Kultur glänzt jetzt im Graben

Kürzlich spielten EBC ? Electric Blues Circus ? aus dem Südburgenland auf der Balkonbühne im Glanzgraben. Ein famoser Auftritt dreier Jungmusiker. HACKL
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  • hochgeladen von Christoph Hofer

Bruck hat mit "Kultur im Glanz" einen neuen Kulturverein. Im Glanzgraben gibt es Musik am Balkon, aber auch verdrehte Herdplatten.

Es gibt immer eine Alternative. Jetzt auch in Bruck. Tief drinnen im Glanzgraben bieten Fritz Kaibinger und Elisabeth Altmann mit dem Kulturverein "Kultur im Glanz" der alternativen Kulturszene eine neue Lebensform.

Der Verein befindet sich im Glanzgraben 25 und ist für Mitglieder und Interessierte an Wochenenden zu den Veranstaltungen geöffnet. "Ursprünglich haben wir ein Konzert im Monat geplant, dann sind es zwei Konzerte im Monat geworden, jetzt haben wir schon wöchentlich die Konzerte", sagt Fritz Kaibinger.
Mit der Vereinsgründung und der Betriebsgenehmigung für das Vereinslokal, einer ehemaligen Jausenstation im Glanzgraben, ist der erste Schritt getan. "Die Kultur im Glanzgraben soll wachsen. Jetzt sind es die Konzerte, die Vorrang haben. Ausstellungen, Lesungen, Workshops könnten folgen", sagt Fritz Kaibinger, der als Vereinsobmann derzeit noch ein sehr bescheidenes Budget zu verwalten hat. "Der Verein lebt von den Mitgliedsbeiträgen, von freiwilligen Spenden und von Eintrittsgeldern." - Obwohl der Eintritt wieder aus einer freiwilligen Spende besteht.

Auf eine Musikrichtung beziehungsweise Kulturausrichtung will sich der Verein "Kultur im Glanz" nicht festnageln lassen. "Erlaubt ist, was spannend ist, egal ob Blues, Reggae, Electronic, Independence", sagt Kaibinger und ergänzt. "Es gibt in unserer Region so viele gute Musiker, wir wollen ihnen im Glanzgraben eine Präsentationsmöglichkeit in gemütlicher Atmosphäre bieten." "Konzert am Balkon und verdrehte Herdplatten", so hat ein Musiker den Auftritt im Glanzgraben beschrieben. "Der Glanzgraben hat ein ganz besonderes Flair, sogar die Kühe verstehen hier etwas von Musik", sagt Fritz Kaibinger.

Stammpublikum wird gesucht

An den Bands fehlt es im Glanzgraben nicht, eher noch an den Besuchern. "Der heurige Tiefpunkt waren drei Besucher", sagt Kaibinger. Der neue Verein "Kultur im Glanz" muss sich anscheinend erst in den Köpfen der Kulturfreunde breit machen. "Ich weiß als begeisterter Konzertbesucher, dass die Nachfrage nach Konzertveranstaltungen abseits des Mainstreams absolut vorhanden ist. Unser Angebot muss jetzt nur noch Beachtung finden", sagt Fritz Kaibinger.
Mehr Info auf: www.kulturglanz.at

Auto Markus Hackl

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