Landesklinikum Mauer
Bildungscampus kommt, Neuro-Abteilungen weg
- Foto: Streißlberger
- hochgeladen von Thomas Leitsberger
STADT AMSTETTEN. Ausbau der stationären Pflege und Ausbau der Landeskliniken – der „Masterplan Gesundheit 2030“ des Landes und der NÖ Landesgesundheitsagentur teilt sich in zwei große Bereiche. Das 1,3 Milliarden Euro schwere Rekord-Investitionspaket in die Gesundheitslandschaft sieht dabei auch strukturelle Anpassungen vor. Für das Mostviertel ergeben sich dadurch einige Änderungen.
Rochade im Mostviertel
Die Abteilung zur Rehabilitation von Patienten mit neurologischen Erkrankungen wird aus dem Landesklinikum Mauer (derzeit Neurologie C) nach Melk übersiedeln. Dies soll dazu betragen, in Melk die "medizinische Expertise noch zu erweitern". Nach Amstetten übersiedeln wird die Neurologie-Abteilung A aus Mauer. Dieser Schritt soll die Konzentration der neurologischen Akutversorgung im Landesklinikum Amstetten ermöglichen. Im Gegenzug wird die elektive Orthopädie aus Amstetten in das Landesklinikum Scheibbs transferiert. Der Umsetzungszeitraum der Mostviertel-Rochaden erstreckt sich über die kommenden Jahre.
Neuer Bildungscampus
Am Standort Mauer wird in einen neuen Bildungscampus für Gesundheits- und Pflegeberufe investiert. So soll eines der modernsten Ausbildungszentren Europas entstehen. „Es wird keinen zweiten Bildungscampus wie in Mauer geben. Ein Jugendstil-Ensemble mit modernster Ausstattung für 250 Schülerinnen und Schüler“, sagt Helmut Krenn, Vorstand der Landesgesundheitsagentur. Der Campus soll im Mai 2022 fertiggestellt sein. Die Investitionssumme liegt bei 16,8 Millionen Euro.
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