ein wenig mehr zu und einmal mehr war die Eibiswalder Paradeangreiferin Verena Kieler zur Stelle, als sie mit der ersten SVE-Chance im Strafraum an den Ball kam und zum 0:1 ins linke Kreuzeck traf (20.). Die TuS-Kickerinnen schlugen allerdings fast postwendend zurück, ein Fehler in der Eibiswalder Innenverteidigung und die routinierte Melanie Worisek traf zum Ausgleich (26.). Wenige Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, die Gastgeberinnen weiterhin mit viel Ballbesitz, effizienter allerdings Eibiswald: Nach gefühlvollem Freistoß von Betty Seitz überlauerte Kieler die Situation am schnellsten, kam vor Maria Kögl an den Ball und traf aus kurzer Distanz zur erneuten Führung (37.). Trotz konsequenter Doppeldeckung war es wiederum Kieler, die auch am dritten Treffer für die Eibiswalderinnen beteiligt war. Nach einem Foul an Kieler an der Strafraumgrenze setzte Seitz den Ball gefühlvoll zum 1:3 über die Mauer ins Tor von Melanie Zirngast (41.). Nach Seitenwechsel versuchten die Florianerinnen zwar alles, hatten auch die eine oder andere Möglichkeit und hätten das Spiel spannend machen können, doch Melanie Kullberg scheiterte mit einem Elfmeter nach Hands von Seitz an der guten Eibiswalder Torfrau Andreja Pavlovski. Auf Grund der Spielanteile hätten sich die Groß St. Florianerinnen ein wenig mehr verdient, dazu muss man aber seine Möglichkeiten nutzen.

von Franz Krainer
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