12.03.2016, 07:00 Uhr

Viele Hände greifen für den Amphibienschutz zusammen

Die Schüler der Neuen Mittelschule Paldau halfen beim Errichten der Zäune in Reith mit. (Foto: KK)

Zäune, Forschungsprojekt und Unterricht sollen Bestände erhalten.

Der regionale Naturschützer Bernard Wieser vom Blaurackenverein ist wesentlicher Motor des Amphibienschutzes im Bezirk. Einmal im Jahr gehen Molche, Frösche und Kröten auf Wanderung. Viele davon lassen auf den Straßen ihr Leben. Berg- und Naturwächter, Blaurackenvereinsmitglieder, Lebenshilfe-Kunden und weitere freiwillige Helfer waren heuer für die Errichtung von rund drei Kilometer Schutzzaun verantwortlich.
Ein neuer Straßenverlauf und ein Radweg in Richtung Schönberg sollen in der Gemeinde Kirchberg die letzten steirischen Knoblauchkröten vorm Aussterben bewahren. Aktuell werden Untersuchungen mit Amphibien in Kirchberg durchgeführt. Mit kleinen Sendern wird die Wanderroute der Tiere eruiert. Anhand der Ergebnisse werden dann die künftigen Durchlässe geplant.
Zusätzlich zu baulichen Maßnahmen wird auch an den Neuen Mittelschulen in der Südoststeiermark Bewusstseinsbildung betrieben. Wieser bringt den Kindern dabei u.a. näher, welche Funktion Amphibien für unsere Wälder haben.
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