Hackl radelt
Mit dem Fahrrad durch das "Rastland"

Mit dem Radl am Wilden Berg: WOCHE-Redakteur Markus Hackl mit Planai-Chef Georg Bliem.
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  • Mit dem Radl am Wilden Berg: WOCHE-Redakteur Markus Hackl mit Planai-Chef Georg Bliem.
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Hackl radelt – diesmal durch das "Rastland", durch das Palten- und Liesingtal, vorbei am Wilden Berg.

Der Rastlandradweg verbindet den Ennsradweg R7 mit dem Murradweg R2 und führt durch zwei Täler, das Paltental und das Liesingtal. Der Radweg beginnt in Selzthal und führt über wenig befahrene Nebenstraßen bis nach St. Michael. Der Rastlandradweg verbindet auch die Tourismusregionen des Ennstals mit der Hochsteiermark. In Gaishorn findet sozusagen der "Grenzübertritt" statt.

Ein Grenzgänger in dieser Hinsicht ist diesmal unser Rad-Pate Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Bahnen und somit auch Eigentümer der Tiererlebniswelt "Wilder Berg" in Mautern. Als ehemaliger Steiermark-Tourismus-Chef kennt er die Hochsteiermark fast wie seine Westentasche, zudem ist er begeisterter Mountainbiker.

"Natürlich spüren wir am Wilden Berg auch die Radfahrer als Gäste. Mittlerweile kommen pro Saison 85.000 Gäste hierher nach Mautern", erzählt Georg Bliem bei einer kleinen Ausfahrt. Mit dem Planai-Gen ist der "Problemberg" zum "Erfolgsberg" geworden. "Wir tun aber immer etwas, damit sich die Gäste noch wohler fühlen, aber über die hohe Verweildauer der Gäste bin ich selbst erstaunt. Das zeigt, dass wir schon vieles richtig machen", so der Tourismusexperte.

Über Wiesen und Felder

Von Selzthal führt der Radweg nach Rottenmann und Trieben weiter nach Gaishorn. Vorbei am Freizeitsee Gaishorn geht es etwas ansteigend nach Wald am Schoberpass. Auch hier bietet sich der Freizeitsee als nasse Abkühlung an. Von Wald am Schoberpass aus führt der Weg ein kurzes Stück über die B116 nach Kalwang und Mautern. Für Familien, aber auch für Tierfreunde ist der Wilde Berg in Mautern ein Highlight der Region. Ein Zwischenstopp bei der Wallfahrtskirche Mautern ist sicherlich auch sehr empfehlenswert. An der Südseite der Autobahn entlang gelangen wir in die nächste Marktgemeinde Kammern. Von dort geht es neben Wiesen und Feldern bis nach Traboch und weiter nach St. Michael.

Die gesamte Route ist rund 75 Kilometer lang, lässt sich aber beliebig anpassen. Die parallel verlaufende Bahnstrecke mit der S-Bahn-Anbindung eröffnet viele Möglichkeiten, zum Beispiel mit dem Teilstück Wald am Schoberpass bis St. Michael. Ausgangspunkt Bahnhof St. Michael, mit dem Zug nach Wald oder Selzthal und sportlich mit dem Rad zurück zum Ausgangspunkt.

Der Radweg verläuft durchwegs auf bestehenden Straßen. Zwischenzeitlich auch auf der ehemaligen Gastarbeiterroute. Man durchfährt alle Ortskerne und es eröffnen sich manch überraschende Ausblicke von Tälern, die man mit dem Auto schon hunderte Male befahren hat.

Zu den Radtouren in der Hochsteiermark gehts hier

Autor:

Markus Hackl aus Bruck an der Mur

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