Kommentar Markus Hackl
Mit Nachdenken kommt das Umdenken
- Markus Hackl, Redakteur der WOCHE Bruck und WOCHE-Mürztal.
- Foto: Ekatarina Paller
- hochgeladen von Markus Hackl
Der Mürztaler Unternehmer Ernst Janner – Minka-Treppen und Cowerk Kindberg – hat es mit einem Satz auf den Punkt gebracht: "Irgendwann müssen wir mit dem Umdenken beginnen, daran führt kein Weg vorbei!" Dieser Satz fiel nach einer Veranstaltung zur Gemeinwohl-Ökonomie, dabei wurde ein gangbares Beispiel einer alternativen Wirtschaftsform aufgezeigt.
Was kann daran falsch sein, wenn man Gewinne nicht abschöpft, sondern ins eigene Unternehmen, in die Mitarbeiter, in die Region investiert? Was ist falsch, wenn ich in einer endlichen Welt nicht mehr auf unendliches Wachstum setze?
Die Corona-Pandemie und die Finanzkrise 2009 haben gezeigt, wie verwundbar unser weltumspannendes Wirtschaftssystems ist. Es braucht neue Regeln des Wirtschaftens. Natürlich ist es naiv gedacht, davon ausgehen zu können, dass wir die Regeln einer Wirtschaftsform selbst festlegen und definieren können. Warum nicht in dezentralen, regionalen und nachhaltigen Kreisläufen denken? Schön, dass zumindest mit dem Nachdenken begonnen wird, vielleicht wird daraus bald ein Umdenken.
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