Der Torhüter als Schlüsselposition
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Kapfenberg war und ist bekannt für gute Torleute. Spieler wie Adi Antrich, Erwin Fuchsbichler und in den vergangenen Jahren Kazimierz Sidorczuk oder Saso Fornezzi haben die Fußballfans begeistert. Vor einem Jahr ist der junge Torhüter Raphael Wolf vom HSV geholt worden und er tritt in die Fußstapfen der einstigen Idole. Das freut mich für ihn ganz besonders, weil er sich ohne Starallüren, mit viel Fleiß und guter Arbeit zu einem der besten Torhüter der österreichischen Bundesliga entwickelt hat. Und ich bin mir sicher, dass Raphael, wenn er diese Zeilen liest, sie richtig einzuschätzen weiß.
Nicht nur Talent und fußballerische Qualität sind ausschlaggebend für gute Leistungen, sondern auch die akribische und ehrliche Arbeit meines Tormanntrainers Franz Sever. Martin Eisl ist vor drei Jahren unter den gleichen Voraussetzungen nach Kapfenberg gekommen. Er fand es bei seinem Wechsel zu Grödig nicht einmal der Mühe wert, sich von seinem Trainerteam zu verabschieden.
Ich bin davon überzeugt, dass Raphael Wolf den Weg zu einem Spitzenklub gehen wird. Ich hoffe aber, dass wir bei KSV Superfund noch einige Jahre seine Ausbildung vorantreiben können. Normalerweise wünsche ich mir im Fußball viele Tore. In diesem Fall aber hoffe ich für den KSV und unseren Ra-phael auf wenig Gegentore. Dein Trainer!
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