Krabbelstube: Plätze schon ausgebucht
- Nach dem offiziellen Teil fand für alle Eltern, Krabbelstuben- und Geschwisterkinder das alljährliche Sommerfest statt.
- hochgeladen von Elke Grumbach
Krabbelstube "Löwenzahn" – Dank Anbau nun Platz für fünf statt bisher drei Gruppen.
BRAUNAU (ach). Die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen für unter Dreijährige steigt stetig. Bislang waren Plätze in der Krabbelstube "Löwenzahn" in Braunau heiß begehrt – oft war die Nachfrage größer als das Angebot. Besserung soll ein Anbau der bestehenden Krabbelstube bringen. Am Dienstag, 10. Juni, hat Bildungslandesrätin Doris Hummer diesen feierlich eröffnet: "Kinderbetreuung hat sich verändert. Es ist wichtig, ein Bildungsfundament zu schaffen, um Familien zu unterstützen, die keine Oma, Schwester,... haben. In dieser Einrichtung in Braunau sind die Weichen richtig gestellt worden“, sagte Hummer.
Zwei neue Gruppenräume für zwanzig Kinder wurden mit dem Anbau geschaffen – der bereits seit September von nunmehr 52 Kids in Beschlag genommen wird. 770.000 Euro haben Land OÖ und die Stadt Braunau dafür gezahlt. "Wir haben nicht nur angebaut, sondern auch das bestehende Gebäude erweitert", betont Krabbelstuben-Leiterin Karin Albustin. Die Anmeldungen für das kommende Jahr türmen sich bereits. 25 Kids wechseln im September in den Kindergarten – diese Plätze sind bereits vergeben: "Einige Kinder müssen dennoch auf die Warteliste", so Albustin.
ZUR SACHE
Seit 1990 gibt es die Krabbelstube in Braunau. Nach dem Umzug 2006 in die Neue Heimat (vormals städt. Kindergarten) stieg der Bedarf an Plätzen. 2013 erfolgte der nötige Zubau: Der eingeschossige Anbau ist 200 Quadratmeter groß. Zwei neue Gruppenräume für jeweils zehn Kinder konnten mit der Holzriegelkonstruktion geschaffen werden. Das Gebäude strahlt wegen hofseitiger Glasfronten Transparenz aus. Innen wie außen wurde mit Lärchenholz gearbeitet. Die Gesamtkosten des von Hermann Zeilinger/Architektur Färbergasse geplanten Projekts belaufen sich auf 770.000 Euro und wurde von März bis August des Vorjahres umgesetzt. 600.000 Euro übernimmt das Land OÖ, den Rest die Stadtgemeinde Braunau am Inn.
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