11.05.2016, 10:30 Uhr

Diäten machen unglücklich

Eine Studie zeigt, dass ausgewogene Diäten zwar gut für den Körper sind, die Psyche aber darunter massiv leiden kann. (Foto: pathdoc - Fotolia.com)

Dünner ist gleichbedeutend mit glücklich? Eine aktuelle Studie widerlegt diesen Irrglauben. Nach deren Ergebnissen machen Diäten einsam, traurig und sogar depressiv.

Eine Londoner Universität untersuchte 2.000 Übergewichtige und stark Übergewichtige (Adipöse) ab 50 Jahren. Viele Studienteilnehmer wiesen parallel zum erfolgreichen Gewichtsverlust psychische Beschwerden auf.

Frustration statt Euphorie

Bei der durch das Abnehmen häufig prophezeiten Euphorie dürfte es sich um einen Mythos handeln. Die Forscher begründen die schlechte Stimmung während der Diät durch die ständig notwendige Disziplin, die aufgebracht werden muss. Körper und Geist sind bei Diäten ncht im Einklang, was viele dauerhaft frustriert und deprimiert.

Gesunder Körper, kranke Seele?

Die Studienteilnehmer wiesen nach erfolgreichem Gewichtsverlust niederiger Blutdruckwerte sowie verringerte Cholesterinspiegel. Durchaus erfreulich, wenn nicht der negative Effekt auf die Psyche wäre: Bei 78% derer, die abgenommen hatten, zeigten sich depressive Symptome. die Wissenschafter wollten anhand der Studie zeigen, wie viel Überwindung und Willenskraft eine Gewichtsabnahme erfordert und dass die Seele dabei nicht zu kurz kommen darf. Dies sollten auch behandelnde Ärzte stets beachten.

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